Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

    Hallo, ich bin gerade durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, leider aus gegeben Anlass...

    Kurz zu mir, ich werde nächsten Monat 25, lebe hier seit knapp 10 Jahren, bis vor ungefähr 2 noch gemeinsam mit meiner Mum und ihrem Lebensgefährten, der etwa vor 6 Jahren hinzu gestoßen ist.
    Da meine Eltern erst vor knapp vier Jahren Gütertrennung beantragt haben (geschieden sind sie bereits seit '99) haben sie mir im zuge dessen auch das Haus (Kleiner Bauernhof) gleich überschrieben.
    Somit lebe ich jetzt mit insgesamt 12 Hunden, einer Katze und bis vor kurzem auch noch einen Pferd, das ich mittlerweile jedoch schweren Herzens verkauft habe, hier.

    So nun zu 'meinem' Problem.
    Wie viele junge Leute in meinem Alter, gehe auch ich arbeiten um mir mein Haus zu erhalten und meine Tiere versorgen zu können, das bedeutet allerdings auch, dass meine Hunde in diesem Zeitraum 'alleine' sind (da ich nicht darauf heiß bin, etwaige Schwierigkeiten zu bekommen, sind sie in dieser Zeit im Haus auf insgesamt 3 Räume aufgeteilt.
    Leider kann ich ihnen natürlich nicht verbieten zu bellen, was mal 12 gerechnet schon mal in einem Konzert endet, dennoch bin ich bemüht soetwas natürlich so gut ich kann, zu unterbinden (Spielzeuge, Knochen - Beschäftigung eben).
    Das mit den vielen Hunden begann vor zwei Jahren, davor und auch noch bis vor einem knappen halben Jahr, hatte ich noch recht viel Kontakt zu einer meiner Nachbarn (sie besitzt selbst etliche Pferde, Hühner, Gänse, Enten, Schafe, Hasen und zwei Hunde) und half ihr auch die Jahre davor im Stall, sie half mir dafür wiederum als mein Auto nicht funktionierte oder wenn ich Finanziell in der Geige hing - was sie natürlich sofort wieder bekam, sobald ich das Geld zusammen hatte bzw. kleinere Beträge konnte ich bei ihr abarbeiten.
    Eines jedoch hat sie leider immer schon gemacht, gelästert...
    Seit eben diesem halben Jahr, ich weiß bis heute nicht was genau passiert ist, außer dass ich nicht mit gefahren bin, als sie eines ihrer Pferde zum Decken gebracht hat, jedoch beim Verladen geholfen habe, standen plötzlich zuerst der Bürgermeister und der Ortsvorsteher bei mir, sie haben gehört ich hätte so und so viele Hunde und diese würden teils frei herum laufen...
    Zu diesem Zeitpunkt hat meine Staffhündin regelmäßig Löcher in den sowieso schon löchrigen Zaun genagt und den damals kleinen natürlich gezeigt wie mans nicht machen soll... (bei uns gibt es übrigens gsd kein 'kampfhunde' Gesetz).. Meine Nachbarin hatte anfangs kein Problem, da sie sie erstens kennt und zweitens meine Hündin wahnsinnig gerne mit ihren beiden gespielt hat.
    Wie dem auch sei, ich hab daraufhin natürlich alles mir (finanziell) mögliche zu tun, um diese ausbüchserei zu unterbinden was letztlich an der Leine für die drei Übeltäter endete.
    Dann kamen wieder beschwerden, weil ich bevor ich zur Arbeit fuhr (um 6 muss ich los da ich eine knappe Stunde fahre) meine Hunde zwischen 5 und 6 in den Garten lasse und diese eben auch mal bellen (kein dauerkläffen, einfach mal ein Wuff vor Freude oder zur spielaufforderung der anderen)...
    Also wieder der Bürgermeister und der Ortsvorsteher vor meiner Tür...
    So ging das bis etwa Oktober, dann auch noch der amtstierarzt bei mir war, eben weil ich so viele Hunde besitze jedoch zu der Zeit nur vier bei der Gemeinde gemeldet und meine Staffhündin die einzige mit chipp und Registrierung war...
