Hallo,
ich muss mich zunächst wohl einmal vorstellen: Mein Name ist Heiner und ich bin neu hier im Forum. Eine unvergessene Geschichte hat mich am Ende hierher ins Mobbing Forum getrieben. Denn vor langer langer Zeit war ich wohl selber einmal Mobbingopfer, obwohl ich Anfangs noch selbstkritisch dachte, ich hätte mich vielleicht falsch verhalten, oder in der ein oder anderen Situation vollkommen falsch reagiert. Ich wusste damals, es war noch im alten Jahrtausend, in den 90er Jahren selber nicht so recht, wie mir geschah. Was passierte da um mich herum ? Heute, viele Jahre später weiß ich, das es wirklich systematisches Mobbing war. Denn ich bin den gesamten Ablauf, wie sich alles abspielte, mehr als einmal durchgegangen und habe alles durchdacht. Am Ende war es wirklich das unglaublichste Erlebnis, was mir bisher je an einem Arbeitsplatz, an einer Arbeitsstelle wiederfahren ist.
Ich saß damals als einziger Mann mit rund einem Dutzend Frauen in einem Großraumbüro. Zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen befanden sich Trennwände und ich glaubte bereits am ersten Arbeitstag hinter einer Trennwand zu hören, wie eine recht hinterhältige und falsche Frau zur Geschäftsführerin tuschelte: "Der passt doch irgendwie gar nicht so richtig zu uns Frauen. Der hat sich noch gar nicht so richtig vorgestellt..." Mit diesen harmlosen Feststellungen meiner Arbeitskolleginnen fing es an.
Doch als hätte man es als einziger Mann unter einem Dutzend Frauen nicht schon schwer genug, kam jetzt auch noch plötzlich die Liebe mit ins Spiel. Eine Arbeitskollegin, die ich zuvor von einem Weiterbildungskurs her kannte, selber auch irgendwie mochte und durchaus sympathisch fand, verliebte sich wohl ein klein wenig in mich. Und schon war das Getuschel hinter meinem Rücken und hinter den Trennwänden im vollen Gange. Ich gebe zu, das ich aufgrund der ganzen Situation selber etwas verunsichert war und nicht so recht wusste, wie ich reagieren sollte. Denn mein Verstand sagte mir, das es nicht gut gehen kann, wenn man als einziger Mann mit so vielen Frauen in einem Büro sitzt, da mit einer etwas anzufangen. Ich war der festen Meinung: "Privatleben und Berufsleben sollte man Trennen" - und dann nahm alles am Ende einen ziemlich verheerenden Verlauf. Die Situation im Großraumbüro unter den ganzen Frauen war mir regelrecht entglitten und meine in mich verliebte Kollegin wurde wohl hinter meinem Rücken von den anderen Kolleginnen, darunter sogar zwei Kolleginnen des Betriebsrates gegen mich aufgehetzt und ausgespielt...
Man kann die Geschichte mit wenigen Worten gar nicht wiedergeben. Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt, einmal ein eigenes Buch, einen Roman, darüber zu schreiben. Denn zu Ende ist die Geschichte wohl immer noch nicht. Auch wenn mein Mobbingfall viele Jahre zurück liegt, irgendwie werde ich immer wieder an die Firma und die Situation erinnert. Ich traf in den vergangenen Jahren immer wieder mal ehemalige Kolleginnen und schon waren die Bilder aus der Firma plötzlich wieder da. Dann stand viele Jahre später auf einem Heimatfest der Werksleiter jener Firma plötzlich als Würstchengriller vor mir und war genau so irritiert wie ich selber. Er ergriff dann aber die Flucht vor mir...
Wer hat ähnliches erlebt ? Gibt es einen Mann der zugibt, auch schonmal von Frauen gemobbt worden zu sein ? Hat jemand ähnliche Erfahrungen, das man auch nach Jahren immer wieder an das erlebte erinnert wird, weil man ehemalige Vorgesetzte oder Kolleginnen trifft ?
Und heute gibt es schließlich auch noch das Internet, das in meinem Mobbingjahr, in den 90er Jahren noch in den Kinderschuhen steckte. So gibt es heute die Internetplattformen wie Facebook oder Wer-Kennt-Wen! Und siehe da! - Da taucht plötzlich vor zwei bis drei Jahren eine ehemalige Kollegin des Betriebsrates auf meiner Wer-Kennt-Wen-Seite auf. Und dann sehe ich plötzlich, das auch die andere Kollegin des Betriebsrates sich dort tummelt, meine einst in mich verliebte Kollegin ist dort und auch der Personalchef. Die beiden Kolleginnen des Betriebrates und den Personalchef habe ich dann gesperrt und meine ehemalige Kollegin die einst von mir so viel zu halten schien, einfach einmal angeschrieben. Sie hat auch geantwortet und wir haben uns über ein Jahr lang geschrieben. Dann habe ich es aber für sinnvoll erachtet, den Kontakt wieder einzustellen.
