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Gehen oder Durchbeissen?

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  • Gehen oder Durchbeissen?

    Hallo liebe Mitglieder,

    mich beschäftigt aktuell eine Frage, welche ich für mich aktuell nicht eindeutig beantworten kann.

    Wir haben in der Arbeit eine ziemliche ungünstige Konstellation. Unser Chef ist selten da, das Team
    regelt die anfallenden Arbeiten selbst.

    Obwohl ich gute Arbeit leiste, mein Arbeitskollege und mein Chef zufrieden sind, habe ich den Unmut
    meiner restlichen Arbeitskollegen auf mich gezogen. Leider war ich nicht stark genug mich bei Schikanen
    zu wehren, stattdessen habe ich sie ignoriert. Das Ganze ist jetzt soweit ausgeartet, dass ich als den
    größten Deppen bezeichnet werde trotz 1A Arbeitsleistung.

    Meine erste Abwehrreaktion war es mit dem Chef zu sprechen und darauf diplomatisch hinzuweisen,
    dass die Zusammenarbeit nicht immer reibungslos funktioniert. Das öffnet jetzt bei den anderen Kollegen
    natürlich weitere Mobbing-Tore.

    Ich bin momentan einfach kraftlos, meine Gedanken drehen sich nur noch um die Situation am Arbeitsplatz.
    Bin auch sehr traurig, dass ich den ätzenden Kollegen bisher nicht Paroli bieten konnte. Auf absehbarer
    Zeit wird sich das auch kaum ändern. Das aktuelle Projekt läuft noch sechs Monate.

    Als Lernprozess nehme ich für mich mit mich frühzeitig zu wehren. Meine Freude meinen ich sollte die
    aktuelle Situation als Chance wahrnehmen um mich weiter zu entwickeln und lernen mit ätzenden Kollegen
    umzugehen.

    Im Grunde genommen bin ich gerade einfach fertig und frage mich wie ich die sechs Monate durchstehen soll.
    Habe auch Schuldgefühle die aktuelle Situation selbst herbeigerufen zu haben und nun als Ausserirdischer im Team
    darzustehen.

    Wie ist denn eure Erfahrung? Durchbeissen, lernen mit den Schikanen umzugehen oder den Weg nach vorne Suchen
    und die Arbeitsstelle wechseln? Hier mache ich mir keine Sorgen, komme schnell unter.

    Danke schon mal für den einen oder anderen hilfreichen Tipp.

    Beste Grüße,

    IHaveAQuestion

  • #2
    AW: Gehen oder Durchbeissen?

    Hallo IHaveAQuestion,

    Du beschreibst Deine Situation wenig konkret, ich kann mir schlecht ein Bild darüber machen.

    Wie Du Dich entscheidest hängt auch von den Konsequenzen und Alternativen einer Kündigung ab.
    Ist Dein momentaner Job wichtig für Deine berufliche Zukunft? Fändest Du leicht einen anderen Arbeitsplatz, der beruflich und finanziell für Dich paßt?

    Wie heftig sind die Schikanen? Hast Du versucht, Deinen Gegnern den Schneid abzukaufen? Wie waren die Reaktionen? Hilft es, wenn Du Dich wehrst oder verschlimmert es die Situation?
    Du kannst Mobbing-Tagebuch führen und Dir juristische Unterstützung holen.

    Letztendlich mußt Du wissen, was für Dich zu verschmerzen ist und was nicht mehr.

    Liebe Grüße
    Maggy

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    • #3
      AW: Gehen oder Durchbeissen?

      Hallo Maggy,

      > wenig konkret
      es geht darum, dass ich einem Kollegen bewusst aus dem Weg gegangen bin.
      War freundlich, allzu sehr in's Detail sind wir aber nicht gegangen. Es kamen
      Hustereien von seiner Seite, Stinkefinger von anderen Kollegen und jetzt zum
      Schluss Vorwürfe ein Depp zu sein. Das hat mir persönlich sehr weh getan.

