Hallo zusammen,
ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und hier meinen Beitrag zu schreiben, um es irgendwie zu verarbeiten.
Vor einem Jahr fing ich wieder bei meinem Ausildungsbetrieb im Büro an. Ich hatte vor 13 Jahren meinen Abschluss dort gemacht und hatte eigentlich sehr gute Erinnerungen und Erfahrungen mitgenommen. Heute weiß ich, dass es ein Fehler war, da wieder angefangen zu haben. Zu meiner Situation:
April 2016 stieg ich im Büro wieder ein. Am Anfang fühlte ich mich im Großraumbüro (9 Kollegen, darunter eine Leiterin) sehr wohl. Die Firma ist wieder gewachsen, viel größer als damals, somit sitzen mehr Kollegen in dieser Abteilung. Ich fand schnell Anschluss zu den Kollegen, da ich ein offener Typ bin und ein sehr starker Teamplayer bin. Die Kollegen unterstützen mich, auch wenn es mal schwierig voranging. Ich fand die Stimmung locker und fand mich gut ein. Doch ich merkte, wie die mir noch unbekannten Kollegen über die neue Kollegin, die mit mir anfing, schlecht sprachen. Sie passt nicht ins Team, sie ist zu ernst, zu alt, usw. Das fand ich unangenehm und sehr merkwürdig. Doch ich wollte die Probezeit schaffen und drängte es weg. Nach ein paar Monaten fingen die Probleme an. Ich nahm sie nicht so ernst. Konflikte gibt es überall. Unter anderem behandelte mich eine Kollegin wie eine Azubine (sie war 15 Jahr jünger als ich). Das sagte ich ihr in einem Gespräch, ohne sie angegriffen zu haben. Die Kollegen standen auf meiner Seite und in ihren Gesichtern sowie in ihren Äußerungen erkannte ich, dass sie meinten: Endlich machte mal eine den Mund auf. Von allen Seiten bekam ich Zustimmung. Ihr Verhalten mir gegenüber besserte sich.
Zu diesem Zeitpunkt gab es Stress mit einer anderen Kollegin, mit der ich mich sehr gut verstand. Ich verbrachte oft die Mittagspausen mit ihr. Über sie wurde viel hergezogen, weil sie die Arbeit nicht schnell genug macht, weil sie "anders" ist, weil sie zu perfekt sein will, weil sie zum Geburtstag das in Alu eingepackte Büromaterial nicht akzeptieren konnte, weil sie Arbeit abschob (die Gründe waren lang). Oft wurde schlecht über sie hinter ihrem Rücken gesprochen. Ich fragte die Mobber, warum? Da war ich noch auf einer anderen Position.
Die Leiterin dieser Abteilung bezeichnete die anderen Kollegen, die schlecht über sie sprachen, als "Kindergarten" und wer gehen möchte, soll gehen (also kündigen). Bei dieser Gesprächsrunde war ich als Wiederankömmling ziemlich erschrocken. Dabei bemerkte ich eine angespannte Atmosphäre. Doch ich fühlte mich noch "zugehörig". Wahrscheinlich hatten die Mobber noch ihr Opfer. Daraufhin folgten Gruppengespräche mit einem anderen Kollegen aus der Arbeitssicherheit, der das Ganze durchführte. Mir gefiel die Gesprächsrunde sehr, weil die Punkte des "Mobbens" direkt angesprochen worden sind. Erkennbar war das Verhalten der Mobber. Zurückgezogen und verkrampfte Haltung. Mutig sagte ich auch meine Meinung. Die "Gemobbte" wurde in der Firma versetzt. Später erfuhr ich, dass eine andere Kollegin auch aus dieser Abteilung weggesetzt worden ist. Die Kollegen meinten, sie hätte zuviel gepetzt.
Innerhalb des Büros wurde ich hinten in die Ecke gesetzt, was ich gut fand, denn dort war es ruhiger und ich war aus diesem "Wortgefecht" raus. Gegenüber von mir saß eine Kollegin, die am Mobbing beteiligt war. Mittlerweile reagierte sie sehr arrogant und abweisend. Ich hatte keine Lust mehr, sie anzusprechen oder sie um Hilfe zu bitten. Die Leiterin empfahl mir, das einfach zu ignorieren. Mit der Zeit wurde es schlimmer, besonders nach ihrem Urlaub, weil ich die Vertretung machen musste. Fehler tat sie abwertend ab.