Ich muss abschließend sagen: Ein schwieriger Gang vor das Arbeitsgericht blieb mir damals am Ende auch erspart, da mir nach einem halben Jahr Psychoterror, Beleidigungen, Diskriminierungen usw. schließlich vom Werksleiter ein befristeter Arbeitsvertrag ausgestellt wurde und die verlogene Geschäftsführerin ein gutes Zeugnis unterschrieb, da das "Vorzeigeunternehmen" offensichtlich selber am Ende rechtliche Schritte meinerseits befürchtete, da die Sachlage quasi eindeutig war und ich den gesamten Ablauf hätte belegen können.
Aber gesundheitlich habe ich mich nie wieder ganz von meinem Zusammenbruch am Arbeitsplatz erholt, auch wenn ich Jahre danach wieder gute Arbeitsstellen hatte und auch heute erfolgreich in einem Unternehmen arbeite.
Meine Fragen hier im Forum:
- Wer hat ähnliches erlebt und wurde von Frauen gemobbt ?
- Wem ergeht es auch so, das man nach Jahren durch unterschiedliche Begegnungen immer wieder an das Mobbingerlebnis erinnert wird ?
- Hat auch schonmal jemand daran gedacht, ein Buch zu schreiben, um einen persönlichen Abschluss mit der ganzen Sache zu finden ?
ich muss mich zunächst wohl einmal vorstellen: Mein Name ist Heiner und ich bin neu hier im Forum. Eine unvergessene Geschichte hat mich am Ende hierher ins Mobbing Forum getrieben. Denn vor langer langer Zeit war ich wohl selber einmal Mobbingopfer, obwohl ich Anfangs noch selbstkritisch dachte, ich hätte mich vielleicht falsch verhalten, oder in der ein oder anderen Situation vollkommen falsch reagiert. Ich wusste damals, es war noch im alten Jahrtausend, in den 90er Jahren selber nicht so recht, wie mir geschah. Was passierte da um mich herum ? Heute, viele Jahre später weiß ich, das es wirklich systematisches Mobbing war. Denn ich bin den gesamten Ablauf, wie sich alles abspielte, mehr als einmal durchgegangen und habe alles durchdacht. Am Ende war es wirklich das unglaublichste Erlebnis, was mir bisher je an einem Arbeitsplatz, an einer Arbeitsstelle wiederfahren ist.
Ich saß damals als einziger Mann mit rund einem Dutzend Frauen in einem Großraumbüro. Zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen befanden sich Trennwände und ich glaubte bereits am ersten Arbeitstag hinter einer Trennwand zu hören, wie eine recht hinterhältige und falsche Frau zur Geschäftsführerin tuschelte: "Der passt doch irgendwie gar nicht so richtig zu uns Frauen. Der hat sich noch gar nicht so richtig vorgestellt..." Mit diesen harmlosen Feststellungen meiner Arbeitskolleginnen fing es an.
Doch als hätte man es als einziger Mann unter einem Dutzend Frauen nicht schon schwer genug, kam jetzt auch noch plötzlich die Liebe mit ins Spiel. Eine Arbeitskollegin, die ich zuvor von einem Weiterbildungskurs her kannte, selber auch irgendwie mochte und durchaus sympathisch fand, verliebte sich wohl ein klein wenig in mich. Und schon war das Getuschel hinter meinem Rücken und hinter den Trennwänden im vollen Gange. Ich gebe zu, das ich aufgrund der ganzen Situation selber etwas verunsichert war und nicht so recht wusste, wie ich reagieren sollte. Denn mein Verstand sagte mir, das es nicht gut gehen kann, wenn man als einziger Mann mit so vielen Frauen in einem Büro sitzt, da mit einer etwas anzufangen. Ich war der festen Meinung: "Privatleben und Berufsleben sollte man Trennen" - und dann nahm alles am Ende einen ziemlich verheerenden Verlauf. Die Situation im Großraumbüro unter den ganzen Frauen war mir regelrecht entglitten und meine in mich verliebte Kollegin wurde wohl hinter meinem Rücken von den anderen Kolleginnen, darunter sogar zwei Kolleginnen des Betriebsrates gegen mich aufgehetzt und ausgespielt...