      > Wie heftig sind die Schikanen?
      > Hast Du versucht, Deinen Gegnern den Schneid abzukaufen?
      Leider habe ich mich nicht gewehrt. Einziges was mir eingefallen ist, mit dem Chef
      reden. Er ist zwar auf die Leute zugegangen, an meiner Situation wird sich voraussichtlich
      nichts ändern. Jetzt bin ich der unsportliche Kollege der zum Chef rennt.

      > Ist Dein momentaner Job wichtig für Deine berufliche Zukunft? Fändest Du leicht einen
      > anderen Arbeitsplatz, der beruflich und finanziell für Dich paßt?
      Job ist erstmal nicht so wichtig, ich komme problemlos woanders unter

      Die Frage ist, auf die Leute zugehen, nochmal mit Ihnen reden, dass eine Zusammenarbeit
      durchaus gewünscht ist, aber nicht auf dem Niveau?

      Aus meiner Sicht sieht es sehr unglücklich aus wie ich mich verhalten habe.
      Die aktuelle Situation beschäftigt mich sehr, projeziere vieles auf mich.
      Kann kaum Kraft aufwenden um mich zu wehren.

      LG

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      • #4
        AW: Gehen oder Durchbeissen?

        Hallo IHaveAQuestion,

        Leider habe ich mich nicht gewehrt. Einziges was mir eingefallen ist, mit dem Chef reden.
        Naja, daß kommt meistens nicht so gut rüber, wenn man nicht vorher das Gespräch mit den Kollegen sucht. Chef einschalten kann man ja immer noch, wenn man sich nicht anders nicht mit den Kollegen einigen kann. Das war quasi der zweite Schritt vor dem ersten.

        Die Frage ist, auf die Leute zugehen, nochmal mit Ihnen reden, dass eine Zusammenarbeit durchaus gewünscht ist, aber nicht auf dem Niveau?
        Warum nicht? Wenn Du sowieso leicht einen anderen Job finden kannst, dann kannst Du ja nichts verlieren. -

        Wie hoch die Chancen sind, daß sich das wieder einrenkt, hängt bestimmt auch davon ab, in welchem Umfeld Du arbeitest, wie die Gepflogenheiten dort sind.
        Dir scheint es ja wichtig zu sein, die Situation zu klären, also versuch doch einfach ein Gespräch. Vielleicht besprichst Du Dich vorher mit dem Kollegen, mit dem Du gut stehst.

        Liebe Grüße
        Maggy

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        • #5
          AW: Gehen oder Durchbeissen?

          Ein Hallo auch von mir,

          Tja, das ist immer so das Problem mit Mobbing. Erst hält man die Füße still - man muss ja da noch arbeiten. Auch die Kollegen sind mal schlecht gelaunt. Vielleicht habe ich auch etwas gesagt, was dem anderen Kollegen sauer aufgestoßen ist. Und zum Schluss fängt man an, die Fehler immer alle nur bei sich zu suchen. Danach geht die Abwärtsspirale erst recht los. Man traut sich nichts mehr zu sagen, ist gezwungen freundlich - und die "lieben" Kollegen dreschen buchstäblich immer mehr auf einen ein.
          Das du zu deinem Chef gegangen bist, war schon richtig. Natürlich schieben die anderen jetzt dir den schwarzen Peter zu. Leute die mobben, sind charakterlich schon nicht in der Lage zu erkennen, wenn es des Guten einfach zu viel ist. Stinkefinger und Depp gehören dazu.
          Zum Thema wehren. Das ist immer eine zweischneidige Sache. Es kommt immer darauf an, wie man sich wehrt. Ist man bereit, sich auf das gleiche Gossenniveau wie seine Kollegen herunter zu lassen? KANN man das überhaupt? Leider zeigt die Erfahrung oft, dass das der einzige Weg ist, denn mit "feinen Platitüden" wie "jetzt ist´s aber genug" oder "lass mal gut sein" kommt man da oftfmals nicht weiter. Das wird oft mit Schwäche verwechselt und wirkt eher wie eine Einladung, anstatt abschreckend.
          Eine Möglichkeit ist, wie Maggy schon angesprochen hat, ein Tagebuch über die Angriffe und Situationen zu führen. Notfalls als Beweis, für irgenwelche Anzeigen in Form von Bleidigung oder übler Nachrede. Wobei die teilweise auch nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Zumindest bekommt der andere aber auch mal einen kleinen Warnschuss vor den Bug.
          Was du auch abstellen musst, ist SÄMTLICHE Fehler bei dir zu suchen. Man kann nicht immer dauerfreundlich sein und sagt auch einmal etwas, dass eigentlich nicht so gemeint war. Der "normale" Mensch wird das verstehen, auch einmal eine Entschuldigung akzeptieren. Sollte im Übrigen auch in der Lage sein, sich auf professioneller Ebene mit einem Kollegen zu verständigen, mit dem man auch so nicht so gut kann.
          Was dir dabei helfen kann ist, deine Kollegen einmal objektiv zu betrachten. Wie verhalten sie sich im Team. Ist da jemand, der alles an sich reißt, oder ist er eher duckmäuserich. Offen aggressiv oder stichelt jemand gern hinten herum. Warum verhalten sie sich so? Ist ein Aufschneider dabei, der seinen Status durch übermäßige Lautstärke verteidigt... usw. usw.
          Den Anderen zu durchschauen, hilft dir auch, dich notfalls zu wehren. Frei nach dem Motto: Wenn ihr glaubt, ich lasse mir den Mist von euch noch länger gefallen, dann seid ihr nicht nur Deppen, sondern Vollidioten! Wenn dann einer was sagen will, soll er "die Klappe halten"

