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Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

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  • Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

    Hallo,

    ich muss mich zunächst wohl einmal vorstellen: Mein Name ist Heiner und ich bin neu hier im Forum. Eine unvergessene Geschichte hat mich am Ende hierher ins Mobbing Forum getrieben. Denn vor langer langer Zeit war ich wohl selber einmal Mobbingopfer, obwohl ich Anfangs noch selbstkritisch dachte, ich hätte mich vielleicht falsch verhalten, oder in der ein oder anderen Situation vollkommen falsch reagiert. Ich wusste damals, es war noch im alten Jahrtausend, in den 90er Jahren selber nicht so recht, wie mir geschah. Was passierte da um mich herum ? Heute, viele Jahre später weiß ich, das es wirklich systematisches Mobbing war. Denn ich bin den gesamten Ablauf, wie sich alles abspielte, mehr als einmal durchgegangen und habe alles durchdacht. Am Ende war es wirklich das unglaublichste Erlebnis, was mir bisher je an einem Arbeitsplatz, an einer Arbeitsstelle wiederfahren ist.

    Ich saß damals als einziger Mann mit rund einem Dutzend Frauen in einem Großraumbüro. Zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen befanden sich Trennwände und ich glaubte bereits am ersten Arbeitstag hinter einer Trennwand zu hören, wie eine recht hinterhältige und falsche Frau zur Geschäftsführerin tuschelte: "Der passt doch irgendwie gar nicht so richtig zu uns Frauen. Der hat sich noch gar nicht so richtig vorgestellt..." Mit diesen harmlosen Feststellungen meiner Arbeitskolleginnen fing es an.

    Doch als hätte man es als einziger Mann unter einem Dutzend Frauen nicht schon schwer genug, kam jetzt auch noch plötzlich die Liebe mit ins Spiel. Eine Arbeitskollegin, die ich zuvor von einem Weiterbildungskurs her kannte, selber auch irgendwie mochte und durchaus sympathisch fand, verliebte sich wohl ein klein wenig in mich. Und schon war das Getuschel hinter meinem Rücken und hinter den Trennwänden im vollen Gange. Ich gebe zu, das ich aufgrund der ganzen Situation selber etwas verunsichert war und nicht so recht wusste, wie ich reagieren sollte. Denn mein Verstand sagte mir, das es nicht gut gehen kann, wenn man als einziger Mann mit so vielen Frauen in einem Büro sitzt, da mit einer etwas anzufangen. Ich war der festen Meinung: "Privatleben und Berufsleben sollte man Trennen" - und dann nahm alles am Ende einen ziemlich verheerenden Verlauf. Die Situation im Großraumbüro unter den ganzen Frauen war mir regelrecht entglitten und meine in mich verliebte Kollegin wurde wohl hinter meinem Rücken von den anderen Kolleginnen, darunter sogar zwei Kolleginnen des Betriebsrates gegen mich aufgehetzt und ausgespielt...

    Man kann die Geschichte mit wenigen Worten gar nicht wiedergeben. Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt, einmal ein eigenes Buch, einen Roman, darüber zu schreiben. Denn zu Ende ist die Geschichte wohl immer noch nicht. Auch wenn mein Mobbingfall viele Jahre zurück liegt, irgendwie werde ich immer wieder an die Firma und die Situation erinnert. Ich traf in den vergangenen Jahren immer wieder mal ehemalige Kolleginnen und schon waren die Bilder aus der Firma plötzlich wieder da. Dann stand viele Jahre später auf einem Heimatfest der Werksleiter jener Firma plötzlich als Würstchengriller vor mir und war genau so irritiert wie ich selber. Er ergriff dann aber die Flucht vor mir...

    Wer hat ähnliches erlebt ? Gibt es einen Mann der zugibt, auch schonmal von Frauen gemobbt worden zu sein ? Hat jemand ähnliche Erfahrungen, das man auch nach Jahren immer wieder an das erlebte erinnert wird, weil man ehemalige Vorgesetzte oder Kolleginnen trifft ?

    Und heute gibt es schließlich auch noch das Internet, das in meinem Mobbingjahr, in den 90er Jahren noch in den Kinderschuhen steckte. So gibt es heute die Internetplattformen wie Facebook oder Wer-Kennt-Wen! Und siehe da! - Da taucht plötzlich vor zwei bis drei Jahren eine ehemalige Kollegin des Betriebsrates auf meiner Wer-Kennt-Wen-Seite auf. Und dann sehe ich plötzlich, das auch die andere Kollegin des Betriebsrates sich dort tummelt, meine einst in mich verliebte Kollegin ist dort und auch der Personalchef. Die beiden Kolleginnen des Betriebrates und den Personalchef habe ich dann gesperrt und meine ehemalige Kollegin die einst von mir so viel zu halten schien, einfach einmal angeschrieben. Sie hat auch geantwortet und wir haben uns über ein Jahr lang geschrieben. Dann habe ich es aber für sinnvoll erachtet, den Kontakt wieder einzustellen.

    Ich muss abschließend sagen: Ein schwieriger Gang vor das Arbeitsgericht blieb mir damals am Ende auch erspart, da mir nach einem halben Jahr Psychoterror, Beleidigungen, Diskriminierungen usw. schließlich vom Werksleiter ein befristeter Arbeitsvertrag ausgestellt wurde und die verlogene Geschäftsführerin ein gutes Zeugnis unterschrieb, da das "Vorzeigeunternehmen" offensichtlich selber am Ende rechtliche Schritte meinerseits befürchtete, da die Sachlage quasi eindeutig war und ich den gesamten Ablauf hätte belegen können.

    Aber gesundheitlich habe ich mich nie wieder ganz von meinem Zusammenbruch am Arbeitsplatz erholt, auch wenn ich Jahre danach wieder gute Arbeitsstellen hatte und auch heute erfolgreich in einem Unternehmen arbeite.

    Meine Fragen hier im Forum:
    - Wer hat ähnliches erlebt und wurde von Frauen gemobbt ?
    - Wem ergeht es auch so, das man nach Jahren durch unterschiedliche Begegnungen immer wieder an das Mobbingerlebnis erinnert wird ?
    - Hat auch schonmal jemand daran gedacht, ein Buch zu schreiben, um einen persönlichen Abschluss mit der ganzen Sache zu finden ?