Ich suchte das Gespräch mit den Vorgesetzten, sagte ihnen, dass ich sehr gern meine Arbeit mache, aber irgendwie stoße ich auf Hindernisse. Dann folgten Einzelgespräche. Ich fühlte mich in die Ecke gedrängt. Fragen kamen, wie welche Eigenarten haben Sie? Warum sprechen Sie manchmal mit sich selbst (manchmal schieße ich etwas Kurzes raus - kommt ganz natürlich)? Ich merkte, wie sich bei diesem Gespräch alles wendete. Ganz ehrlich sagte ich, wo bei mir der Schuh drückte (ich hielt es zur KLärung normal). Ich komme mit dem abweisenden Verhalten meiner Kollegin nicht klar. Was hatte ich getan?
Danach sprach die Vorgesetzte mit den drei anderen Kollegen (zwei von ihnen besonders starke Mobber). Sie kamen wütend zurück ins Büro. Ab da an, ging es stark bergab.
Ich hatte soviel mit "privaten" Konflikten zu tun, dass ich kaum bemerkte, wie sehr mich die anderen Kollegen ins Abseits drängten. Ich versuchte, mitzuhalten und wieder Anschluss zu finden. Doch sie behandelten mich mehr und mehr wie Luft, als wäre ich gar nicht da. Ich bekam die Abwertung noch mehr zu spüren.
Ich zog mich mehr zurück, verrsuchte meine Arbeit zu machen. Das "Gezicke" und das "Gelaber" der Kollegen versuchte ich zu ignorieren. Aus Angst vor dem Jobverlust schluckte ich viel runter, bekam Schwindelanfälle, Bauchschmerzen und Kopfschmerzen. Viele Kollegen wurden krank (das fand ich merkwürdig), so auch eine Kollegin aus der Ausbildungszeit.
Ich wurde immer stiller. Ich wollte einfach nur Arbeiten. Ich vergrub mich in ihr. Oft brach ich zusammen. Zuhause war ich froh, von den Kollegen weg zu sein.
Denn ich merkte, ich befand mich auf verlorenen Posten. Die Vorgesetzte ignorierte mich. Ich war verzweifelt: warum reden sie nicht mit mir? Über Konflikte kann man doch reden? So habe ich es in frühreren Positionen bei anderen Firmen erlebt. Wie kann das angehen? Mehr und mehr gesellt sich die Leiterin zu den Mobbern und ignoriert alles anstatt Gespräche zu führen. Nichts passiert!
Vor einer Woche dann die Nachricht, dass der Vertrag nicht verlängert wird. Die Leiterin sagte: "Ich will dir diese Idioten nicht zumuten." Sie hatte wirklich Idioten gesagt. Kein Wort über meine Arbeit oder sonst etwas, sondern ich muss gehen, weil ich mit diesen "Idioten" nicht klarkomme. Das zog mir den Boden unter den Füßen weg. Die anderen Kollegen sind länger als ich da und vor allen Dingen jünger. Ich fühlte mich "bescheuert"/ "dumm"/ "blöd". Ich muss für die verpatzten Fehler meiner Vorgesetzten gerade stehen? Dass sie es nicht geschafft hat, die Sache unter Kontrolle zu bringen? Danach war ich so wütend. Ich fühlte mich durchgeschleudert. Mein Selbstwertgefühl sank noch tiefer. Es kam kein Feedback. Kurz nach dem Gespräch stand schon eine Stellenausschreibung für meine Stelle, wo sie sagte, meine Stelle soll unbelegt bleiben. Seit 2 Wochen bin ich krank geschrieben. Ich will einfach nur die 5 Wochen hinter mich bringen. Ich habe Angst, dass mein Zeugnis schlecht ausfällt. Wegen der Mobbingsituation will ich nicht mehr zur Arbeit. Ängste nagen an mir. Ich kenne das. Ich habe schlimme Situationen erlebt und habe immer wieder einen Weg herausgefunden. Manchmal bin ich verzweifelt. Jetzt stellt sich sogar die Vorgessetzte quer. Ich habe Probleme, Bewerbungsgespräche wahrzunehmen, weil sie mir keinen Urlaub gewähren will.