          Das du dich durch das Mobbing ausgelaugt und kraftlos fühlst, ist "normal", aber auch etwas, dass diese Typen wiederum zu ihrem Vorteil nutzen. Da hilft nur, sein Auftreten zu ändern. Zum einen kühle Sachlichkeit, schon beim "Guten Morgen". An sonsten sichere dich ab, indem du mit deinen Kollegen so viel wie möglich schriftlich regelst. Hebe dir die Mails oder Zettel auf, damit du im Ernstfall nachweisen kannst, dass du die Leute auf dies oder jenes angesprochen oder hingewiesen hast.
          Das kann helfen. Andernfalls, denke über einen Stellenwechsel nach.

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          • #6
            AW: Gehen oder Durchbeissen?

            )Also ich antworte jetzt rein intuitiv, wie ich es an deiner Stelle machen würde. Der größte Depp für alle zu sein ist schon eine sehr erniedrigende Situation.
            Kämpfen würde oder könnte ich in so einer Situation nicht mehr. Ich würde wahrscheinlich mich mit einem Kollegen, zu dem ich noch das meiste Vertrauen habe, zusammensetzen und reden. Was aus der Sicht der Kollegen schief gelaufen ist ( du schreibst ja von eigenen Fehlern, die dich beschäftigen), vielleicht kannst du dich erklären, warum du so gehandelt hast, dich ggf. Entschuldigen. Erfragen, was du anders machen könntest, damit die Zusammenarbeit klappt. Und v.a. Auch deine Sicht ehrlich schildern, wie es dir dabei geht. Wenn die Kollegen darauf blöd reagieren, würde ich die Zelte abbrechen. Und gehen. Das muss man sich nicht antun.

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            • #7
              AW: Gehen oder Durchbeissen?

              hallo IHaveAQuestion,
              wenn Du noch Kollegen hast mit denen Du Dich verstehst, versuche über die die Situation zu retten. Ich stimme allerdings Maggy zu, dass Deine Unterredung mit dem Chef vor einer Unterhaltung mit den Kollegen keine sehr glückliche Entscheidung war.Als "Petze" dazustehen verschärft nur die Situation.
              Wenn ein Gespräch mit den Kollegen nichts ändert und der Job nich soooo wichtig für Dich ist, dannwürde ich gehen.Du schreibst ja, dass Du leicht anderswo unterkommst.

              Toi, toi, toi

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              • #8
                AW: Gehen oder Durchbeissen?

                Hallo zusammen,

                danke für Eure ehrlichen Antworten. Meine Kollegen in der Arbeit haben mir bestätigt: meine größte Schwäche ist nett zu sein. Bin jetzt gar nicht so übersensibel,
                die Beleidigungen haben sehr weh getan. Die Arbeit lässt sich sicher meistern, inwiefern ich mich in's Abseits geschossen habe, wird die Zeit zeigen.
                Aktuell sind die Selbstzweifel noch ziemlich hoch. Mal schauen ob ich es abstellen kann. Es tut aber gut ein paar Eindrücke von Euch zu sammeln.

