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Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

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  • Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

    Hi,
    kaum ist man mal 6 Wochen weg, schon werden hier die tollsten Verschwörungen ausgebrütet. *grins*
    So, ja, ich bin jetzt selbständig. Ich habe es aufgegeben, irgendwo als Angestellte arbeiten zu wollen. Entweder ist die ganze Welt verseucht mit Mobbern oder mit mir stimmt etwas nicht. Das halte ich durchaus für möglich, so selbstkritisch bin ich ja. Nur der Dummheit-Vorwurf funktioniert nicht, habe mich durchchecken lassen: Der Intellekt ist in Ordnung.
    Ich dachte, vielleicht fragen wir doch mal umgekehrt: Hat denn von euch schonmal jemand nette Kollegen und einen konstruktiven Chef gehabt? Ich erinnere mich an eine super Chefin, die dann allerdings irgendwann von dem Managementstil der Firma die Nase voll hatte. Sie versuchte, eine gute Chefin zu sein, und der Chef über ihr schoss dauernd quer. Sie machte Pläne und teilte die Leute ein und er zog sie einfach kurzfristig für seine eigenen Projekte ab. Mir verursachte er in meinem Projekt auch einige Probleme, half aber natürlich nicht beim Lösen, sondern grinste mich nur an und machte freche Sprüche.
    Was die Kollegen angeht, habe ich das Gefühl, dass sie mit mir nur unter einer Bedingung nett und konstruktiv zusammenarbeiten: Ich bin die Praktikantin und höre ihm mit staunenden großen Augen zu. Wenn ich darauf bestehe, dass er mir Kinderkram NICHT erklärt und wenn ich bei den Gesprächen der Erwachsenen auch mal ernst genommen werden will, wird´s garstig. Im Nachhinein ist mir auch klar geworden, dass bei meinen ersten Jobs die Kollegen und Chefs zwar freundlich zu mir waren, aber bei mir an der Fortbildung gespart haben und mir immer die schlichten Aufgaben gaben. Deshalb musste man mich ja dann auch nach anderthalb Jahren zur Sekretärin degradieren, weil ich ja als Beraterin und Entwicklerin anderthalb Jahre lang nur nutzloses Zeugs gelernt hatte. Hä? Schön verarscht. So richtig ernst genommen haben die mich nirgends. Alles was ich weiß und kann, habe ich mir in meiner Freizeit angeeignet.
    Bei meinen letzten drei Jobs war die Kommunikation mit den Kollegen der totale Kindergarten. Die benahmen sich wie Kinder, die sich dauernd nur fragen, wen der Papa/ die Mama am liebsten hat. Um sich beliebt zu machen, wird gepetzt, was das Zeugs hält. Puh, erbärmlich aber wirkungsvoll, denn man kann mit den Ängsten der Chefs toll spielen!
    Also, für meinen Teil habe ich es aufgegeben, nach netten Kollegen und guten Chefs zu suchen. Mit meiner neuen Chefin (mir selbst) arbeite ich super zusammen. Ich finde meine eigenen Ideen auch meistens gut, hihi. Mir graut schon vor dem Tag, an dem ich vielleicht Leute einstellen muss. Bloß nicht zu schnell wachsen! *grins*

    Und wie sieht´s bei euch aus? Schonmal nette Kollegen und gute Chefs gehabt? Habt ihr schonmal irgendwo in Frieden gute Arbeit leisten dürfen?
    Wenn nicht, würde sich ja auch die Suche nach einem neuen Job für einen Mobber nicht wirklich lohnen. Er müsste sich eher mit der aktuellen Situation arrangieren (selbst mobben?) statt auf der anderen Seite des Zauns nach grünerem Gras zu suchen. Was meint ihr?