  • #2
    AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

    Hallo,
    ja, ich, ebenfalls männlich, bin auch von Frauen gemobbt worden. Seit über 10 Jahren erlebe ich Mobbing. Das Mobbing hat sich von einer Sache in die nächste gezogen. Jetzt bin ich aufgrund von Mobbing, acht Tage vor meiner Arbeitslosigkeit.

    Gemobbt wurde ich erst in der Abendschule. Aufgrund, weil ich so schlechte Erfahrungen gemacht habe, ist das in meinen Beruf (Warenannahme) übergesprungen. Weil es in dieser Abteilung echt nicht mehr auszuhalten war, habe ich intern (Buchhaltung) gewechselt. Leider haben meine Widersacher aus der Warenannahme nicht locker gelassen und haben die schikanen weitergemacht. Beschwerden haben auch nichts gebracht (und das in einer Weltfirma, die nach außen ein richtig tolles Klima vorweist). Mehr Schein als Sein.

    Als ich damals in der Abendschule (2000-2004) mein Abi nachholen wollte, bin ich, aufgrund familiärer Verhältnisse, zum Außenseiter geworden. Das lag dadran, daß mein Bruder wieder bei meinen Eltern eingezogen ist. Ich wohnte damals noch bei den Eltern. Dadurch, daß er zurückkam, ist er richtig frech gewesen. Er fing an, rumzuschreien, auch jede Nacht. Er hat mir sogar mehrmals gesagt, daß er froh sein würde, wenn ich tot wäre. Dieses Verhalten ging etw 2 Monate. Das waren furchtbare 2 Monate. Dann ging es in der Hinsicht besser. Ich war so schlecht gelaunt gewesen, daß ich mich von meiner Klasse für einige Monate zurückzog, wo ich nicht mehr hochkam. Ich war für die Abendschule ein Außenseiter gewesen. Der Anstifter in der Klasse war eine Frau gewesen. Sie hat die Mobbingattacken geführt. Hat mich ständig schief angeschaut im Unterricht. Hat mich angeschrieen und mich komplett ignoriert. Es war auch üble Nachrede dabei. Aber ich alleine konnte nichts machen. Zu den Lehrern, ich hatte den Schulleiter im Fach Informatik gehabt. Als ich am Ende des Schuljahres zu schlecht benotet wurde, habe ich ihn darauf angesprochen. Er hat wußte zwar nicht mehr, was er mir gegeben hat, aber der Grund war: "Das Problem ist, daß sie die Sätze nicht richtig aussprechen. Das haben sie ja schön öfters gehört. Ich werde aber in Zukunft achten, wie oft sie sich melden und beteiligen". Zur Info: Ich habe einen Sprachfehler, ich lispele. Ich kann es dir nicht erklären, wie schlecht es mir danach ging. Ich drehte mich über mich selbst. War nicht direkt eine Panikattacke, aber geht in diese Richtung. 2-3 Monate fing ich an, von Lehrern regelmäßig viel zu schlecht benotet zu werden. Mit Gesprächen zu den Lehrern hat überhaupt nichts gebracht. Die Noten sind geblieben. Als ich ein Halbjahr Widerholen wollte, hat der Schulleiter unter vier Augen zu mir gesagt: "Ich habe nichts dagegen, daß sie Widerholen. Mal sehen, ob sie das schaffen". Das folgende Schuljahr, da bin ich wieder zu schlecht benotet worden. Gespräche haben mit den Lehrern nichts gebracht. Selbst mit der Vertrauenslehrerin zu reden verlief im Sande. Der krönende Abschluß war, daß mir meine Noten von meinen neuen Mitschülern mitgeschrieben wurden. Unglaublich, aber die haben sogar mit der Mathelehrerin gesprochen, daß ich schlechter benotet werden sollte. Daß ich weniger Punkte bekam, habe ich erst 10 Minuten vor Zeugnisausgabe erfahren. Nun zu Hintergrund, was ich Wochen später alles erfuhr, weil sich mein Bruder versprochen hat. Er hat eine Klassenkameradin gekannt. Dieser hat er gesagt, sie solle meine Noten mitschreiben. Das hat sie und eine andere Klassenkameradin gemacht. Eine von den beiden hat mich direkt gefragt, was ich für Noten habe. Mindestens einen Mitschüler (vielleicht sogar mehr) haben die nach meinen Noten ausgefragt. Mein Bruder hat in den dreieinhalb Jahren, wo ich auf diese Schule ging, fast täglich gesagt, daß ich den Abschluß sowieso nicht schaffe. Da bin ich von Frauen gemobbt worden. Zur weiteren Hintergrundinformation: Das Schulamt wußte bescheid, als ich die kontaktiert habe. Der Mann vom Schulamt hat mich indirekt auch platt gemacht. Sachen, die eer nicht wissen konnte, hat er erwähnt. Traurig aber wahr.

    Das Mobbing ist dadurch in meine Firma gekommen. Da waren es zunächst nur Männer. Die waren echt beleidigend und ich wurde oftmals einfach nur angeschrieen. Ständige Personalgespräche (falsche Tatsachenbehauptung) bei mir standen auf der Tagesordnung. Auch wurden Fehler mir untergeschoben.

    Ich habe intern gewechselt. Da gingen die Mobbingattacken weiter. Habe mich beschwert. Daraufhin ging es versteckt weiter. In der Buchhaltung waren es zwei Frauen, die das Mobbing weitergetrieben haben. Bin angeschrieen worden, ungerechtigte Kritik, ständige Fehlersuche, die auch aufgeschrieben wurde. Anfangs kamen die zu mir. Ich habe gesagt, daß das nich mein Fehler war, da das nicht meine Schrift ist, den Stempel anders setze. Auch die richtigstellung von falschen Sachverhalten habe ich angebracht. Dann habe ich nichts mehr gehört. Über ein Jahr danach hat man mir einen Auflösungsvertrag angeboten, wei ich zu viele Fehler mache. Meine Chefin hat sich alles aufgeschrieben. Nur weiß ich leider nicht, was. Ich bin sogar überzeugt, daß 90% dem Sachverhalt nicht richtig widergibt oder überhaupt nicht stimmt. Auch von zwei Frauen rausgemobbt worden. Denn wenn ich dageblieben worden wäre, hätten die echt mich auf übelste Weise rausgemobbt. Die arbeiten mit wirklich miesen Tricks. Dann lieber die Abfindung und ein angemessenes Zeugnis.

    Ich habe letzten Sommer eine der beiden Damen gesehen, die meine Noten mitgeschrieben hat. Ich saß draußen und habe mir einen Café gegönnt. Sie hat mich gesehen, hat mich angeschaut. Ich habe gleich einen anderen Weg geschaut, sonst wäre alles wieder hochgekommen.