                LG

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                • #9
                  AW: Gehen oder Durchbeissen?

                  Zitat von IHaveAQuestion Beitrag anzeigen
                  DasGanze ist jetzt soweit ausgeartet, dass ich als den
                  größten Deppen bezeichnet werde trotz 1A Arbeitsleistung.
                  Ja das kennich. Ich habe schon in Firmen gearbeitet, da habe ich die betriebsinternenArbeitsabläufe innerhalb weniger Tage besser verstanden, als sie so mancherStammarbeiter jemals verstanden hat und wurde gerade deshalb gemobbt.
                  Zitat von IHaveAQuestion Beitrag anzeigen
                  MeineKollegen in der Arbeit haben mir bestätigt: meine größte Schwäche ist nett zusein.
                  Glaub das auf gar keinen Fall. Das ist ein vorgeschobener Grund.Die richtige Antwort müsste lauten.<o></o>

                  <o> </o>
                  “Wir habendich deshalb gemobbt, weil du zu gut für uns bist und das passt uns nicht. Ausdiesem Grund wollen wir dich am liebsten los werden. Besser Heute als Morgen.“<o></o>
                  <o> </o>
                  Wenn du mitdenen immer wieder redest, wird nur zwischenzeitlich Ruhe einkehren und dannwird es von neuem los gehen. In der letzten Woche von diesen besagten 6 Monatewird das Mobbing höchstwahrscheinlich besonders schlimm werden. Ich habe solcheErfahrungen schon mehrfach gemacht und darum weiß ich das auch so genau, wiesolche Arschlöcher ticken.<o></o>

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                  • #10
                    AW: Gehen oder Durchbeissen?

                    Das mit dem nettsein halte ich auch eher nicht für den wahren Grund.
                    Aber es muss jetzt auch nicht sein, dass sie unbedingt besser ist, als andere. Es gibt noch viele andere Gründe, warum jemand gemobbt wird. Vielleicht ist sie z.B. anders, als die anderen, hat irgendwelche Fehler gemacht, sich unrealistisch viel aufgehalst o.ä. Das kann man jetzt so per Ferndiagnose nicht unbedingt herauslesen.....
                    Inwiefern haben sie dich denn beleidigt (außer Depp)? (Falls du das sagen mòchtest....)
                    Zweifel nicht so sehr an dir. Falls du etwas falsch gemacht haben solltest, kannst du es ja in Zukunft besser machen. Mehr kannst du ja auch nicht machen.....

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                    • #11
                      AW: Gehen oder Durchbeissen?

                      > Zweifel nicht so sehr an dir
                      Ich glaube ich brauche ein paar freie Tage

                      > Falls du etwas falsch gemacht haben solltest
                      ich habe mich nicht rechtzeitig gewehrt.

                      Ich bin momentan etwas von der Rolle und das spüren sie. Muss aufpassen.

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                      • #12
                        AW: Gehen oder Durchbeissen?

                        Dann lass dich doch ein par Tage krank schreiben. Dann bekommst du Abstand. Und lass es dir dann auch gut gehen, vielleicht hast du ja ein schönes Hobby, einen vertrauten Menschen o.ä., was dich runterbringt -damit deine Seele wieder heilen kann.
                        Und das nächste Mal musst du dich dann auch wirklich schneller wehren (das ist leichter gesagt, als getan - ich binauch nicht so der Typ.....aber vielleicht hast du jemanden unter den Kollegen, der zu dir hält -dann geht's ja meistens leichter...) Viel Glück und alles Gute!

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                        • #13
                          AW: Gehen oder Durchbeissen?

