Hi,
kaum ist man mal 6 Wochen weg, schon werden hier die tollsten Verschwörungen ausgebrütet. *grins*
So, ja, ich bin jetzt selbständig. Ich habe es aufgegeben, irgendwo als Angestellte arbeiten zu wollen. Entweder ist die ganze Welt verseucht mit Mobbern oder mit mir stimmt etwas nicht. Das halte ich durchaus für möglich, so selbstkritisch bin ich ja. Nur der Dummheit-Vorwurf funktioniert nicht, habe mich durchchecken lassen: Der Intellekt ist in Ordnung.
Ich dachte, vielleicht fragen wir doch mal umgekehrt: Hat denn von euch schonmal jemand nette Kollegen und einen konstruktiven Chef gehabt? Ich erinnere mich an eine super Chefin, die dann allerdings irgendwann von dem Managementstil der Firma die Nase voll hatte. Sie versuchte, eine gute Chefin zu sein, und der Chef über ihr schoss dauernd quer. Sie machte Pläne und teilte die Leute ein und er zog sie einfach kurzfristig für seine eigenen Projekte ab. Mir verursachte er in meinem Projekt auch einige Probleme, half aber natürlich nicht beim Lösen, sondern grinste mich nur an und machte freche Sprüche.
Was die Kollegen angeht, habe ich das Gefühl, dass sie mit mir nur unter einer Bedingung nett und konstruktiv zusammenarbeiten: Ich bin die Praktikantin und höre ihm mit staunenden großen Augen zu. Wenn ich darauf bestehe, dass er mir Kinderkram NICHT erklärt und wenn ich bei den Gesprächen der Erwachsenen auch mal ernst genommen werden will, wird´s garstig. Im Nachhinein ist mir auch klar geworden, dass bei meinen ersten Jobs die Kollegen und Chefs zwar freundlich zu mir waren, aber bei mir an der Fortbildung gespart haben und mir immer die schlichten Aufgaben gaben. Deshalb musste man mich ja dann auch nach anderthalb Jahren zur Sekretärin degradieren, weil ich ja als Beraterin und Entwicklerin anderthalb Jahre lang nur nutzloses Zeugs gelernt hatte. Hä? Schön verarscht. So richtig ernst genommen haben die mich nirgends. Alles was ich weiß und kann, habe ich mir in meiner Freizeit angeeignet.
Bei meinen letzten drei Jobs war die Kommunikation mit den Kollegen der totale Kindergarten. Die benahmen sich wie Kinder, die sich dauernd nur fragen, wen der Papa/ die Mama am liebsten hat. Um sich beliebt zu machen, wird gepetzt, was das Zeugs hält. Puh, erbärmlich aber wirkungsvoll, denn man kann mit den Ängsten der Chefs toll spielen!
Also, für meinen Teil habe ich es aufgegeben, nach netten Kollegen und guten Chefs zu suchen. Mit meiner neuen Chefin (mir selbst) arbeite ich super zusammen. Ich finde meine eigenen Ideen auch meistens gut, hihi. Mir graut schon vor dem Tag, an dem ich vielleicht Leute einstellen muss. Bloß nicht zu schnell wachsen! *grins*
Und wie sieht´s bei euch aus? Schonmal nette Kollegen und gute Chefs gehabt? Habt ihr schonmal irgendwo in Frieden gute Arbeit leisten dürfen?
Wenn nicht, würde sich ja auch die Suche nach einem neuen Job für einen Mobber nicht wirklich lohnen. Er müsste sich eher mit der aktuellen Situation arrangieren (selbst mobben?) statt auf der anderen Seite des Zauns nach grünerem Gras zu suchen. Was meint ihr?
Audrey
kaum ist man mal 6 Wochen weg, schon werden hier die tollsten Verschwörungen ausgebrütet. *grins*
So, ja, ich bin jetzt selbständig. Ich habe es aufgegeben, irgendwo als Angestellte arbeiten zu wollen. Entweder ist die ganze Welt verseucht mit Mobbern oder mit mir stimmt etwas nicht. Das halte ich durchaus für möglich, so selbstkritisch bin ich ja. Nur der Dummheit-Vorwurf funktioniert nicht, habe mich durchchecken lassen: Der Intellekt ist in Ordnung.
Ich dachte, vielleicht fragen wir doch mal umgekehrt: Hat denn von euch schonmal jemand nette Kollegen und einen konstruktiven Chef gehabt? Ich erinnere mich an eine super Chefin, die dann allerdings irgendwann von dem Managementstil der Firma die Nase voll hatte. Sie versuchte, eine gute Chefin zu sein, und der Chef über ihr schoss dauernd quer. Sie machte Pläne und teilte die Leute ein und er zog sie einfach kurzfristig für seine eigenen Projekte ab. Mir verursachte er in meinem Projekt auch einige Probleme, half aber natürlich nicht beim Lösen, sondern grinste mich nur an und machte freche Sprüche.
Was die Kollegen angeht, habe ich das Gefühl, dass sie mit mir nur unter einer Bedingung nett und konstruktiv zusammenarbeiten: Ich bin die Praktikantin und höre ihm mit staunenden großen Augen zu. Wenn ich darauf bestehe, dass er mir Kinderkram NICHT erklärt und wenn ich bei den Gesprächen der Erwachsenen auch mal ernst genommen werden will, wird´s garstig. Im Nachhinein ist mir auch klar geworden, dass bei meinen ersten Jobs die Kollegen und Chefs zwar freundlich zu mir waren, aber bei mir an der Fortbildung gespart haben und mir immer die schlichten Aufgaben gaben. Deshalb musste man mich ja dann auch nach anderthalb Jahren zur Sekretärin degradieren, weil ich ja als Beraterin und Entwicklerin anderthalb Jahre lang nur nutzloses Zeugs gelernt hatte. Hä? Schön verarscht. So richtig ernst genommen haben die mich nirgends. Alles was ich weiß und kann, habe ich mir in meiner Freizeit angeeignet.
Bei meinen letzten drei Jobs war die Kommunikation mit den Kollegen der totale Kindergarten. Die benahmen sich wie Kinder, die sich dauernd nur fragen, wen der Papa/ die Mama am liebsten hat. Um sich beliebt zu machen, wird gepetzt, was das Zeugs hält. Puh, erbärmlich aber wirkungsvoll, denn man kann mit den Ängsten der Chefs toll spielen!
Also, für meinen Teil habe ich es aufgegeben, nach netten Kollegen und guten Chefs zu suchen. Mit meiner neuen Chefin (mir selbst) arbeite ich super zusammen. Ich finde meine eigenen Ideen auch meistens gut, hihi. Mir graut schon vor dem Tag, an dem ich vielleicht Leute einstellen muss. Bloß nicht zu schnell wachsen! *grins*
Und wie sieht´s bei euch aus? Schonmal nette Kollegen und gute Chefs gehabt? Habt ihr schonmal irgendwo in Frieden gute Arbeit leisten dürfen?
Wenn nicht, würde sich ja auch die Suche nach einem neuen Job für einen Mobber nicht wirklich lohnen. Er müsste sich eher mit der aktuellen Situation arrangieren (selbst mobben?) statt auf der anderen Seite des Zauns nach grünerem Gras zu suchen. Was meint ihr?
Audrey


schön angstrengend sich so zu verhalten. Damit bringst du dein Feind auf dauer ganz langsam aber sicher zum kochen.
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