    Das mit dem Buch schreiben finde ich echt genieal. Daran gedacht habe ich manchmal schon.

    Viele Grüße.

    Marco

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    • #3
      AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

      Hallo,

      bei mir war es eine Frau, die aber vor mir eine andere Frau nahezu identisch mobbte, ein ganz mieser Charakter, da jeder ihr ihre Privilegien gönnte und sich niemals über ihre Launen beklagte, sie grundsätzlich mit Samthandschuhen anfasste. Und sie versteht es vorzüglich, sich im richtigen Moment in Szene zu setzen. Eine andere, lt. Vorgesetzen ihre „Freundin“ (ich würde eher von Angst sprechen), log dann im vorrauseilendem Gehorsam so frech über mich, dass es mir wirklich die Sprache verschlug. Meine Vorgesetzten, bd. Frauen, sagten dann auch noch (wider besserem Wissen), wenn 2 (!) sowas behaupten, müsse schließlich was dran sein! Ich dachte nur spontan, das ist doch derart dämlich und unverfroren, dass dem kein intelligentes Argument entgegenzusetzen ist, es ist so, als ob man mit einem Marsmännchen kommuniziert.
      Kurz, wg. Unwilligkeit und vor allem Unvermögen besteht in diesem Laden nun mal kein Handlungsbedarf, so läuft das schon immer. Und wenn dadurch ab und zu einer mal über die Klinge springt, wen juckts. Die Chefin hat übrigens einen „Dr.“, auf den sie stets größten Wert legt, lol.
      Ich bin eh nur noch bis Jahresmitte da, habe längst auf „Durchzug“ gestellt.

      moonraker

      s.a.: http://forum.mobbing.net/showthread....gnale-beachten!

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      • #4
        AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

        Hey Marco, wie geht es dir denn jetzt? Bist du in der Gewerkschaft? Kaum zu glauben, in den USA wird den Mobbern der Arbeitsvertrag gekündigt und nicht umgekehrt, da fragt man sich wirklich, wo die Moral in diesem Land abgeblieben ist, es scheint wohl keine mehr zu geben.
        Es wäre für dich/solche Fälle ratsam Verdi beizutreten, da du einen Anwalt gestellt bekommst, falls es zu Problemen kommt.

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        • #5
          AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

          Hey,
          ja, mir geht es ganz gut. Mache das beste draus. Für mich ist das ganz klar ein Neuanfang, was das berufliche angeht, sofern ich einen Job bekomme. Bei 220 Bewerbungen seit Mitte November.
          Es ist eine traurige Angelegenheiten, daß in sehr vielen Fällen der Mobber noch belohnt wird. Ich habe seit 2001 nur solche Dinge erlebt.
          Gestern ist es mir schlagartig in den Sinn gekommen. Die Mobber mobben und drehen so den Spieß rum, damit der Gemobbte als Mobber dasteht. Die Sache mit der Abendschule, um nur eine Sache rauszupicken. Bei einem Lehrer war ich mündlich so gut, habe mich auch sehr bemüht und habe gerade so eine 4 bekommen. Schlechteeste Note in der Klasse. Die Begründung war, daß ich mich mündlich nicht gemeldet habe. Glatte Lüge oder er hat sich vertan. Auf jeden Fall bin ich zu ihm hin und habe versucht, ein paar male mit ihm zu reden. Er hat immer andere Ausreden gehabt. Bis meine Motivation nach und nach nachgelassen hat. Den Lehrer habe ich im Semester später wieder gehabt. Da fing er mich an, nach Klausurrückgaben, mich anzuschreien: "Verdammt noch mal, ich habe ihnen gesagt, sie sollen mehr lernen". Er hat die Tatsachen rumgedreht, da ich war total ausgepauert.
          Im familiären Bereich genau dasselbe. Da habe ich zugfach versucht, mit meinem Bruder zu reden, da er mich bei anderen beleidigt hat (z.B. sagte er mir, ich wäre behindert). Außerdem hat er mich beklaut. Nicht nur einmal. Einmal habe ich es mitbekommen, daß mir Geld fehlte. Nur mein Bruder konnte es gewesen sein. Er hat es auch zugegeben. Hat nur gemeint, warum ich es auf einmal gemerkt habe. Nie habe ich es vorher gemerkt. Er hat mir versprochen, daß er das nie mehr macht. Eine Woche später hat mir wieder Geld gefehlt und nur mein Bruder konnte es gewesen sein. Ich habe zigfach mit ihm versucht zu reden. Letztes Jahr habe ich den Kontakt eingestellt. Er hat sich beschwert, warum ich mich nicht mehr melde. Er erreicht mich auch nicht. Da habe ich ihn zum einen per SMS geschrieben, ob er wissen will, warum ich den Kontakt abgebtochen habe. Keine Antwort. Ein paar Tage später habe ich es ihm per Handy sagen wollen. "Weißt du, warum ich den Kontakt zu dir abgebrochen habe?". Die Reaktion von meinem Bruder war: "So, dann machs mal gut." Legt auf. Die Woche habe ich erfahren, daß er meinen Eltern gesagt hat, daß ich einfach so den Kontakt abgebrochen habe, ohne Grund. Noch Fragen? Ich habe meinen Eltern gesagt, daß ich mit ihm reden wollte, aber er nicht.
          So geht es leider im Berufsleben auch. Da werden Tatsachen verdreht. Ich bin rausgemobbt worden, mit üblen Mitteln. Da wurde über mich noch gesagt, man müsse mir noch eine Chance geben. Das habe ich schon erwähnt: Ein Lieferant hat mich geschlagen. Ich bin zum Chef, mir wird noch die Schuld gegeben, da ich zu ruhig bin. Ich bin dem Lieferanten komplett aus dem Weg gegangen. Da mußte ich beim Chef antanzen, ich würde allen Leuten aus dem Weg gehen. Die haben die Tatsachen verdreht.
          Wir hatten einen internen Anwalt gehabt. Ich habe gemerkt, daß der sehr intelligent ist und nicht die Schuld bei DEM einen sucht, sondern er sieht die Realität. Konnte später auch nichts mehr machen, da zuviel gegen mich gesprochen hat. Mir sind ohne Ende Fehler untergeschoben worden. Nur weiß ich überhaupt nicht, worum es geht und was es war. Ich bin sogar sicher, daß die allermeisten Fehler nicht von mir begangen wurden. Kann aber nichts machen. Der Grund war gewesen, um mich loszuwerden.
          Nein, in der Gewerkschaft bin ich nicht. Ich bin echt dafür, daß ein neues Gesetz in Kraft tritt, daß, sobald einer mobbt und man es beweisen kann, eine fristlose Kündigung bekommt und mit Freiheitsentzug bestraft wird. Das ist noch gar nichts, wenn man bedenkt, was den Opfern angetan wird. Es gibt kaum noch Moral in diesem Lande und es wird immer schlimmer.
          Problem ist halt nur, wenn ich gegen meine Kollegen, gegen die Ungerechtfertigkeiten vorgegangen wäre, dann hätten die andere Mittel und Wege, um mich rauszukriegen. Die wollten mich so oder so raushaben. Von Gerechtigkeit kann man überhaupt nicht mehr sprechen.
          Mein alter Kollege aus der Warenannahme, der mich rausgeekelt hat (und die Chefs, einschließlich des Sicherheitsbeauftragten, des Vorstandes und der Personalabteilung haben das einige Monate nach meinem Wechsel mitbekommen), ist danach zum Vertretenden Chef ernannt worden. Ein anderer, der heftigst mitgemacht hat und ich mich beim Betriebsrat beschwert habe, ist danach selbst zum Betriebsrat gewählt worden. Mir fällt dazu überhaupt nichts mehr ein.
          Ich war über 11 Jahre in der Firma. Montags bin ich ganz normal in die Firma gegangen und am Donnerstag war mein letzter Arbeitstag. Das Drama hat sich innerhalb von 4 Tagen abgespielt.
          Ich überlege, ob ich dann wirklich der Verdi beitrete. Rechtsschutz habe ich.

