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Auf Facebook wird gemobbt, was das Zeug so her gibt.
In Augsburg-Haunstetten kommt es jetzt endlich zu Ermittlungen gegen ein 19- Jährigen, der auf Facebook wochenlang einen 42 Mann beleidigt hat. Wegen „diverser Ausdrücke“ und Beleidigung ist bei der Polizei „Strafanzeige erstattet“ worden. (1)
Nun ist bei Cybermobbing die Zusammenarbeit der Betreiber einer Internetplattform für die Ermittler unabdingbar. Im Fall der illegalen Sexfotos zeigt sich FB jedoch von seiner asozialen Seite. „Die Verantwortlichen beim sozialen Internetnetzwerk Facebook haben noch nicht auf die Anfrage der Beamten reagiert“. (2)
Und daran wird wohl die Aufklärung scheitern, denn „schon“ seit dem „12. Mai habe die Polizei eine offizielle Anfrage bei Facebook gestellt, sagt der Trierer Polizei-Pressesprecher Karl-Peter Jochem. Der Facebook-Nutzername des mutmaßlichen Täters sei den Beamten bekannt. Über Facebook könnte die Polizei an die IP-Adresse herankommen“. (2)
Und dabei geht es um viele Mobbing-Opfer, die wohl ein Lebenlang darunter leiden müssen. „Unbekannte Täter haben Fotos von 20 Schülerinnen aus dem sozialen Netzwerk Facebook kopiert, mit sexuellen Motiven verunstaltet und dann auf anderen Facebook-Seiten veröffentlicht. Danach sind die Fotos nach Polizeiangaben auf einer ....ografischen Internetseite gelandet“. (2)
Facebook wird mehr und mehr zum Tummelplatz von Cybermobbern, doch offenbar stört das die Verantwortlichen nicht, bis sie selber zu Opfern werden. Was also ist an Facebook bitte sozial?
1)http://www.augsburer-allgemeine.de/augsburg/Mobbing-auf-Facebook-id16899561.html
2)http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/konz/aktuell/Heute-in-der-Konzer-Zeitung-Sex-Mobbing-Ermittlungen-erfolglos;art8100,2893700
Am 26.09.2011 hat WISO versucht das Thema „Mobbing“ aufzuarbeiten und wie immer wurden mal die Opfer in eine „Ecke“ gestellt, in der sie nicht sind und auch nicht hingehören. „Gemobbt wird überall: in der Schule, im Netz, am Arbeitsplatz. Viele Betroffene leiden so sehr, dass Angststörungen und Depressionen auftreten. Statt sich zu wehren, halten die meisten Opfer still“. (1)
Hardy Riedel, selber Mobbing-Opfer hat dazu an WISO geschrieben, in der Hoffnung, dass er auch eine Anwort bekommt. Hier sein Text:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
gestern habe ich Ihre Sendung, in der es unter anderem auch um Mobbing ging, verfolgt. Bei allem Respekt – hier muss ich schon mal Kritik üben.
Mobbing ist ein viel zu komplexes Thema um es in einem Beitrag von 5:25 Minuten Länge, einfach mal so abzuarbeiten. Es besteht hierbei die Gefahr eines falschen Eindrucks bei nicht Betroffenen.
Neben einigen richtigen Hinweisen durch Ihre Sachverständige Birgit Franke, sieht eine Mobbingwirklichkeit anders aus. An dieser Stelle möchte ich Ihnen die Chronik einer Mobbingkampagne (hier: http://playmobland.blogspot..../2008/02/abgrnde-im-playmobland-oder-chronik.html) zur Recherche empfehlen.
Hallo Little Girl,
Du hast die Möglichkeit dich an den Personalrat zu wenden, doch in Bundesbehörden immer sehr problematisch. Auf jeden Fall bitte deinen Hausarzt einweihen. Dieser Typus von "Chefin" ist typisch für Behörden und bei Bundeshörden sogar der Regelfall.