Was lerne ich daraus?
1. So früh wie möglich aus dem "kochenden" Topf herausspringen. Da hat man noch die Kraft. Anderen Job suchen, mit Betriebsrat sprechen, ...
2. Die Dinge ansprechen. Die Mobber setzen darauf, dass die Gemobbten "schweigen".
3. Verbündete suchen und evtl. zur nächsten Ebene gehen und dort ansprechen
4. Hilfe suchen und annehmen
5. Sich wehren - Was haben wir als Gemobbte zu verlieren? Unser Leben? Unsere Seele? Die Mobber rechnen nicht damit, dass wir uns wehren.
Die Mobber haben auch ihre Schwachpunkte und müssen ihren Frust an andere ablassen. Warum mache ich mich klein?
So etwas habe ich zuletzt in der 9. Klasse erlebt, wo ich ausgeschlossen wurde, nur weil ich keine Drogen nehmen wollte. Auf der jetzigen Arbeit bin ich entsetzt, wie schnell alles sich drehen konnte. Ich habe erfahren, dass die Mobber sich das Maul über mich zerreißen. Keiner greift ein!!
Ich nehme mal an, dass es eine bestimmte Gruppendynamik im Büro gibt und viele Angst haben, auch aus der Gruppe zu fallen. Ihre Liste können sie jetzt mit mir ergänzen. Ich bin raus!
Ich habe Fehler gemacht und momentan tut es echt weh, als hätte ich mir schlimm die Knie aufgeschlagen. Doch ich habe Ideen, das Ganze zu verarbeiten. Das geht uns alles etwas an, wenn man überlegt, dass viele Gemobbte an Selbstmord denken. Das geht in meinen Augen nicht. In mir tobt es. Ich konzentriere mich darauf, eine neue Stelle zu finden. Ich habe Angst, dass es woanders auch so ist. Doch es ist besser, auf das eigene Bauchgefühl zu hören.
Gute Nacht!
ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und hier meinen Beitrag zu schreiben, um es irgendwie zu verarbeiten.
Vor einem Jahr fing ich wieder bei meinem Ausildungsbetrieb im Büro an. Ich hatte vor 13 Jahren meinen Abschluss dort gemacht und hatte eigentlich sehr gute Erinnerungen und Erfahrungen mitgenommen. Heute weiß ich, dass es ein Fehler war, da wieder angefangen zu haben. Zu meiner Situation:
April 2016 stieg ich im Büro wieder ein. Am Anfang fühlte ich mich im Großraumbüro (9 Kollegen, darunter eine Leiterin) sehr wohl. Die Firma ist wieder gewachsen, viel größer als damals, somit sitzen mehr Kollegen in dieser Abteilung. Ich fand schnell Anschluss zu den Kollegen, da ich ein offener Typ bin und ein sehr starker Teamplayer bin. Die Kollegen unterstützen mich, auch wenn es mal schwierig voranging. Ich fand die Stimmung locker und fand mich gut ein. Doch ich merkte, wie die mir noch unbekannten Kollegen über die neue Kollegin, die mit mir anfing, schlecht sprachen. Sie passt nicht ins Team, sie ist zu ernst, zu alt, usw. Das fand ich unangenehm und sehr merkwürdig. Doch ich wollte die Probezeit schaffen und drängte es weg. Nach ein paar Monaten fingen die Probleme an. Ich nahm sie nicht so ernst. Konflikte gibt es überall. Unter anderem behandelte mich eine Kollegin wie eine Azubine (sie war 15 Jahr jünger als ich). Das sagte ich ihr in einem Gespräch, ohne sie angegriffen zu haben. Die Kollegen standen auf meiner Seite und in ihren Gesichtern sowie in ihren Äußerungen erkannte ich, dass sie meinten: Endlich machte mal eine den Mund auf. Von allen Seiten bekam ich Zustimmung. Ihr Verhalten mir gegenüber besserte sich.