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          • #6
            AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

            Danke für Eure Antworten. Ja irgendwann werde ich das ganze wohl mal in einem Buch zusammenfassen, aber noch ist die Zeit nicht dazu gekommen. Dann schlage ich eben auf diese Art und Weise zurück Natürlich wird es dann mit geänderten Namen erfolgen, so das zum Personenschutz niemand Rückschlüsse auf Mobbingopfer und Mobber ziehen kann. Das Buch wird dann nur den gesamten Ablauf meines Erlebnisses beinhalten, mit allen Äußerungen und Zitaten die man mir entgegenbrachte.

            Das Buch könnte in drei Bereiche untergliedert sein.

            Teil 1: Die Geschichte Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann: "Hahn im Korb, oder Nervenzusammenbruch" ?
            Teil 2: Wie man sich mit Hilfe von Strafgesetzbuch (STGB) zur Wehr setzen kann. Insbesondere § 185 Beleidigung, § 186 Üble Nachrede und ggfs. sogar § 223 der einfachen Körperverletzung könnte noch interessant werden, wenn man am Arbeitsplatz auch noch geschubst und bedrängt wird.

            Teil 3: Wie man durch unterschiedliche Situationen immer wieder an das Mobbingerlebnis erinnert wird. Entweder sind es positive Presseberichte über das Unternehmen, wenn man nichts böses ahnend die Tageszeitung aufschlägt, man trifft plötzlich beim Einkaufen in der Stadt oder anderswo ehemalige Kolleginnen / Kollegen wieder, oder aber man findet seine Peiniger in sozialen Netzwerken bei Wer-Kennt-Wen oder Facebook wieder Kurzum: Man wird ein Leben lang immer wieder dran erinnert :-(

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            • #7
              AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

              Hallo Heiner,
              ich bin eine Frau und wurde auch von Frauen gemobbt. Es war der Horror. Ich glaube, dass ich so was ähnliches, wie eine posttraumatische Belastungsstörung davon entwickelt habe. Wenn ich heute noch daran denke, war es das unglaublichste Ereignis meines Lebens. Es war für mich unvorstellbar, dass in meiner unmittelbaren Lebenswirklichkeit Dinge sich abspielen, die man aus einem Psychothriller kennt. Es waren für mich unmittelbar nach dem letzten, verheerenden Ereignis die unbeschreiblich negativsten und zerstörerischsten Gefühle meines Lebens, die ausgelöst wurden. Ich glaubte ab da, zu verstehen, warum Menschen in den Selbstmord gehen. Ich glaubte, diese Ungeheuerlichkeiten nicht in Worte fassen zu können oder so darzustellen, dass Aussenstehende überhaupt begreifen, was für eine Zerstörung dahinter steckt. Ich war beim Psychiater. Er konnte mir nur Tabletten geben und ich hatte den Eindruck, dass er gar nichts begreift. Nach einem halben Jahr sinnlos zu Hause rum sitzen, erhielt ich eine Reha. Diese war die reinste Katastrophe. Auf mein Problem wurde hier seitens der jugendlichen Therapeuten mit keinem Wort eingegangen. Wir mussten Spielchen spielen mit Farbkartenziehen, welche Farbe heute zu uns passt und jeden Morgen wildfremden Menschen erzählen, was wir heute für den Tag planen. Solche Spielchen hatte ich schon 28 Jahre in der Grundschule mit Grundschülern zur Auflockerung gespielt.
              Nachdem ich sagte, dass mein Problem immer noch steht, wurde ich als paranoid eingestuft und erhielt noch eine höhere Ration Tabletten.
              Ich glaube, dass ich hier eine Retraumatisierung erlebt habe und war froh, als die 6 Wochen endlich um waren.
              Zum Glück verstanden mich wenigstens einige Mitpatienten, meine Kinder und der Lebensgefährte. Ich wäre sonst verzweifelt, so ohnmächtig hat mich diese menschenverachtende Verhalten von den "netten Kollegen" gemacht. Ich komme bis jetzt nicht über diese Sache hinweg. Ich verlor meine Arbeit und habe Angstzustände, dass mir jemals wieder soetwas passieren könnte. Die Mobber sitzen fest im Sattel und steigen auf noch höhere Positionen. Ich habe auch Wut, aufgrund meiner Hilflosigkeit.
              Es ist für mich der Beweis, dass diese Gesellschaftsordnug jeglicher Moral zuwider läuft und ihre Verordnungen gegen Mobbing ein Heiligenschein sind, den sie sich umhängen.
              Undine
              besonders erfahrenes Mitglied
              Zuletzt geändert von Undine; 09.03.2013, 11:29.