Man kann die Geschichte mit wenigen Worten gar nicht wiedergeben. Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt, einmal ein eigenes Buch, einen Roman, darüber zu schreiben. Denn zu Ende ist die Geschichte wohl immer noch nicht. Auch wenn mein Mobbingfall viele Jahre zurück liegt, irgendwie werde ich immer wieder an die Firma und die Situation erinnert. Ich traf in den vergangenen Jahren immer wieder mal ehemalige Kolleginnen und schon waren die Bilder aus der Firma plötzlich wieder da. Dann stand viele Jahre später auf einem Heimatfest der Werksleiter jener Firma plötzlich als Würstchengriller vor mir und war genau so irritiert wie ich selber. Er ergriff dann aber die Flucht vor mir...
Wer hat ähnliches erlebt ? Gibt es einen Mann der zugibt, auch schonmal von Frauen gemobbt worden zu sein ? Hat jemand ähnliche Erfahrungen, das man auch nach Jahren immer wieder an das erlebte erinnert wird, weil man ehemalige Vorgesetzte oder Kolleginnen trifft ?
Und heute gibt es schließlich auch noch das Internet, das in meinem Mobbingjahr, in den 90er Jahren noch in den Kinderschuhen steckte. So gibt es heute die Internetplattformen wie Facebook oder Wer-Kennt-Wen! Und siehe da! - Da taucht plötzlich vor zwei bis drei Jahren eine ehemalige Kollegin des Betriebsrates auf meiner Wer-Kennt-Wen-Seite auf. Und dann sehe ich plötzlich, das auch die andere Kollegin des Betriebsrates sich dort tummelt, meine einst in mich verliebte Kollegin ist dort und auch der Personalchef. Die beiden Kolleginnen des Betriebrates und den Personalchef habe ich dann gesperrt und meine ehemalige Kollegin die einst von mir so viel zu halten schien, einfach einmal angeschrieben. Sie hat auch geantwortet und wir haben uns über ein Jahr lang geschrieben. Dann habe ich es aber für sinnvoll erachtet, den Kontakt wieder einzustellen.
Ich muss abschließend sagen: Ein schwieriger Gang vor das Arbeitsgericht blieb mir damals am Ende auch erspart, da mir nach einem halben Jahr Psychoterror, Beleidigungen, Diskriminierungen usw. schließlich vom Werksleiter ein befristeter Arbeitsvertrag ausgestellt wurde und die verlogene Geschäftsführerin ein gutes Zeugnis unterschrieb, da das "Vorzeigeunternehmen" offensichtlich selber am Ende rechtliche Schritte meinerseits befürchtete, da die Sachlage quasi eindeutig war und ich den gesamten Ablauf hätte belegen können.
Aber gesundheitlich habe ich mich nie wieder ganz von meinem Zusammenbruch am Arbeitsplatz erholt, auch wenn ich Jahre danach wieder gute Arbeitsstellen hatte und auch heute erfolgreich in einem Unternehmen arbeite.
Meine Fragen hier im Forum:
- Wer hat ähnliches erlebt und wurde von Frauen gemobbt ?
- Wem ergeht es auch so, das man nach Jahren durch unterschiedliche Begegnungen immer wieder an das Mobbingerlebnis erinnert wird ?
- Hat auch schonmal jemand daran gedacht, ein Buch zu schreiben, um einen persönlichen Abschluss mit der ganzen Sache zu finden ?
Natürlich wird es dann mit geänderten Namen erfolgen, so das zum Personenschutz niemand Rückschlüsse auf Mobbingopfer und Mobber ziehen kann. Das Buch wird dann nur den gesamten Ablauf meines Erlebnisses beinhalten, mit allen Äußerungen und Zitaten die man mir entgegenbrachte.
Kurzum: Man wird ein Leben lang immer wieder dran erinnert :-(



Eine absolut unzumutbare Situation am Arbeitsplatz. Das Verhalten diese Frau in meinen letzten Arbeitstagen war schon wirklich unglaublich. Ganz am Anfang gemachte Bilder in der Firma und an einem Abend, als man bei der "Exporthexe" zu Hause zum Kaffee eingeladen war, wurden mir erst vor die Nase gehalten und dann von jener Julia weggeschnappt. Ich zitiere diese Julia: "Von mir soll der keine Bilder mehr haben, das der sich am Ende noch daran selber befriedigen kann." oder "Ich will nicht haben, das der meine Telefonnummer mitbekommt, das der noch Telefonterror bei mir machen kann". Diese Frau ludt am Ende alle einschließlich Personalchef, dem Sie sich an den Hals warf, groß zu einer Party ein (bis auf mich), weil Sie mich nun überhaupt nicht mehr sehen konnte.
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