    Soweit so gut, nebenbei hab ich dann natürlich auch noch durch sichere Quellen erfahren, dass 'alle für ihre Hunde zahlen nur ich nicht' usw. usf. Dann kam die auflage all meine Hunde zu Chippen (11), da ich noch arbeiten musste (über die Winterzeit bin ich Zuhause), hat sich das dann noch etwas hinaus gezogen, aber letztendlich bin ich dem sowie auch der Registrierung beider Gemeinde nach gekommen und war eigentlich der Meinung (laut amtstierarzt hatte er nichts zu beanstanden!) dass der Krach nun ein Ende hat, zumal ich dann auch Zuhause war, sprich meine Hunde ständig bei mir und demzufolge auch kein gebell...
    Tja bis dann kurz vor Weihnachten plötzlich die Ombutsfrau und eine weitere Amtstierärztin bei mir stand...
    Es ging dann ständig so weiter, dazu kam dass ich damals mein Pferd noch bei mir, jedoch allein hatte, wo veranlasst (nicht weggenommen!) wurde, es in einen anderen stall zu stellen, nachdem meiner mal wieder durch den Regen vollgelaufen war, ich musste mir dann jedoch selbst eingestehen, dass ich es mir auf Dauer nicht leisten könnte, den Stellplatz zu bezahlen und auch kaum noch Zeit für mein Mädchen hätte geschweige denn, die Mittel meinen stall so um zu bauen, dass soetwas nicht mehr passiert. Es ging dann jedoch zum Glück sehr schnell, wobei sowohl Pferd als auch neue Besitzerin sehr glücklich miteinander sind.... Natürlich wird nun von meiner Nachbarin auch da herum erzählt, mir wäre das Pferd weggenommen worden..
    Dann war da eben noch das Problem mit meinem Zaun, der amtstierarzt selbst gab mir dann den Tipp, einfach einen wildzaun an dem vorhandenen zu befestigen, was ich dann auch sofort tat, jedoch mich in der Länge etwas verschätzt hatte... Die Auflage war ihn bis Ende Januar auf zu stellen, ich hab jedoch bei der Gemeinde (sowohl diese als auch der Tierschutz steht mittlerweile hinter mir, da es wie bereits erwähnt an meinen Hunden nichts zu beanstanden gibt) angerufen, da mir noch ein Stück fehlte, der Zaun aber schon bestellt ist, somit bekam ich die Frist bis nächsten Mittwoch...
    letzte Woche ging mir aber wieder einer über den Zaun, weil zwei dort gearbeitet hatten (er hat nur gebellt und sprang neben ihnen wedelnd herum) als ich hinunter bin und ihn gerufen habe, kam er mir auch gleich brav entgegen, genau wie mein Nachbar, der mir seine Handkamera ins Gesicht hielt mit den Worten 'deine Hunde sind ein Wahnsinn' ich weiß nicht ob er weiter meckern wollte, ich hab mich nur wortlos umgedreht und bin mit meinem Hund nachhause gegangen.
    wie gesagt nach diesem Vorfall hab ich mich dann bei der Gemeinde selbst gemeldet, wodurch dann auch die Fristverlängerung kam...
    gestern jedoch kam dann der überhammer, bei uns regnet es seit Tagen, somit lasse ich meine Hunde wirklich nur hinaus um ihre Notdurft zu verrichten.
    ich hab sie also gegen zehn, in kleinen Gruppen hinaus gelassen, wobei die ersten vier sich tierisch aufgeregt haben, weil 1. die Gänse meiner Nachbarin direkt vor meinem Garten auf der Koppel herum liefen und zweitens sie mit ihrem Hengst (der Hunde nicht mag) am Platz war und ihn longiert hat, dieser dann durch das Gebell meiner Hunde, zum Spinnen anfing und schnaubend sowie bockend an der Longe lief (wenn ich sehe meine Nachbarin hat gerade reitstunde, vermeide ich es meine Hunde raus zu lassen, da ich es nicht verantworten möchte, dass zB ein kleines Kind hinunter fällt oder sich jemand verletzt!).