    Audrey

  • #2
    AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

    Hallo Audrey,

    ja, ich hatte einen sehr guten Chef und nette Kollegen. Am Anfang nach meiner Berufsausbildung. Der war richtig gut...hat unsere Meinung abgefragt, nicht bestimmt, wenn es nicht nötig war, war meistens gut gelaunt und ging singend über den Flur. Ein durchweg positiver Mensch. Wenn er mal was nicht so gut gemeistert hat, konnte man es ihm auch nachsehen, weil er ja sonst immer einen richtig guten Führungsstil an den Tag gelegt hat. Und so waren dann auch wir. Zufrieden und ausgeglichen, auch wenn es mal brannte, kein so großes Problem. Es wurde keiner ausgegrenzt, es gab keine Vorurteile einer Auszubildenden gegenüber, die schon als schwierig angekündigt wurde von ihrer vorherigen Abteilung. Da habe ich gelernt, dass das mit dem "labeling Approach", (einem Menschen ein Schild aufkleben), auf dem steht, wie er von eingen anderen gesehen wird, seine Chancen und Entwicklungen behindern.

    Als ich dann wegen meiner Heirat umziehen musste, kriegte ich immer so ein Schild aufgeklebt. Sie haben dann Dinge drauf geschrieben wie: Die ist doch Mutter, was arbeitet die denn hier? oder: Die soll sich um ihr Kind kümmern, oder verdient der Mann so schlecht? oder: Sie wirkt unausgeschlafen, wahrscheinlich hat das Kind die ganze Nacht geheult! oder: Ich habe gehört, ihr Mann........
    Also diese Schilder haben eine miese Wirkung. Wenn dann noch wirklich was passiert und man nicht gleich zwangseingewiesen werden muss und trotzdem arbeitsfähig ist, sind sie völlig aus dem Häuschen! Dann gilt man als Verdrängerin, als unnormal, als kaltherzig......
    Ach je, sie nehmen einen nicht so, wie man ist, sondern so, wie sie einen am Besten gebrauchen können.

    Also ich zweifel daher regelmäßig an der Zurechnungsfähigkeit der Menschen mit angeblich höherer Bildung. Besonders Ärzte und von denen eben besonders Psychiater und Psychologen, gehen zu oft von Massenphänomenen aus. Das heißt sie legen oft das zu Grunde, was den meisten Menschen passiert und nicht, was ihnen wirklich passiert nach einer Krise, wie es z.B. Mobbing darstellt. Vielleicht sind sie aber auch nur vorsichtig, denn so ein Menschenleben ist sehr zerbrechlich.
    LG
    Ibag

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    • #3
      AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

      Danke, es gibt sie also doch?
      Für mich aber wohl nicht mehr, bin inzwischen durch meinen Lebenslauf und meine Zeugnisse gebrandmarkt. Die Mobber geben sich ja nicht damit zufrieden, dass ich gehe, die müssen ja auch noch nachtreten. Neulich ist auch eine Bewerbung, bei der ich sehr gute Chancen hatte (war bestimmt DIE Traumkandidatin) daneben gegangen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass eine Exchefin von mir da die Finger im Spiel hatte. Es gibt gewisse Anzeichen. Sie hatte mir dringend abgeraten, mich dort zu bewerben, und nun wurde ich auch mit derselben Begründung abgelehnt, die meine Ex-Chefin mir damals nannte. Zufall? Schwer zu glauben. Zumal ich in meinem Anschreiben bei der Bewerbung diesen Grund ja entkräftet hatte.
      Audrey

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      • #4
        AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