Zu diesem Zeitpunkt gab es Stress mit einer anderen Kollegin, mit der ich mich sehr gut verstand. Ich verbrachte oft die Mittagspausen mit ihr. Über sie wurde viel hergezogen, weil sie die Arbeit nicht schnell genug macht, weil sie "anders" ist, weil sie zu perfekt sein will, weil sie zum Geburtstag das in Alu eingepackte Büromaterial nicht akzeptieren konnte, weil sie Arbeit abschob (die Gründe waren lang). Oft wurde schlecht über sie hinter ihrem Rücken gesprochen. Ich fragte die Mobber, warum? Da war ich noch auf einer anderen Position.
Die Leiterin dieser Abteilung bezeichnete die anderen Kollegen, die schlecht über sie sprachen, als "Kindergarten" und wer gehen möchte, soll gehen (also kündigen). Bei dieser Gesprächsrunde war ich als Wiederankömmling ziemlich erschrocken. Dabei bemerkte ich eine angespannte Atmosphäre. Doch ich fühlte mich noch "zugehörig". Wahrscheinlich hatten die Mobber noch ihr Opfer. Daraufhin folgten Gruppengespräche mit einem anderen Kollegen aus der Arbeitssicherheit, der das Ganze durchführte. Mir gefiel die Gesprächsrunde sehr, weil die Punkte des "Mobbens" direkt angesprochen worden sind. Erkennbar war das Verhalten der Mobber. Zurückgezogen und verkrampfte Haltung. Mutig sagte ich auch meine Meinung. Die "Gemobbte" wurde in der Firma versetzt. Später erfuhr ich, dass eine andere Kollegin auch aus dieser Abteilung weggesetzt worden ist. Die Kollegen meinten, sie hätte zuviel gepetzt.
Innerhalb des Büros wurde ich hinten in die Ecke gesetzt, was ich gut fand, denn dort war es ruhiger und ich war aus diesem "Wortgefecht" raus. Gegenüber von mir saß eine Kollegin, die am Mobbing beteiligt war. Mittlerweile reagierte sie sehr arrogant und abweisend. Ich hatte keine Lust mehr, sie anzusprechen oder sie um Hilfe zu bitten. Die Leiterin empfahl mir, das einfach zu ignorieren. Mit der Zeit wurde es schlimmer, besonders nach ihrem Urlaub, weil ich die Vertretung machen musste. Fehler tat sie abwertend ab.
Ich suchte das Gespräch mit den Vorgesetzten, sagte ihnen, dass ich sehr gern meine Arbeit mache, aber irgendwie stoße ich auf Hindernisse. Dann folgten Einzelgespräche. Ich fühlte mich in die Ecke gedrängt. Fragen kamen, wie welche Eigenarten haben Sie? Warum sprechen Sie manchmal mit sich selbst (manchmal schieße ich etwas Kurzes raus - kommt ganz natürlich)? Ich merkte, wie sich bei diesem Gespräch alles wendete. Ganz ehrlich sagte ich, wo bei mir der Schuh drückte (ich hielt es zur KLärung normal). Ich komme mit dem abweisenden Verhalten meiner Kollegin nicht klar. Was hatte ich getan?
Danach sprach die Vorgesetzte mit den drei anderen Kollegen (zwei von ihnen besonders starke Mobber). Sie kamen wütend zurück ins Büro. Ab da an, ging es stark bergab.
Ich hatte soviel mit "privaten" Konflikten zu tun, dass ich kaum bemerkte, wie sehr mich die anderen Kollegen ins Abseits drängten. Ich versuchte, mitzuhalten und wieder Anschluss zu finden. Doch sie behandelten mich mehr und mehr wie Luft, als wäre ich gar nicht da. Ich bekam die Abwertung noch mehr zu spüren.
Ich zog mich mehr zurück, verrsuchte meine Arbeit zu machen. Das "Gezicke" und das "Gelaber" der Kollegen versuchte ich zu ignorieren. Aus Angst vor dem Jobverlust schluckte ich viel runter, bekam Schwindelanfälle, Bauchschmerzen und Kopfschmerzen. Viele Kollegen wurden krank (das fand ich merkwürdig), so auch eine Kollegin aus der Ausbildungszeit.