Da du einer Probezeit bist, hast Du schlechte Karten, vorerst und das nutzt sie aus.
Führe auf jeden Fall Tagebuch und sammle Beweise.
Hast Du Zeugen?
Frage dich, ob den den Job willst?
Wenn ja, dann kämpfe und wende dich an Mitstreiter, es gibt sie, bei der Chefin ganz bestimmt.
Viel Erfolg und schreibe deine Erlebnisse hier nieder, es hilft dir in der Aufarbeitung für dich selbst und wie du weiter vergehen willst.
Den Schwachsinn mit der Gleitzeit kenne ich auch aus meiner Bundesbehörde, damit will sie Dir sagen, sie stehe über dem Gesetz, so was machen nur Psychopathen.
Du kannst anoyom viel sagen und das solltest du auch.
Wende dich mal an www.behördenstress.de , er weiß auch viel und kann dir helfen mit Tipps.
Suche Verbündete und kompetente Hilfe.
Viel Erfolg und we send out an SOS to Lady Gaga, so geht das, verfolge die Aktin in den nächsten Monaten. ,-))
Mobbing bis zum Mord, warum musste Mirco sterben, Teil 6 und kein Ende?
Es war zu befürchten, dass das Urteil des Krefelder Landgerichts unter dem Vorsitzenden Richter Herbert Luczak schon bei seiner Verkündung überholt ist. „Verteidiger G. M. will beim Bundesgerichtshof Revision einlegen“. (1)
Und das war zu erwarten. Zu viele Zeugen haben zu unterschiedliche Aussagen zum Fall gemacht. Das sind einmal die „drei Ex-Ehefrauen“ von Olaf H. und ihre übereinstimmende Aussage. „Im Zeugenstand hatten die drei früheren Ehefrauen den laut einem Gutachter weit überdurchschnittlich intelligenten Angeklagten als liebevollen Vater ohne jeden Hang zu Gewalt geschildert“. (2)
Es kam dann zur These, dass Olaf H. einen Dritten aus der Familie schützen will, der die Tat vollbracht haben könnte. Der Richter hat hierzu kein Gutachten beantragt, genauso wenig wie der Staatsanwalt. Allein dieser Punkt wird in Zukunft immer wieder zu Spekulationen führen und das hat die Familie von Mirco und die Öffentlichkeit nicht verdient.
Dann hat der Gutachter in diesem Prozess selber immer wieder Anlass zu Spekulatioen gegeben. Er kam zur Anischt, dass Olaf H. ein hochintelligenter, aber “sadistisch-perverser Täter“ ist. (2) Gleichzietig hat er Gerüchte verbreitet, ein Sadist quält und tötet nicht. „So deute der psychiatrische Gutachter Martin Albrecht in einer Prozesspause ….. an, dass Sadisten, wie Olaf H. vermutlich einer (es) sei, mit einem Messer eher das lebende Opfer quälen, um sich daran zu ergötzen“. (3)
Hier hätte nun schon ein zweiter Gutachter vom Gericht bestellt werden müssen, denn zwischen Tatmotiv und Täterprofil klafft einfach eine Lücke, und die darf der Anwalt des Olaf H. natürlich zur Reivisionsbegründung nützen, das ist seine Aufgabe. Und im übrigen hat der Anwalt G. M. in dem Prozess und im Umgang mit dem Täter Olaf H. das notwendige Fingerspitzengefühl gezeigt, dass Hassatttacken und Drohbriefe an ihn auf keinen Fall rechtfertigen.
Nicht näher verfolgt hat sowohl der Vorsitzende Richter als auch der Gutachter die „Motivangabe“ von Olaf H., er sei an seinem Arbeitsplatz bei der Telekom auf das Übelste gemobbt worden. Hier hätte spätestens den diversen sich widersprechenden Angaben von Zeugen einen zweiten Gutachter einschalten müssen.