        Zitat von AudreyHepburn Beitrag anzeigen
        Danke, es gibt sie also doch?
        Für mich aber wohl nicht mehr, bin inzwischen durch meinen Lebenslauf und meine Zeugnisse gebrandmarkt. Die Mobber geben sich ja nicht damit zufrieden, dass ich gehe, die müssen ja auch noch nachtreten. Neulich ist auch eine Bewerbung, bei der ich sehr gute Chancen hatte (war bestimmt DIE Traumkandidatin) daneben gegangen. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass eine Exchefin von mir da die Finger im Spiel hatte. Es gibt gewisse Anzeichen. Sie hatte mir dringend abgeraten, mich dort zu bewerben, und nun wurde ich auch mit derselben Begründung abgelehnt, die meine Ex-Chefin mir damals nannte. Zufall? Schwer zu glauben. Zumal ich in meinem Anschreiben bei der Bewerbung diesen Grund ja entkräftet hatte.
        Audrey
        Manchmal habe ich den Eindruck dass hier einige richtig VERLIEBT sind in ihre Rolle als Mobbingopfer. Sie möchten eigentlich gar nichts anderes mehr. Ein Teil ihres Selbstwertgefühls gründet darauf. Könnte das sein?

        mfg

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        • #5
          AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?


          Zitat von kellermeister Beitrag anzeigen
          manchmal habe ich den eindruck dass hier einige richtig verliebt sind in ihre rolle als mobbingopfer. Sie möchten eigentlich gar nichts anderes mehr. Ein teil ihres selbstwertgefühls gründet darauf. Könnte das sein?

          Mfg
          halten sie diese theorie für humbuk ?
          ja........




          wissen sie, was andere opfer über die theorie denken ?
          nein......


          halten sie den schöpfer der theorie für ein reales mobbingopfer ?
          nein......


          halten sie ihne für einen spieler ?

          ja......
          Erkannnichtmehr
          sehr erfahrenes Mitglied
          Zuletzt geändert von Erkannnichtmehr; 14.07.2012, 09:15.

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          • #6
            AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

            Hallo Audrey,

            auch wenn es die "sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung" gibt, habe ich es auch so erlebt, wie du. Ich ging jedes Mal wieder frisch fröhlich und frei in meine neue stelle, freute mich auf die Arbeit, die Kollegen und schließlich hatte der Vorgesetzte einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, als das Bewerbungsgespräch war. Aber dann.....
            Kaum hatte ich kurze Zeit gearbeitet, kam mein Stalker wieder; hatte herausgefunden wo ich arbeite, schleimte sich an Klienten und Kollegen an, hat sie bestochen und mich diskreditiert. Dann ging es los....
            Anspielungen, hinterfotziges Beleidigen, Schauspielereien, Zwickmühlen, Beschwerden beim Vorgesetzten über mich, die nicht haltbar waren und am Ende das Vorsetzen von "neuen, kompetenteren Leuten", die ich schonmal einarbeiten sollte, damit sie mich dann ablösen konnten. Mein Stalker hat Verwandtschaft in hohen Kirchenkreisen und auch Geld.
            Die Vorgesetzten werden auf jeden Fall bestochen, sonst würden sie sich nicht plötzlich so drehen!

            Mein erster Chef muss da ein graderes Kreuz gehabt haben, obwohl der miese Stalker damals noch nicht sein Unwesen trieb in meinem Leben. Da war es "nur" meine Familie.Ob die ihn angesprochen haben, weiß ich aber nicht. Ich habe an dem Verhalten meines Chefs keine Beanstandungen gehabt.

            Ich gehe daher davon aus, dass kein Opfer jemals will, dass es gemobbt wird und auch sein Selbstwertgefühl nicht daraus speisen will oder kann!
            Außer vielleicht, dass die Opfer sich hilfesuchend an die Kirche wenden, die dann für die Opfer einen Arbeitsplatz freischaufeln (oder rausmobben). Aber machen das seriöse Menschen, wie Pastoren?
            Ich habe es erfahren, dass die das machen! Bei mir machen die das jedes Mal so. Der Stalker wird behaupten, dass ich ihn beleidigt habe und dass er deshalb Alkoholiker wurde und ich nun einen Denkzettel verdient hätte. Dann kommt seine Oberverwandschaft und lässt mich rausekeln, damit Leute, die es "nötig" haben, meinen Arbeitsplatz bekommen!