    gegen 15 Uhr stand dann plötzlich die Polizei vor meiner Tür, es wurde Anzeige erstattet dass meine Hunde heute frei herum gelaufen wären!!!

    Ehrlich langsam weiß ich echt nicht mehr was ich noch tun soll (meine Hunde oder auch nur einen Teil her zu geben, steht für mich außer Frage!)
    Von diversen Ämtern habe ich bereits grünes Licht, meinen Zaun habe ich gestern soweit fertig gestellt, dass nirgendwo mehr ein Loch oder eine Möglichkeit ist, wo sie drüber oder durch können, dieser wird nun am Mittwoch beschaut, aber ich fürchte dieses Mobbing wird kein Ende nehmen, zumal schon blöd geredet wird, wenn ich mal mehr plastikmüllsäcke hinaus Stelle (möbelkauf und das Monat davor vergessen, sie raus zu stellen, oder aber wenn mein Rauchfang mal schwarz/weiß raucht...

    Meine nachbarn sind übrigens alle zwischen 50-70 (drei unmittelbare) wobei die jeweiligen Lebensgefährten sich da eher raus halten und ich bei der einen die direkt neben mir wohnt, vermute dass sie zwar in gewisserweise mit macht, aber doch nicht so wie die anderen beiden..

    Kann man da irgendwelche rechtlichen Schritte einleiten?
    ich habe bereits versucht, normal mit Ihnen zu reden, das Ergebnis war, dass ich mich von der einen anfahren hab lassen dürfen, die zweiten zeigten zwar irgendwie Verständnis gingen dann aber zum dritten (dem ich damals eine Entschuldigung für das Gebell und die Unannehmlichkeiten per Mail geschrieben habe) der mir daraufhin sagte, ich würde nur 'schöne Worte' benutzen aber sowieso nichts halten etc und zusätzlich eine Art, von ich werde schon sehen was ich davon habe (allerdings anders formuliert)...

  • #2
    AW: Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

    Hallo Brixton,

    wenn ich zusammenfasse, was Du geschrieben hast sieht es so aus, dass Du arbeitest um das Haus zu erhalten, nicht jedoch Geld genug übrig bleibt um einen Zaun/Stall zu sanieren. D.h., von dem, was Du verdienst, kannst Du mal gerade Dich und die noch vorhandenen Tiere ernähren.
    Die Lösung, die für Dein Problem die naheliegenste ist, lehnst Du von Haus aus ab, nämlich Dich von einem Teil Deiner Hunde zu trennen.
    Natürlich kannst Du Hunde nicht vom Bellen abhalten. Einer fängt an, die Anderen stimmen freudig mit ein. Da hilft auch Spielzeug oder ein Knochen nichts. Ehrlich gesagt, bei dieser Anzahl von Hunden ist das für jeden Nachbarn eine Zumutung. Es ist sicher schwer, sich von liebgewordenen Hausgenossen zu trennen, aber Du solltest Dir doch überlegen, Dich vielleicht auf 2 Hunde zu beschränken. Dann bleibt vielleicht von Deinem Verdienst auch genug übrig, um desolate Stallungen und Zäune und möglicherweise auch andere Teile des Hauses in Ordnung zu bringen.
    Dich mit einer eMail für die "Unannehmlichkeiten" zu entschuldigen oder auch in einem Gespräch hilft den Nachbarn nicht weiter. Das Gebelle bleibt ja trotzdem, und dann fangen Nachbarn an,nach Gründen zu suchen, Dir das Leben ebenso schwer zu machen, wie Du es ihnen machst.
    Ich habe für Tierliebe viel Verständnis, aber übertreiben muß man es auch nicht, nicht auf Kosten von Nachbarn.