                          Ich denke nicht, dass es beim Stammpersonal unbedingt Angst um den Arbeitsplatz ist, wenn gemobbt wird. Die haben ihr Schaf ja bereits im trocknen mit unbefristeten Arbeitsverträgen und können nicht mehr so leicht gekündigt werden. Eher halte ich Mobbing für eine Charakterschwäche und dem Wissen, dem anderen gegenüber Vorteile zu haben. Ein Neuer, der in der Probezeit ist, wird sich warscheinleich weniger trauen, sich mal richtig zu wehren. Für den geht es schließlich um den Arbeitsplatz. Da möchte man auch nicht gleich negativ auffallen.
                          Ein "unangenehmer" Leiharbeiter ist genauso schnell ausgewechselt. Typen, die mobben, ist es dann egal, dass sie letztlich eine Existenz gefährden.

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                          • #14
                            AW: Gehen oder Durchbeissen?

                            Zitat von Thorsten158 Beitrag anzeigen
                            Typen, die mobben, ist es dann egal, dass sie letztlich eine Existenz gefährden.
                            Hallo,

                            genau so, wie von Thorsten158 beschrieben, ist es.

                            Aus eigener Erfahrung kann ich nur folgendes ergänzen. Diesen Typen, die mobben ist es nicht nur egal eine Existenz zu gefährden, wie von Thorsten158 geschildert, sondern diesen Mobbern ist es sogar egal eine Existenz komplett zu zerstören.

                            Ich wurde mit 44 Jahren nach 26 Berufsjahren auf brutalste Art und Weise nach über 12 Jahren des Mobbings in die mittlerweile über 1 1/2 Jahre andauernde Arbeitslosigkeit gezwungen. Mir wurde jegliche Chance auf einen adäquaten Arbeitsplatz genommen. Man wird unschuldig in eine Lebenssituation gezwungen, wie man sich es nie vorstellen konnte.

                            Warum sich allerdings nun alle wie z. B. die Arbeitgeber, die Politiker, die Wirtschaftsvertreter, die Schulen und all die anderen zahlreichen Vertreter unseres Systems nun wundern, dass sie keinen Nachwuchs mehr finden, der bereit ist eine Berufsausbildung anzutreten, darüber kann ich nur staunen. Es dürfte doch klar sein, dass ein heranwachsendes Kind, welches die Existenzzerstörung eines oder beider Elternteile durch Mobbing miterleben muß, kein Interesse daran hat, selbst in diese Lebensfalle zu treten, wie es seinen Eltern vielleicht passiert ist. Wenn ich bedenke, wieviel Fälle ich schon kenne, die dem Mobbing ausgesetzt sind, selbst Kinder haben, und machtlos der eigenen Lebenslaufzerstörung mit schleichender Existenzzerstörung zusehen müssen.

                            Diese Art und Weise der Existenzzerstörung wird von allen wichtigen Stellen und Institutionen, die etwas gegen dieses menschenverachtende Verhalten tun könnten, komplett ignoriert. Einem Betroffenen wurde bisher bzw. wird derzeit in kleinster Weise Hilfe zu Teil, die zum Erhalt des Arbeitsplatzes und damit zur Existenzsicherung führen würde. Im Gegenteil, man kann zum Eindruck kommen, dass alle, die mobbenden Täter, wie auch die angeblich bestehenden Stellen, die einem eigentlich beistehen sollten, bei dieser Existenzzerstörung bis zum bitteren Schluß, einfach nur zusehen.

                            Wo wird das wohl noch alles hinführen?

                            Kommentar


                            • #15
                              AW: Gehen oder Durchbeissen?

                              Thorsten hat sicher Recht. werteuch kann ich auch bis zu einem gewissen Grad zustimmen. Aber man kann auch nicht alles mit Mobbing "entschuldigen". Es ist inzwischen leider so, dass der Arbeitnehmer nur noch als austauschbare Ware gesehen wird und den Unternehmen hat man es auch denkbar einfach gemacht. Jahresverträge, Zeitarbeit, Minijobs (für was eine Teilzeitkraft einstellen, wenn Minijober billiger sind)
                              Deutschland "tarnt" sich nach außen hin immer schön als reiches Wirtschaftsland, bläßt Gelder raus, die letztlich auf dem Buckel der Steuerzahler erwirtschaftet wurden. Das Leben wird immer teurer, dagegen dümpeln die Gehälter geradezu dahin. Das ist auf die Dauer gesehen mindestens genauso existenzgefährdent, wie seine Stelle mit der Zeit durch Mobbing zu verlieren.

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