            Das sind immer Leute aus der DDR, die von der Kirche protegiert und auf meinen Arbeitsplatz gesetzt werden! Nun, die werden natürlich von meiner Familie unterstützt im Mobben und Stalken!
            LG
            Ibag

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            • #7
              AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

              Zitat von kellermeister Beitrag anzeigen
              Manchmal habe ich den Eindruck dass hier einige richtig VERLIEBT sind in ihre Rolle als Mobbingopfer. Sie möchten eigentlich gar nichts anderes mehr. Ein Teil ihres Selbstwertgefühls gründet darauf. Könnte das sein?

              mfg
              Nee, das ist bloß eine durch Mobbing erworbene Paranoia. Das Problem ist bekannt. :-)

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              • #8
                AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

                Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
                auch wenn es die "sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung" gibt, habe ich es auch so erlebt, wie du. Ich ging jedes Mal wieder frisch fröhlich und frei in meine neue stelle, freute mich auf die Arbeit, die Kollegen und schließlich hatte der Vorgesetzte einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, als das Bewerbungsgespräch war. Aber dann.....
                Eben! Würde man glauben, dass es dort genauso zugeht wie zuvor, würde man die Stelle doch nicht annehmen. So irre oder verzweifelt ist doch niemand, oder? Ich habe jedenfalls immer geglaubt, das sei nun eben dumm gelaufen, aber beim nächsten Mal weiß ich ja, wie Mobbing entsteht, und werde meinen Fehler, der das Mobbing verursacht hat, nicht wiederholen.

                Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
                Kaum hatte ich kurze Zeit gearbeitet, kam mein Stalker wieder; hatte herausgefunden wo ich arbeite, schleimte sich an Klienten und Kollegen an, hat sie bestochen und mich diskreditiert. Dann ging es los....
                Anspielungen, hinterfotziges Beleidigen, Schauspielereien, Zwickmühlen, Beschwerden beim Vorgesetzten über mich, die nicht haltbar waren und am Ende das Vorsetzen von "neuen, kompetenteren Leuten", die ich schonmal einarbeiten sollte, damit sie mich dann ablösen konnten. Mein Stalker hat Verwandtschaft in hohen Kirchenkreisen und auch Geld.
                Die Vorgesetzten werden auf jeden Fall bestochen, sonst würden sie sich nicht plötzlich so drehen!
                Oder bedroht. Leider sind die meisten Menschen nicht so scharf drauf, ihre Zukunft für einen anderen Menschen aufs Spiel zu setzen.

                Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
                Mein erster Chef muss da ein graderes Kreuz gehabt haben, obwohl der miese Stalker damals noch nicht sein Unwesen trieb in meinem Leben. Da war es "nur" meine Familie.Ob die ihn angesprochen haben, weiß ich aber nicht. Ich habe an dem Verhalten meines Chefs keine Beanstandungen gehabt.
                Oh, warum hast Du die Stelle dann aufgegeben? Weil Du nicht wusstest, was danach kommt?
                Vielleicht wurde dieser Mann aber auch nicht so sehr unter Druck gesetzt. Naja, Dein Fall ist sowieso ein spezieller. Obwohl ich sachte paranoid bin, glaube ich nicht, dass mich jemand zielstrebig verfolgt und alle meine Chefs anruft, um sie vor mir zu warnen. In einzelnen Fällen ist das schon passiert, aber in allen??? Uarg, ich will gar nicht drüber nachdenken. Ich hoffe doch, dass gewisse Drohungen nur Bluff waren. Und mein Fahrrad ist damals auch von alleine auseinander gefallen. Und auch meine Gasheizung von selbst kaputt gegangen. Nicht weiter drüber nachdenken,...

                Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
                Ich gehe daher davon aus, dass kein Opfer jemals will, dass es gemobbt wird und auch sein Selbstwertgefühl nicht daraus speisen will oder kann!
                Bestimmt nicht. Ich habe es schon erlebt, dass sich jemand in die Rolle des Mobbing-Opfers richtig reindrängte, aber das war leider Teil ihrer eigenen fiesen Mobbing-Strategie. Da war diejenige, die sich laut überall als Opfer hinstellte, nicht wirklich ein Opfer, sondern die Täterin. Ich verstehe, wie es zustande kam. Sie kriegte ihren Job nicht hin, und darum musste sie die Schuld für ihre Nichtleistung auf jemand anderen schieben, also auf mich. Ich bin eine schlechte Chefin, ich gebe unklare Anweisungen, ich bin inkompetent, ich bin unsympathisch, ich nörgle ständig an ihrer Arbeit rum, ich bin ein Arschloch, ich soll doch meinen Scheiß alleine machen,... Und da sie befürchten musste, dass ich meinen Ärger über sie auch bei anderen auslasse (so wie sie es im umgekehrten Fall getan hätte), musste sie ja quasi zur Selbstverteidigung überall ZUERST ihre Version der Geschichte erzählen, damit mir dann niemand mehr glaubt. Geschickt gemacht, es funktionierte. Das ist aber ein echt krankhafter Fall und ich glaube nicht, dass SIE Hilfe und Rat in einem Mobbing-Forum suchen würde. Die glaubt ihre selbst erfundene Geschichte doch hoffentlich selber nicht!

                Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
                Außer vielleicht, dass die Opfer sich hilfesuchend an die Kirche wenden, die dann für die Opfer einen Arbeitsplatz freischaufeln (oder rausmobben). Aber machen das seriöse Menschen, wie Pastoren?
                Natürlich gibt es Menschen, die auf der Mitleidschiene gut durchs Leben kommen. Da zähle ich mich aber nicht dazu, habe zu viel Stolz dazu. Außerdem gibt es extrem wenige Menschen, die tatsächlich Mitleid mit Mobbingopfern haben. Die meisten Menschen reagieren eher höhnisch und treten noch nach, wenn sie hören, dass ich gemobbt wurde. Deshalb behalte ich es im "real life" lieber für mich. Deshalb bin ich auch so froh, dass es dieses Forum gibt, wo ich kein Blatt vor den Mund nehmen muss und reden kann, was ich wirklich denke.

                Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
                Ich habe es erfahren, dass die das machen! Bei mir machen die das jedes Mal so. Der Stalker wird behaupten, dass ich ihn beleidigt habe und dass er deshalb Alkoholiker wurde und ich nun einen Denkzettel verdient hätte. Dann kommt seine Oberverwandschaft und lässt mich rausekeln, damit Leute, die es "nötig" haben, meinen Arbeitsplatz bekommen!
                Eben, DAS meine ich! Er spielt das Mobbingopfer und nutzt diese Strategie, um Dich zu mobben und als Monster hinzustellen. Aber seine Hartnäckigkeit spricht für sich! Also, ich sehe nie die Notwendigkeit, meine Ex-Mobber zu verfolgen. Ich bin froh, wenn ich mit diesen arroganten Gestalten nichts mehr zu tun haben brauche.

                Zitat von Ibag Beitrag anzeigen
                Das sind immer Leute aus der DDR, die von der Kirche protegiert und auf meinen Arbeitsplatz gesetzt werden! Nun, die werden natürlich von meiner Familie unterstützt im Mobben und Stalken!
                Nochmal: Du solltest das Land verlassen. :-/ Oder zumindest das Bundesland.

                Viele Grüße,
                Audrey
                AudreyHepburn
                besonders erfahrenes Mitglied
                Zuletzt geändert von AudreyHepburn; 15.07.2012, 12:01.