    Überlege Dir das in Ruhe.

    LG

    Krautjunker

    Kommentar


    • #3
      AW: Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

      Hallo Brixton,

      einen Bauernhof zu unterhalten ist keine leichte Aufgabe. Davor in deinem Alter Hut ab!
      Aber trotzdem mal ehrlich: 12 Hunde?
      Ich kann dich zwar verstehen, wenn du an ihnen hängst, aber das ist bei weitem zu übertrieben. Du sagst, dass du Arbeiten gehst. In dieser Zeit kannst du also gar nicht beeinflussen, was die Tierchen so alles anstellen und wie der Lärmpegel ist. Das da deine Nachbarn "Sturm laufen" ist doch klar. Zumal die Tiere anscheinend auch noch recht eigenwillig zu sein scheinen, was "Ausflüge" angeht.
      Es ist zwar lobenswert, dass du versuchst, dass einzudämmen mit Zaun etc, aber viel nutzen wird das nicht. Überlege dir also, ob du nicht lieber Frieden mit deinen Nachbarn willst und dich (ich weiß das fällt mehr als schwer) von ein paar Hunden trennst. Bedenke dabei auch die finanzielle Seite. Hier ein Zaun, damit sie nicht "ausbüchsen", dort der Tierartzt, Unmengen an Futter, ständige Klimmzüge wegen irgendwas. Vielleicht nochmals "Unterricht" in einer Hundeschule. Steht das dafür?

      Gruß

      Thorsten

      Kommentar


      • #4
        AW: Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

        Hallo und danke für eure schnellen Antworten!

        die Feststellung dass ich wenn ich arbeite 'gerade so über die Runden komme' ist so nicht ganz richtig, meine oben genannte Aussage bezieht sich mehr auf die 3-4 Monate Verdienstausfall, in dem ich winter bedingt stempeln gehen muss und heuer damit auch noch unter der mindestgrenze (Ö) gelebt habe.
        das wissen aber sowohl meine Nachbarn als auch die Gemeinde, da ich sehr darum bemüht bin, meinen anfallenden Kosten nach zu kommen.
        auch wurde mir sowohl von amtstierärztlicher Seite als auch vom Bürgermeister immer wieder gesagt dass 'Hunde nun mal bellen' und es auch kein Gesetz dafür gibt, das es verbietet... Zumal wie bereits erwähnt, besitzt eine meiner Nachbarn selbst unzählige Tiere, ihre Gänse hört man teilweise mitten in der Nacht, die Schweine damals haben um die fressenszeit geschriehen (mittlerweile hört man sie nicht mehr) und ich könnte so noch unzählige weitere (mMn lächerliche) Dinge aufzählen (staubentwicklung ihres reitplatzes, ihr Geschrei wenn sie unterrichtet, ihr Misthaufen in meiner Optik,...).
        das mit meinen Hunden ist somit insofern bereits geregelt, Mittwoch wird noch mein Zaun beschaut, wenn dieser iO ist, ist die Sache behördlich vom Tisch, zumal Montag die Woche darauf, eine zaunfirma kommt, um einen Kostenvoranschlag zu machen, den ich dann in meinem Urlaub, in Auftrag geben möchte...
        dinge wie '1 oder 2 reichen doch auch' höre ich oft... Grundsätzlich seh ich das genau so, soviel waren auch nie geplant... Aber(!) die sind jetzt nun mal da und ich bin froh über jeden einzelnen (es gibt keinen lieber hab als den anderen, jeder ist auf seine Art etwas ganz besonderes - warum also Hunde aus einem Rudel reißen wo sie geliebt und genau so wie jeder andere in einer Familie, verhätschelt werden, wenn andere in Tierheimen hocken und sich einen Menschen wünschen würden?) soll ich jetzt nur weil es meinen Nachbarn nicht passt, mich von denen trennen die ehrlich hinter mir standen? Die mir halt gaben wenns unerträglich geworden ist, wo sich ein anderer schon längst mit einem Strick in den Wald verabschiedet hätte? Wo bis jetzt noch jeder(!) der meine Hunde gesehen hat, sagte dass es ihnen gut geht? Sogar bereits der TS hinter mir steht und der Bgm mir bereits sagt ich soll 'die Ohren steif halten' und mir zustimmt was das dumme gerede betrifft.. Ich wäre wohl dumm das alles einzutauschen, nur damit meine Nachbarn das erreichen was sie wollen, Ruhe geben würden sie so oder so nicht, sind es nicht mehr meine Hunde, finden sie etwas anderes! Siehe aktuelles gestriges Beispiel, stört sie das Gebell zeigt sie mich an weil mein Hund angeblich draußen war...