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              • #8
                AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                Zitat von Undine Beitrag anzeigen
                Es ist für mich der Beweis, dass diese Gesellschaftsordnug jeglicher Moral zuwider läuft und ihre Verordnungen gegen Mobbing ein Heiligenschein sind, den sie sich umhängen.

                Undine, richtig, man kann das Problem nur von o.g. Seite begrenzen.
                Grundsätzlich steckt In jedem von uns Böses, man muss also Bedingungen schaffen, wo diese finsteren, destruktiven Seiten möglichst wenig Nährboden finden.
                Ich sehe das also mehr als gesellschaftliches Problem. Die Wirtschaft sollte dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.
                Mobbing blüht da auf, wo Führung versagt oder vollends fehlt. Schaut man sich „Führungskräfte“ mal sehr genau an, sachlich und emotionslos, erkennt man gar nicht so selten erschreckend schwache Menschen, die kaum Voraussetzungen für ihren Job mitbringen. Die gleichen Leute in anderer Position, teils auch in anderem Beruf, wären vermutlich die besten Kollegen, die sympathischsten Zeitgenossen, ein Gewinn für alle.
                Wie aber soll das in der Privatwirtschaft funktionieren, wo eine kleine Clique das Sagen hat (sämtliche Mitspracherechte und Gesetze mögen zwar gut gemeint sein, ändern aber im Endeffekt an den Realitäten (Machtverhältnisse) kaum etwas, man spricht ja nicht umsonst von „abhängig Beschäftigten“)? Und auch von „Grundsatzdiskussionen“ aller Beteiligten halte ich wenig, sie dienen doch zuerst mal der Rechtfertigung derer, die den Karren in den Dreck gefahren haben, ob genau diese zu raschen Veränderungen willens und fähig sind, bezweifle ich stark, das ist ein langwieriger Prozess, und das Mobbingopfer verbleibt weiterhin in der Rechtfertigungsposition, anstatt anhaltende Hilfe zu erfahren. Kurz, es gibt keine Parität!
                Die Mehrzahl aller „Arbeitnehmer“ muss heutzutage ums berufliche Überleben kämpfen. Dass in dieser Atmosphäre Anstand und Fairness immer öfter auf der Strecke bleiben, manch übler Charakterzug ungeniert ausgelebt wird, wundert mich überhaupt nicht. Schließlich ist dies ganz im Sinne des Systems, die kleinen Leute aufeinanderhetzen, die Mächtigen freuts diebisch.
                Also, ohne grundlegenden Wertewandel wird uns das Thema „Mobbing“ in all seinen Facetten wohl erhalten bleiben.

                moonraker

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                • #9
                  AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                  Zitat von moonraker Beitrag anzeigen
                  Mobbing blüht da auf, wo Führung versagt oder vollends fehlt.moonraker
                  Das Zitat finde ich sehr schön. "Mobbing blüht da auf, wo Führung versagt oder vollends fehlt"

                  Ich denke, zum Jahresende hin, habe ich meinen Roman so weit, das ich ihn einmal hier veröffentliche, mit dem gesamten Ablauf und den Äußerungen meiner "Führungskräfte".

                  Um in kurzform auf das Führungsverhalten meiner Vorgesetzten einzugehen:

                  Ich hatte einmal im Dezember in meiner Mobbingfirma angefangen. Als ich bei der Weihnachtsfeier auf den Annäherungsversuch einer Arbeitskollegin nicht reagierte, weil ich der Meinung war, Berufsleben und Privatleben sollte man trennen und dachte, es könne nicht gut gehen, wenn man mit einem Dutzend Frauen in einem Großraumbüro sitzt, da mit einer etwas anzufangen, deshalb erklärte mich der Werksleiter in der ersten Januarwoche unter den beiden Kolleginnen des Betriebsrates mit denen er "per Du" war, für "total bekloppt"

                  Und dann ging ab Januar ein unglaubliches Getuschel meiner Kolleginnen hinter Trennwänden los: "Stimmt das eigentlich wirklich, das die Julia (Name geändert) den bekloppten Typen liebt" ? "Vielleicht ist der Typ ja irgendwie andersrum, das der nichts von Dir wissen will" ? , "Was die Julia bloß an dem Typen findet" ? usw. usw.

                  Ich war gerade erst Anfang 20 und augrund der Situation etwas verunsichert. Als ein Techniker in der ersten Januarwoche zur Geschäftsführerin tuschelte: "Der macht aber einen etwas unsicheren Eindruck unter den ganzen Frauen", antwortete diese: "Den würden wir auch unter den ganzen Frauen nicht nochmal einstellen" Zack !! Die Entscheidung war also schon nach gut einem Monat gegen mich gefallen. Ich passte nicht in das Großraumbüro zu den Frauen und musste also wieder weg!

                  Der Verkaufsleiter zu einer Kollegin des Betriebsrates: "Der sitzt da so, irgendwas scheint der wohl auf dem Kerbholz zu haben". Die Technikerin zum Verkaufsleiter: "Vielleicht hat der sich ja auch jetzt in die Julia verliebt, aber ich kann mir noch nicht so ganz vorstellen, das die ernsthaft etwas von dem wissen will"

                  Hörte ich ständig irgendwelche Dinge die nie gesprochen wurden, oder hatten meine feinfühligen Ohren das ganze Getuschel tatsächlich vernommen ?

                  Nach ca. 2 Monaten bekam ich ein Angebot einer anderen Firma, wo ich mich zuvor einmal beworben hatte. Ich sprach den Verkaufsleiter, der normalerweise mit der Geschäftsführerin in einem kleinen Büro saß, unter vier Augen offen an. Ich wollte der Firma entgegenkommen. Aber der Verkaufsleiter stellt sich hinter mich und gab mir auch noch grinsend einen Tipp: "Ich glaube noch nicht so ganz, das hier alle Kolleginnen gegen Sie sind. Lassen Sie sich nicht unterkriegen von einigen Frauen"

                  Es war ein verhängnisvoller Fehler zu bleiben, wie auch der Verkaufsleiter nachher einsehen musste.

                  Die recht verwöhnte und verzogene, pubertierende Tochter der Geschäftsführerin zur Julia: "Sag mal, liebst Du den ekligen belämmerten Heini eigentlich wirklich, das pfeifen ja bald alle Spatzen von den Dächern. Wir sind schon alle froh, wenn der Typ wieder weg ist"

                  Die Tochter der Geschäftsführerin zu ihrer Mutter, als die mir gegenübersitzende Kollegin vom Betriebsrat Urlaub hatte und der Arbeitsplatz frei war: "Zu dem Typen will ich mich nicht setzen. Der starrt einen so gierig an" Ich bekam tatsächlich schon Angst, ich könnte eine Kollegin schief ansehen, wenn Sie mir nur gegenübersaß.