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                • #9
                  AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

                  Hallo Audrey,

                  ich denke nicht, dass ich hier irgendwas verlasse. Die Mafiatypen gibt es überall und das kann immer wieder passieren. Der Stalker, der jetzt an mir hauptsächlich dran ist, ist, wie ich hörte, manisch-depressiv. So ein Maniker kann sich richtig in eine Sache vertiefen, sich festbeißen. Er muss bei Psychiatern bereits bekannt sein, denn er war in der Psychiatrie. Ob die richtig beurteilt haben, wie gefährlich der Typ ist, weiß ich nicht. Vielleicht wurden die auch von der Oberverwandschaft davon abgehalten, ein Gutachten zu erstellen, dass eine Prognose enthält. Diese Familie ist nun hinter mir her, sorgt dafür, dass ich immer wieder massiv angegriffen werde. Alle werden von den Transaktionsanalytikern beraten, die ja meinen, es sei menschlich, was so Mobber machen. Ich allerdings finde es krankhaft und wenn sich mal keiner darum schert, dessen Arbeit es ist, solchen Leuten Einhalt zu bieten, wird es immer mehr Amokläufer und Selbstmörder und Mörder geben. Die mit den Mordgelüsten werden ja noch angestachelt von der Therapiegruppe der Transaktionsanalytiker. Die profitieren nämlich davon, ihre Opfern immer wieder auszubeuten und wenn die das nicht mehr können, werden die halt um die Ecke gebracht.

                  Nein, ich habe keinen Verfolgungswahn, ich werde tatsächlich verfolgt. Die Polizei macht ja leider auch mit, weil die ja die Kollegen meines Exmannes und seiner Kindmutter sind. Ein Mensch ist für die gar nichts und deren Kinder tun mir unendlich leid, denn die kriegen mit, wie schlecht ihre Eltern mit anderen Menschen umgehen. Das sind die deutlichen Einflüsse der Erziehung aus der DDR!
                  Ich gehe hier mit Sicherheit niemals weg. Man kann mir nichts anhaben, wenn ich vorsichtig bin.
                  lG
                  Ibag

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                  • #10
                    AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

                    Ibag, Dein Mut ist ja lobenswert, aber es gibt im Leben auch noch Schöneres und Konstruktiveres, als dem organisierten Verbrechen Widerstand zu leisten, besonders da sie ja in der Überzahl und Übermacht sind!
                    Mit Transaktionsanalytikern habe ich keinen Kontakt, aber in meiner Branche ist alles mit NLP verseucht. Und die argumentieren wohl ähnlich. Wenn jemand gemobbt wird, dann nur darum, weil er sich nicht genügend wehrt oder Minderwertigkeitskomplexe hat. Die Mobber tun ja nichts anderes als nur auf meine Minderwertigkeitskomplexe und meine Mobbing-Erwartung zu reagieren. Die haben selbst gar keine kriminelle Energie, sondern sind ganz normale freundliche friedliche Menschen. Ich bin ganz allein an allem Schuld. Und wenn ich mich schon nicht durchzusetzen vermag und daher ein Schwächling bin, dann habe ich auch kein Recht darauf verletzt zu sein. Die können mich ja nur darum verletzen, weil ich verwundbar bin. Selbstbewusste Menschen stört es nicht, wenn jemand etwas Negatives über sie sagt, selbstbewusste Menschen sind vollständig unabhängig von anderen. Tja, klingt toll. Jeder Mensch ist der Gott des Universums, alles dreht sich nur um ihn. Aber mal mathematisch durchgerechnet kann das nicht wirklich funktionieren!
                    Diese Gestalten lösen alle Regeln von Höflichkeit und Anstand, sogar Hierarchien und alles auf und ersetzen sie durch ein brutales Gesetz des Stärkeren. Und die Leute finden das toll, wenn sie so einen NLP-Kurs besucht haben. Denn sie sind ja jetzt Gott und brauchen sich nur noch um ihren eigenen Vorteil zu kümmern und dürfen sich einfach nehmen, was sie wollen. Wenn andere Menschen ihnen vertrauen, dann ist das ja wohl deren Fehler, haha. Echt zum Kotzen! Und diese Ansicht greift immer mehr um sich! Kaum noch ein Manager, der anders tickt. Ich sehe schwarz für diese Welt!
                    Audrey