Ich wurde immer stiller. Ich wollte einfach nur Arbeiten. Ich vergrub mich in ihr. Oft brach ich zusammen. Zuhause war ich froh, von den Kollegen weg zu sein.
Denn ich merkte, ich befand mich auf verlorenen Posten. Die Vorgesetzte ignorierte mich. Ich war verzweifelt: warum reden sie nicht mit mir? Über Konflikte kann man doch reden? So habe ich es in frühreren Positionen bei anderen Firmen erlebt. Wie kann das angehen? Mehr und mehr gesellt sich die Leiterin zu den Mobbern und ignoriert alles anstatt Gespräche zu führen. Nichts passiert!

Vor einer Woche dann die Nachricht, dass der Vertrag nicht verlängert wird. Die Leiterin sagte: "Ich will dir diese Idioten nicht zumuten." Sie hatte wirklich Idioten gesagt. Kein Wort über meine Arbeit oder sonst etwas, sondern ich muss gehen, weil ich mit diesen "Idioten" nicht klarkomme. Das zog mir den Boden unter den Füßen weg. Die anderen Kollegen sind länger als ich da und vor allen Dingen jünger. Ich fühlte mich "bescheuert"/ "dumm"/ "blöd". Ich muss für die verpatzten Fehler meiner Vorgesetzten gerade stehen? Dass sie es nicht geschafft hat, die Sache unter Kontrolle zu bringen? Danach war ich so wütend. Ich fühlte mich durchgeschleudert. Mein Selbstwertgefühl sank noch tiefer. Es kam kein Feedback. Kurz nach dem Gespräch stand schon eine Stellenausschreibung für meine Stelle, wo sie sagte, meine Stelle soll unbelegt bleiben. Seit 2 Wochen bin ich krank geschrieben. Ich will einfach nur die 5 Wochen hinter mich bringen. Ich habe Angst, dass mein Zeugnis schlecht ausfällt. Wegen der Mobbingsituation will ich nicht mehr zur Arbeit. Ängste nagen an mir. Ich kenne das. Ich habe schlimme Situationen erlebt und habe immer wieder einen Weg herausgefunden. Manchmal bin ich verzweifelt. Jetzt stellt sich sogar die Vorgessetzte quer. Ich habe Probleme, Bewerbungsgespräche wahrzunehmen, weil sie mir keinen Urlaub gewähren will.
Was lerne ich daraus?
1. So früh wie möglich aus dem "kochenden" Topf herausspringen. Da hat man noch die Kraft. Anderen Job suchen, mit Betriebsrat sprechen, ...
2. Die Dinge ansprechen. Die Mobber setzen darauf, dass die Gemobbten "schweigen".
3. Verbündete suchen und evtl. zur nächsten Ebene gehen und dort ansprechen
4. Hilfe suchen und annehmen
5. Sich wehren - Was haben wir als Gemobbte zu verlieren? Unser Leben? Unsere Seele? Die Mobber rechnen nicht damit, dass wir uns wehren.
Die Mobber haben auch ihre Schwachpunkte und müssen ihren Frust an andere ablassen. Warum mache ich mich klein?
So etwas habe ich zuletzt in der 9. Klasse erlebt, wo ich ausgeschlossen wurde, nur weil ich keine Drogen nehmen wollte. Auf der jetzigen Arbeit bin ich entsetzt, wie schnell alles sich drehen konnte. Ich habe erfahren, dass die Mobber sich das Maul über mich zerreißen. Keiner greift ein!!
Ich nehme mal an, dass es eine bestimmte Gruppendynamik im Büro gibt und viele Angst haben, auch aus der Gruppe zu fallen. Ihre Liste können sie jetzt mit mir ergänzen. Ich bin raus!
Ich habe Fehler gemacht und momentan tut es echt weh, als hätte ich mir schlimm die Knie aufgeschlagen. Doch ich habe Ideen, das Ganze zu verarbeiten. Das geht uns alles etwas an, wenn man überlegt, dass viele Gemobbte an Selbstmord denken. Das geht in meinen Augen nicht. In mir tobt es. Ich konzentriere mich darauf, eine neue Stelle zu finden. Ich habe Angst, dass es woanders auch so ist. Doch es ist besser, auf das eigene Bauchgefühl zu hören.
Gute Nacht!
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