                  Als Julia dann mit mir nichts mehr gewinnen konnte, warf Sie sich von einem auf den anderen Moment dem heutigen Personalchef an den Hals und ich hatte auf der gesamten Linie verloren. Der Morgens als erstes gekochte Kaffee schmeckte schon längst eklig. "Der Typ sitzt da so, als ob er einen stehen hätte" Ich brach von Tag zu Tag immer mehr am Arbeitsplatz unter den Kolleginnen zusammen. Aber eine andere Arbeitsstelle war nun nicht mehr in Sicht, da ich die mir nach 2 Monaten angebotene Stelle abgelehnt hatte. Also musste ich mich wohl täglich dort hinschleppen wo mich keiner mehr haben wollte.

                  Für Mai hatte ich eine Woche Urlaub geplant. Die verlogene Geschäftsführerin tuschelte schon vorher wieder überall herum, das ich während meinem Urlaub entlassen würde (mir gegenüber hatte Sie dies auf Anfrage verneint) Als ich dann aus dem Urlaub zurück kam, erhielt ich die schon Wochen vorher hinter sämtlichen Trennwänden angekündigte Kündigung in schriftlicher Form. Begründung: "Sie hatten ein halbes Jahr Zeit sich einzuarbeiten und es eben nicht geschafft, die Kurve nach oben zu kriegen. Sie sind mit Ihrer Arbeit vollkommen überfordert"

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                  • #10
                    AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                    Hallo Undine,
                    viele Menschen vergessen, dass es noch soetwas wie eine christlichen Glauben gibt. Nicht nur der sagt uns, dass das es im Leben mehrere Alternativen
                    gibt. Der Beruf ist nicht alles. Die dort lebenden Menschen auch nicht. Nun gut, in letzter Konsequenz kann es darauf hinauslaufen, dass man alleine
                    und "geächtet" lebt. Aber man empfindet sich noch als Handelnder und nicht als Ausgelieferter. Im letzteren Fall kann es zu Sm kommen im ersteren nicht.
                    Halte Dir Altenativen offen und rede über Deine Mob.sit. . Keine SCham, die anderen wissen es sowieso. Die Mobber scheuen die Offenheit!!
                    Mache es so, wie ich es Dir geraten habe. Offenheit führt dazu, das der Mobber jedesmal ein Eigentor schiesst. Du wirst merken, dass sich dann auch
                    wieder helfende Kollegen zu Dir gesellen.
                    Bleib stark, Hilde.

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                    • #11
                      AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                      Weiß jemand, ob man eine rückwirkende Mobbing - Klage gegen ein Unternehmen einleiten kann ?

                      Ich hatte damals mindestens einen Zeugen für mein Mobbingerlebnis. Gleich hinter meinem Rücken befand sich der nur durch dünne Glaswände getrennte Techniker - Raum: Ein Techniker, nennen wir ihn einmal Bert (Name geändert) bestätigte mir gegenüber in meinen letzten Arbeitstagen das unglaubliche Getuschel: "Das da ständig so ein Getuschel war, hat man schon mitbekommen. Pass auf, das die dir nicht noch was ins Zeugnis schreiben"

                      Die Julia (Name geändert), meine damals in mich verliebte Arbeitskollegin hat mir gegenüber das Mobbing mittlerweile zugegeben. Ich habe mich über ein Jahr lang, über ein soziales Netzwerk mit ihr unterhalten. Sie hat mir geschrieben, das der Personalchef mich genauso wie die verlogene Geschäftsführerin als "psychisch krank" bezeichnet habe. Der Personalchef habe ihr gegenüber gesagt: "Der tickt doch nicht mehr ganz richtig, der sitzt bestimmt irgendwo auf der Couch bei einem Psychologen" Julia hat mir gegenüber ziemlich offen geantwortet und mir einige Firmendetails mitgeteilt. Die verlogene Geschäftsführerin und deren unverschämte Tochter wären kaum noch am Standort anwesend. Ich habe ihre Schreiben ausgedruckt. Kann man solche Ausdrucke evtl. rechtlich verwerten ?

                      Kann man einen Personalchef, von dem ich in meinen letzten Arbeitstagen am Arbeitsplatz auch noch geschubst und bedrängt wurde, auch nach Jahren noch anzeigen und ein Schmerzensgeld verlangen ?

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                      • #12
                        AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                        Ich habe mir für mein Buch mittlerweile auch schon fiktive Namen ausgedacht

                        Dr. Andoras Schlimmdorf (der damals noch recht junge, etwas unerfahrene Werksleiter, der meinte, er könne sich bei den weiblichen Kolleginnen profilieren, in dem er ins selbe Horn bließ, wie die beiden Kolleginnen des Betriebsrates mit denen er per Du war und mich mit seiner Aussage: "Der Mann ist doch total bekloppt" nach vier Wochen im Unternehmen zum Freiwild erklärte, der mir aber am Ende aus Angst vor rechtlichen Schritten einen befristeten Vertrag gab)

                        Marina Dreckmann (die verlogene Geschäftsführerin, die mich ständig hinter meinem Rücken beleidigte, bloß stellte und diskriminierte, mich als psychisch krank bezeichnete, die am Ende aber aus Angst vor einer Anzeige und wegen ihrer unverschämten Tochter ein gutes Zeugnis unterschrieb. Außerdem wurde mir mittlerweile berichtet, das diese Frau mit ihrem unmöglichen Führungsverhalten mindestens zwei Kinder von zwei unterschiedlichen Männern hat. Ihr Fachwissen will ich dabei aber gar nicht mal in Frage stellen oder anzweifeln.)