        Kommentar


        • #5
          AW: Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

          hallo Braxton,

          ich kann Thorsten und Krautjunker nur zustimmen. Tierarzt, Steuer, Futter usw.Du sagst zwar, dass es finanziell kein Problem ist, schreibst aber im gleichen Atemzug, dass es knppp wird in den Wintermonaten. Das Recht ist sicherlich auf Deiner Seite, aber immer auf seinem Recht zu beharren ist dem nachbarschaftlichen Frieden nicht unbedingt förderlich. Ich kann sehr gut verstehen, dass Du jeden Deiner Hunde ins Herz geschlossen hast,aber ehrlich gesagt, in so einer Nachbarschaft möchte ich auch nicht wohnen.Gänse und ( nicht mehr hörbare) Schweine sind eine Sache. Gänse schnattern mal, aber nur, wenn sie etwas hören, was ihre Wachsamkeit hervorruft. Aber 12 Hunde im Chor? Das kann man nicht vergleichen. Natürlich kannst Du jeden Monat ein Mal einen Entschuldigungsrundgang machen, der Dir aber letztlich bis auf vor der Nase zugeschlagenen Türen nichts bringt. Noch hast Du den Bürgermeister auf Deiner Seite,aber wenn dann die Nachbarn bei ihm Sturm laufen wird der auch bald die Nase voll haben. Wie schon gesagt, Recht haben und auf diesem beharren bringt selten Frieden. Und wenn die Nachbarn sehen, dass Du kompromißbereit bist und ihnen entgegenkommst werden sie Dich auch in Ruhe lassen. Allerdings jedoch nicht, wenn der jetzige Zustand noch lange andauert. An einem bestimmten Punkt kannst Du ihnen auf einem goldenen Tisch den 7 Schleiertanz darbieten, sie werden trotzdem sauer bleiben.
          Bei einem Bauernhof ist immer mit Geräuschen zu rechen. Sei es der Hahn am frühen Morgen oder was auch immer. Diesen Geräuschpegel aber noch durch verständliche - wenn auch etwas übertrieben - Tierliebe willentlich zu erhöhen, dann ist Ärger vorprogrammiert. Ich würde es nicht soweit kommen lassen, dass Du durch die Kanalisation nach Hause schleichen mußt, weil die Nachbarn auf Krawall aus sind.
          Wie Krautjunker schon schreibt, überlege es Dir.

          Salü

          Gerdis

          Kommentar


          • #6
            AW: Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

            Hallo!