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                    • #11
                      AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

                      Hallo Audrey,

                      ich sehe auch etwas schwarz. Aber vor allen Dinge sehe ich, dass es überall gleich ist. Es gibt keine Ecke auf der Erde, wo man mit diesen Problemen nicht konfrontiert wird. Der Widerstand ist eine Überlebensstrategie, gleichsam ein Aufzeigen von Not und Elend, das durch das Mobben entsteht und zwar schon bei Kindern. Das Herunterspielen der Gefühle und Verletztheit der Opfer ist ein Dilemma, dass die Opfer weiter entmutigt.
                      Es ist so, wie wenn man sagen würde:"Ein Junge weint doch nicht! Oder ein Indianer kennt keinen Schmerz!" Die Verletztheit und seelische Erkrankungen, die durch solche Verhaltensweisen wie Mobbing entstehen, werden dann symptombehandelt. Alkohol, Drogen, später dann Therapien, Tabletten, Klinikaufenthalte. Das Leben ist nur noch Schadensbegrenzung!
                      Die Gesellschaft fühlt sich nicht zuständig, denn sonst wären Präventionsmaßnahmen längst ergriffen worden und hätten einen höheren Stellenwert.
                      So schafft man immer mehr psychisch behinderte Menschen, die arbeitsunfähig sind und die ruhig gestellt werden, betreut werden müssen, ihrer Rechte beraubt werden, wenn sie sich nicht selber umbringen.
                      Was für eine Lebensqualität?
                      Ibag

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                      • #12
                        AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

                        Hallo Audrey

                        Ganz einfach, sich von andere nicht beinflussen lassen. Immer ganz löckerli bleiben, in jeder Situation, lächeln, lächeln und noch mal lächeln, anbei noch die Zähne zeigen. Ah, umbedingt auf Köpersprache achten......damit gibts du hinweisse of sie dich weiter qualen können oder nicht............... schön angstrengend sich so zu verhalten. Damit bringst du dein Feind auf dauer ganz langsam aber sicher zum kochen.

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                        • #13
                          AW: Mal was Positives: Gibt es nette Kollegen?

                          Hallo,
                          als ich in meiner alten Abteilung wegen Verschwörung weg bin und intern eine neue Stelle gefunden haben, haben meine alten Kollegen nachgetreten, aber ohne Erfolg. Hab´ mich da Erfolgreich zur Wehr gesetzt und habe heute meinen Frieden, auch wenn meine alten Kollegen versuchen, wieder was zu finden. Ich Befolge zwei Regeln:
                          1. meinen alten Kollegen aus dem Weg zu gehen, auch wenn die versuchen, mich zu grabschen. Beim Versuch allerdings bleibt es.
                          2. nichts, aber auch überhaupt nichts in meiner Firma über meine Kollegen zu sagen. Später heisst es, ich rede schlecht über die, wie viele Tatsachen verdreht werden und die Beschwerden sich, damit aus dem Opfer der Täter gemacht wird.
                          Nichtsdestotrotz habe ich in meiner jetzigen Abteilung mehr oder weniger nette Kollegen. Gerade mit den Kollegen, die bei mir am Vierertisch sitzen, habe ich das beste Verhältnis. Einer hat mich (und einige andere) an den Weihnachtsfeiertagen zu sich eingeladen, der andere meinte, wenn ich nichts zu tun hätte, könnte ich ihn ja besuchen.
                          Es gibt also noch nette Kollegen. Da wirde nicht gefragt, warum soll der oder der die Arbeit machen, sondern da wird uns gegenseitig unter die Arme gegriffen.
                          Nichtsdestotrotz bilde ich mich ja Nebenberuflich weiter. Man weiss einfach nie, was es später für Veränderungen gibt.

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