                        Victoria Dreckmann (die unverschämte, verwöhnte und verzogene pubertierende Tochter der Geschäftsführerin, die sich in der Firma alle Frechheiten der Welt herausnehmen durfte, ohne das ihr was passierte)

                        Marius Zwerg (Personalchef, mit dem ich mich einmal ganz normal von Kollege zu Kollege unterhalten konnte, der mich am Ende dann aber am Arbeitsplatz drangsalierte, schubste und bedrängte)

                        Christiane Penner (eine hinterhältige und falsche Frau vom Export die im Mittelalter garantiert als Hexe auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre. Sie regierte offensichtlich gemeinsam mit der verlogenen Geschäftsführerin in der Firma und stellte bereits am ersten Arbeitstag fest: "Der passt doch irgendwie gar nicht so richtig zu uns Frauen", im weiteren Verlauf: "Der Mann ist doch wirklich nicht mehr ganz richtig im Kopf" )

                        Lorenz Schneider (Verkaufsleiter, der mit der verlogenen Geschäftsführerin gemeinsam in einem kleinen Büro saß, auch längst nicht mehr in dem Unternehmen ist. Er stand eine gewisse Zeit hinter mir, trieb aber dann ein doppeltes Spiel. Als ich ein Angebot einer anderen Firma bekam und ihn fragte, ob ich den Unternehmensvorstellungen für diese Position entsprechen würde, motivierte er mich zu bleiben und mit einer Arbeitskollegin etwas anzufangen: "Ich glaube noch nicht so ganz, das hier alle gegen Sie sind, lassen Sie sich nicht unterkriegen von einigen Frauen. Im weiteren Verlauf sprach er mich schon mit Du an: "Ich habe ja noch Verständnis für Deine Situation, ich war selber mal in einer ganz ähnlichen Lage. Die Tochter der Geschäftsführerin hat Ihnen überhaut nicht zu sagen"! Dann als ich zu einem Gespräch mit der verlogenen Geschäftsführerin und dem Werksleiter zitiert wurde, meinte er zu mir: "Wenn Du noch mal bei den beiden antanzen musst, dann erzählst Du denen einfach, das Du in spätestens zwei Jahren auf meinem Stuhl hier sitzen willst. Das sind knallharte Geschäftsleute, die wollen Zahlen sehen" !!! Am Ende erzählte aber auch er hinter meinem Rücken, ich wäre nicht mehr ganz richtig im Kopf und trieb damit ein doppeltes Spiel!)

                        Julia: (meine am Anfang in mich verliebte Kollegin, die hinter meinem Rücken gegen mich aufgehetzt wurde, dann von einem auf den anderen Moment umschwenkte, als Sie mit mir in dem Unternehmen nichts mehr gewinnen konnte. Da warf Sie sich dann plötzlich dem Personalchef an den Hals. Als er den Raum betrat, ging auf einmal förmlich die Sonne auf. ... Es ist schon unglaublich aber wahr. Dreizehn Jahre später schreibt mir diese Frau, sie würde noch immer einen Seelenverwandten in mir sehen. Wir unterhalten uns über ein Jahr lang über ein soziales Netzwerk. Doch dann verwickelt Sie sich immer mehr in Wiedersprüche. Sie schreibt mir, in Ihrer Beziehung würde es drunter und drüber gehen und Sie würde von ihrer Nachbarin gemobbt. In meiner Naivität und Gutmütigkeit biete ich ihr sogar an, mal mit ihr zu telefonieren, oder einfach mal zu treffen um uns normal über alles zu unterhalten. Meine ehemalige Kollegin, die eigentlich schon damals mit Ihrem Verhalten und Äußerungen zeigte, was man von ihr zu halten hat, blockt ab. Sie fragt mich um Hilfe, hat aber Angst sich mit mir zu treffen oder zu telefonieren ? Dann schreibt Sie mir plötzlich, das Sie aus ihrer eigenen Wohnung auszieht und für eine Woche bei ihrem Freund einziehen will, bei dem es schon wieder drunter und drüber geht. Dann schreibt mir diese Frau Liebesbriefe in einer Phase, wo der Vater ihres Freundes im Sterben liegt. Das brachte für mich das Fass dann endgültig zum überlaufen und hat mir gezeigt, was man von dieser Frau zu halten hat. Ich hoffe wirklich, das Sie irgendwann in ihrem Leben die gerechte Strafe für Ihr Verhalten bekommt) Ich habe Sie achtkantig wieder aus meiner Bekanntenliste herausgeworfen !!!!

                        Jessika Strohbohnel (saß der Julia damals gegenüber und bezeichnete mich als total Banane. Sie wahr wohl etwas eifersüchtig, weil Julia mich zu dem Zeipunkt mochte und Sie wohl merkte, das Sie selber bei mir keine Chance hatte. Diese Frau habe ebenfalls eine Ehe zerstört wurde mir später berichtet)

                        Irene Hamann (die mir gegenübersitzende Kollegin vom Betriebsrat. Laut Julia auch schon lange nicht mehr in dem Unternehmen. Diese Frau vom Betriebsrat sprach ich mehrfach offen an, was man für Probleme mit mir habe. Offensichtlich gab diese Frau, kaum hatte ich das Büro verlassen, alles lautstark im gesamten Büro wieder, was ich unter vier Augen im Vertrauen zu ihr sagte. Als ich meinen Urlaub antrat, hörte ich von dieser Frau: Was glaubst Du, was wir alle froh sind, wenn der Geisteskranke Mann endlich wieder weg ist)

                        Marina Grütz (weitere Kollegin des Betriebsrates, die im Techniker Raum saß, der sich hinter meinem Rücken befand. Auch sie hatte ich im Vertrauen angesprochen und Sie gab wohl alles sofort weiter, kaum hatte ich das Büro verlassen. Diese nette Frau führte mich am Ende wie einen Schwerverbrecher ab und verkündete freudestrahlend, das der Betriebsrat seine Entscheidung einstimmig zugunsten seiner weiblichen Kolleginnen gefällt hatte. Schon wenige Monate später, als ich nicht mehr in dem Unternehmen war, wurde mir mitgeteilt, das gegen diese nette Frau nun strafrechtlich ermittelt wird. Diese nette Frau - wo ich mich frage, ob Sie in einem Betriebsrat etwas verloren und zu suchen hat - schmückt sich noch heute auf ihrer Profilseite eines sozialen Netzwerkes damit, das Sie im Betriebsrat sitzen würde)

                        So, ich denke, das reicht für heute: Jedenfalls habe ich mir zumindest schonmal Namen für mein "Mobbingbuch" ausgedacht.

                        Damit keiner auf die Idee kommt, sich diesen Schuh anzuziehen weise ich vorsorglich drauf hin:

                        Die Handlung und die handelnden Personen dieses Mobbingfalls sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig. Die Handlungen der Personen sind ebenfalls frei erfunden und Ähnlichkeiten zu wahren Ereignissen oder Personen sind komplett fiktiv!
                        Zuletzt geändert von Admin; 15.04.2013, 12:46. Grund: uff, da sind wir aber froh daß es fiktive Namen sind, sonst wären uns die X ausgegangen ....