            Das Futter listet sich in meinen Monatlichen Ausgaben und ist so gesehen der einzige 'Luxus' den ich mir leiste (ich gehe weder viel Fort noch rauche oder Trinke ich).
            Tierarzt (wenn nötig) und Steuer sind jetzt auch nicht gerade das Problem, dass ich meine Schulden begleiche ist Fakt und eigentlich jetzt auch nicht das Thema...
            Was mich Persönlich ärgert, ist die Tatsache dass man erst angibt, man wäre besorgt um mich, dass ich mit dem ganzen alleine nicht zurecht kommen würde und dass man mir ja bloß helfen will (so fing das letztes Jahr im September an!), mir dann jedoch Monate später die Polizei ungerechtfertigt vor die Tür stellt und falsche Angaben macht.
            Die Gemeinde hat bereits die Nase voll, von den ständigen Anrufen meiner Nachbarn, aber ich wäre nicht die erste die so aus dieser Gemeinde geekelt werden würde! Durch die Misere haben sich bei mir einige aus dem Tierschutz gemeldet (weil sie scheinbar alle der Meinung waren, meine Hunde wären verwahrloste Gerippe und ich ein Tiermessi, mittlerweile aber ausnahmslos alle hinter mir stehen), wobei auch eine dabei war, die vor einigen Jahren in der selben Gemeinde, eine Ortschaft weiter das gleiche Problem wegen ihrer Hunde/Tiere hatte, sie sich dann aber etwas anderes gesucht hat (ja auch das würde ich mittlerweile in Betracht ziehen!).
            Meine Hunde kläffen auch nicht Dauerton!
            Ich hab oft nicht mal mitbekommen, wenn jemand vor meiner Tür stand, weil keiner meiner Hunde angeschlagen hat, hätte ich letztens nicht zufällig meine Wäsche aus dem Trockner holen wollen, hätte ich nicht mal bemerkt dass die Polizei vor meiner Tür steht.
            Sie Bellen halt mal wenn sie draußen sind und miteinander spielen, oder eben die Pferde nebenan auf der Koppel stehen/laufen bzw. meine Nachbarn irgendwo herum gehen - wenn sie das nicht mehr dürfen, dann frag ich mich wirklich in welcher Welt wir leben.
            Abgesehen davon, wenn das nun schon so ein großes Problem darstellt.. ich bin knapp 25, auch ich möchte irgendwann mal eine Familie gründen, müsste ich meine Kinder dann auch hergeben, wenn sie im Garten mal etwas lauter sind und sich meine Nachbarn darüber ärgern?

            Ich glaube ich nehme genug Rücksicht, im Gegensatz zu ihnen, bin ich froh wenn ich meine Ruhe habe und mache auch keinem anderen etwas zu Fleiß, bloß weil mir gerade eine Laus über die Leber gelaufen ist.
            Dass ich jemals Unterirdisch nachhause kommen würde, das bezweifle ich.
            So groß sie auch tun, dass einer soviel Po in der Hose hätte mich Persönlich anzureden, auf das kann ich wohl vergebens Hoffen.. Stattdessen bevorzugen sie eher die 'bloß nicht hinsehen' 'schnell umdrehen' oder 'schnell ins Haus zurück' Methode.. Grüßen können nur die beiden Männer der Nachbarinnen, die sich da eher raus halten/denen es unangenehm ist und die Nachbarin die mMn 'mitläuft' - diese jedoch auch nur wenn sie nicht auskann und weil ich sie trotz allem grüße...

            Liebe Grüße
            Brixton

            Kommentar


            • #7
              AW: Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

              Hallo Brixton,

              ja, was willst Du nun von uns hören? Jeder hier hat Dir bisher an Herz gelegt, die Zahl der Hunde zu verringern. Ich weiß, man liebt jeden von ihnen, und eine TRennung ist natürlich schwer. Auf der anderen Seite kannst Du aber auch nicht wissen,wie Deine Hunde sich benehmen wenn Du nicht zu Hause bist und ob sie dann nicht doch viel Lärm machen. Wenn Du weitere Streit vermeiden willst hilft nur ein Kompromiss. Es ist ja schön für Dich, dass die Tierschützer auf Deiner Seite sind, aber a) sie wohnen nicht da und b) viele Tierschützer stellen das Wohl eines Tieres weit über das eines Menschen. Wer nicht vor Ort lebt tut sich da leicht mit guten Ratschlägen.

              Also lass es Dir nochmal durch den Kopf gehen.

              Salü

              Gerdis

              Kommentar


              • #8
                AW: Nachbarn zeigen mich unter falschen Vorwänden an

                Hallo Brixton,

                du hältst 12 Hunde, davon einen Stafford, der in fast allen Bundesländern unter die Kampfhundeverordnung fällt und wunderst dich, dass deine Nachbarn Sturm laufen...

                Du gehst arbeiten plus 1 Stunde einfach Fahrzeit, dann bist du ca. 11 Stunden ausser Haus. - Wie kommst du dazu, zu behaupten, deine Hunde wären nicht besonders laut, du bekommst doch den halben Tag gar nicht mit, was sie treiben. -
                Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab beim Lesen spontan an Animal Hoarding gedacht. - Mag ja sein, dass momentan unter Tierschutzgesichtspunkten NOCH kein Grund zum Eingreifen besteht, aber mal ehrlich, kannst du den Hunden gerecht werden und gleichzeitig arbeiten gehen? Jeder Hund braucht Aufmerksamkeit, Zeit und Energie (Spielen, Erziehung, Zuwendung) und kostet Geld (Futter und Tierarzt). Du schreibst, du kommst finanziell eben so über die Runden. Was willst du tun, wenn einer oder zwei mal ernster krank werden oder dein Rudel mal eine Infektion bekommt? Da bist du dann schnell von dem momentanen akzeptablen Zustand in eine prekäre Situation gerutscht, die dann auch nicht mehr hingenommen wird seitens der Verantwortlichen. Dass du deine Grenzen hast, siehst du ja an der Sache mit dem Pferdestall.

                Du sagst, du bekommst Unterstützung vom Tierschutz. - Da gibt es anscheinend ziemliche Unterschiede. Hier im Großraum bekämst du vermutlich Probleme, a) wegen der Anzahl der Hund, b) wegen der langen Zeit, die die Hunde allein sind c) weil abzusehen ist, dass du bei Krankheit das finanziell nicht stemmen können wirst.
                Unser Tierschutz vermittelt prinzipiell nur an Haushalte, in denen mindestens ein Erwachsener nicht berufstätig ist. Nicht vermittelt wird an Leute, die Sozialleistungen beziehen, um sicher zu gehen, dass auch alle Unkosten bestritten werden können. Ebenfalls NICHT an Leute die schon 2 oder mehr Hunde halten.
                Das angemerkt, weil du immer wieder betonst, du hättest Unterstützung durch Leute vom Tierschutz.

                Bei so vielen Hunden, die den ganzen Tag allein gelassen werden, ist es doch klar, dass es zu einer Belästigung der Nachbarn kommt. - Du behauptest, die Hunde wären ruhig, das kannst du nicht wissen! -
                Ich halte es für unwahrscheinlich, ehrlich gesagt.

                Wenn du noch halbwegs gute Beziehungen zur Nachbarschaft bewahren willst, wäre es an dir, die Situation wieder realistisch einzuschätzen und Zugeständnisse zu machen. Vermittle doch deine Hunde in gute Hände, wo sie nicht den ganzen Tag allein eingesperrt sind. Das tut den Hunden gut und dem Verhältnis zu den Nachbarn.
                Behalte zwei, die du magst und die keinen Unsinn machen, wenn sie allein sind. - Das wäre sicher besser, als zu warten, bis die Situation eskaliert, was sich mMn langfristig abzeichnet.

                LG Traudel
                -Traudel-
                besonders erfahrenes Mitglied
                Zuletzt geändert von -Traudel-; 02.03.2016, 13:12.

                Kommentar

                Lädt...
                X