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                        • #13
                          AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                          @ Admin:

                          Kein Angst, ich weiß schon, was ich Schreiben kann und was nicht Selbstverständlich sind alle Namen zum Schutz von "Mobbern" und "Mobbingopfer" geändert. Und ich sage einfach vorsichtshalber, das die Geschichte frei erfunden ist. Sollten sich meine ehemaligen Peiniger und Mobber tatsächlich hier ins Forum verirren, so werden Sie vor Wut platzen, aber können nichts unternehmen, da Sie garantiert nicht wollen, das mein Mobbingfall an die Öffentlichkeit kommt !

                          Eine "ehrwürdige, seriöse Vorzeigefirma" die allergrößten Wert auf positive Presseberichte legt, wird keinen Wert darauf legen, das die Öffentlichkeit einen Einblick hinter die Kulissen bekommt Rache ist eben süß !

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                          • #14
                            AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                            Leider bekommt man kaum Ratschläge oder Rückmeldungen, was man in so einem Fall tun kann, wenn man auch nach Jahren immer noch an sein Mobbingerlebnis erinnert oder gar damit konfrontiert wird. Vielleicht wird aber auch meine Geschichte und mein Erlebnis viel klarer und deutlicher, wenn ich wirklich einmal den gesamten Ablauf, mit allen Ereignissen und Zitaten, die man mir gegenüberbrachte, in Buchform veröffentliche ?

                            Momentan frage ich mich, ob ich nicht den Partner jener Julia, die mit mir ein derart falsches Spiel trieb, nicht einmal vor dieser Frau warnen soll ? Es klingt vielleicht verrückt, aber womöglich macht diese Frau diesen Mann auch noch unglücklich ? Julia (Name geändert) hat mir einiges über Ihren Mario (Name geändert) geschrieben. Dann hat mir diese Frau geschrieben, von Ihrem damaligen Partner habe Sie sich getrennt, weil Sie einen auf den Kopf bekommen habe und ohnmächtig auf den Steinboden geknallt wäre.

                            In Wirklichkeit hat diese Frau aber weder Anstand noch Charakter, das hätte mir damals schon klar und bewusst werden müssen, aber ich dachte tatsächlich selbstkritisch, ich habe mich vielleicht falsch verhalten ? Diese Julia war am Anfang in mich verliebt, dann machte Sie mir bei der Weihnachtsfeier (Mitte Dezember) schöne Augen, drei Monate später, Mitte März, tat diese Frau an ihrem Geburtstag so, als wäre sie plötzlich schon am heiraten. Ich hatte auf der gesamten Linie im Großraumbüro verloren Eine absolut unzumutbare Situation am Arbeitsplatz. Das Verhalten diese Frau in meinen letzten Arbeitstagen war schon wirklich unglaublich. Ganz am Anfang gemachte Bilder in der Firma und an einem Abend, als man bei der "Exporthexe" zu Hause zum Kaffee eingeladen war, wurden mir erst vor die Nase gehalten und dann von jener Julia weggeschnappt. Ich zitiere diese Julia: "Von mir soll der keine Bilder mehr haben, das der sich am Ende noch daran selber befriedigen kann." oder "Ich will nicht haben, das der meine Telefonnummer mitbekommt, das der noch Telefonterror bei mir machen kann". Diese Frau ludt am Ende alle einschließlich Personalchef, dem Sie sich an den Hals warf, groß zu einer Party ein (bis auf mich), weil Sie mich nun überhaupt nicht mehr sehen konnte.

                            Ich wusste wirklich fast nicht, wie mir geschah. Am Anfang stand jene Julia mit hochrotem Kopf und Atemnot vor mir, dann machte Sie mir bei der Weihnachtsfeier schöne Augen, dann drei Monate später meinte Sie plötzlich mich überhaupt nicht mehr sehen zu können. Normalerweise hätte ich diese Frau wohl anzeigen sollen, aber so gutmütig, ehrlich und naiv wie ich nun mal bin, dachte ich tatsächlich, alles läge nur an mir selber

                            Dabei sagten mir damals schon andere Frauen, ich solle heilfroh sein, das ich mit dem "billigen Flittchen" nichts angefangen habe. Sie habe nur ein "sexuelles Abenteuer" gewollt, um sich nachher bei allen anderen Frauen im Raum über mich lustig zu machen. Zitat einer anderen Frau zu mir: "Was glaubst Du, mit wie vielen die schon im Bett war..."

                            Heute, nach dem einjährigen Mailkontakt mit dieser Julia, denke ich manchmal, an diesen Warnungen ist schon was dran. Am besten hätte ich die Eltern dieser Frau einmal angerufen und kontaktiert, damit Sie ihrer Tochter ein paar Manieren und Anstand beibringen. Manchmal denke ich aber auch, diese Frau ist einfach nur "krank" und tickt nicht mehr ganz richtig. Womöglich befinden sich die Eltern dieser Frau auf dem gleichen Niveau wie ihre Tochter ! "Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm"

                            Außer das sich Julia in meinem über einjährigen Mailkontakt mit mir ständig in Wiedersprüche verwickelt hat, schrieb Sie mir auch noch frechweg: "Man wird ja immer gestörter, je mehr Beziehungen in die Brüche gehen". Sie wollte mir tatsächlich erzählen, Sie habe schlechte Erfahrungen mit den Männern gemacht. Dabei ist es wohl genau umgekehrt der Fall. Schon einige Männer - einschließlich ich - haben schlechte Erfahrungen mit dieser Frau gemacht !

                            Es ist schon wirklich unglaublich, das man laut einer ehemaligen Presseaussage des Werksleiters mit einem solchen "Frauenpack" die allerbesten Erfahrungen macht

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                            • #15
                              AW: Mobbing im Großraumbüro - Ein Dutzend Frauen gegen einen Mann

                              Zitat von Heiner Beitrag anzeigen

                              Die Handlung und die handelnden Personen dieses Mobbingfalls sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ist nicht beabsichtigt und wäre rein zufällig. Die Handlungen der Personen sind ebenfalls frei erfunden und Ähnlichkeiten zu wahren Ereignissen oder Personen sind komplett fiktiv!
                              Das ist voll cool ! Endlich gibt es fiktives Mobbing ! Das war die Erfindung die wir wirklich gebraucht haben

                              (Satirisch gemeint ! )

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