Wir werden also ein erneutes Vefahren erleben und dabei die Hoffnug haben, dass der Bundesgerichtshof und seine Richter mehr Fähigkeit besitzen so einen Prozess zu leiten als der völlig überforderte Vorsitzenden Richter Herbert Luczak. Mirco hat etwas anders verdient, als das sein grausamer Tod zur Spekulationsmasse für die Regenbogenpresse wird, auch Tote haben eine Würde, gerade wenn sie Opfer einer hasserfüllten und sadistisch-perversen Umwelt geworden sind.
1)http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13632673/Lebenslange-Haft-fuer-Moerder-des-zehnjaehrigen-Mirco.html
2)http://de.nachrichten.yahoo..../urteil-prozess-um-mord-zehnj%C3%A4hrigem-mirco-erwartet-051631493.html
Hallo,
Du wirst auf jeden Fall in eine Tehrapie gehen müssen, dein Hausarzt solte das dann in die Wege leiden und du wirst lange krank sein und wir alle bezahlen somit für die Täter die Rechnung. Du selbst wirst dann am Arbeitsplatz nur noch als "Der" angesehen oder Du gibst auf und landest bei Hartz IV. Die Täter gewinnen immer in diesem Land.
MfG
Zivilcourage der Eltern wird vom Gericht bestraft, Mobbing-Täter freut euch.
In unserem Land wird man nicht nur mit Duldung des Gesetzes gemobbt und fertig gemacht, sondern auch wenn man sich gegen Mobbing wehrt. Opfer sind in diesem Land Menschen ohne Schutz und Rechte, dass musste wohl Hennig G. als Fachmann erkannt haben, schießlich war er bei der Polizei.(1)
Eine weitere bittere und leidvolle Erfahrung musste ein Ehepaar aus Külbach machen. „Nachdem die Familie in den Markt Kühbach gezogen war, besuchten ab 2009 drei der vier Kinder dort die Schule. Die Eltern beschwerten sich massiv über Lehrer, die ihre Kinder mobben würden, und über die Unterrichtsverhältnisse. Sie schalteten diverse Behörden ein, die die Beschwerden als nicht begründet ablehnten. Daraufhin zeigten die Eltern vier Lehrer, darunter den Schulleiter, wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Nötigung und Verleumdung sowie die zwei Leiter des Staatlichen Schulamts in Aichach wegen Begünstigung von Mobbing an“. (2)
Die Auseinandersetzung zwischen Schule und Eltern dauerte über zwei Jahre und endete damit, dass nun die Lehrer die Eltern anzeigten, „wegen Verleumdung“. “Das Amtsgericht Aichach verurteilte die Eheleute im April (2011) zu je 4800 Euro Geldstrafe wegen übler Nachrede. Am selben Tag legte das Paar Berufung ein“. (2)
Nun das „Landgericht Augsburg“ das Urteil des Amtsgerichts Aichach auf üble Nachrede“ bestätigt, die Eltern wurden zu einer Geldstrafe verurteilt und werden wohl nie wieder ihren Kinder helfen, wenn sie gemobbt werden. „Richter und Schöffen schlossen sich in ihrem Urteil Staatsanwalt Wörz an. Dieser hatte 90 Tagessätze à 40 Euro für den Mann und 90 Tagessätze à 20 Euro für die Frau gefordert“.
„Richter Jelinek redete am Ende beiden Seiten ins Gewissen. Er forderte die Vertreter der Schule indirekt auf, in Zukunft mit ähnlichen Problemen anders, zielführend umzugehen“. Was er damit meinte, ließ er jedoch offen. Für den Vater dürfte das Urteil eine weitere Konsequenz haben, er ist als “Beamter auf Probe beschäftigt“ und wird jetzt wohl eine Entlassung erhalten.
Im Verlauf des Prozesses haben die Eltern jedoch auch “zuvor in (einer) verlesenen Erklärung eingeräumt, überschnell reagiert und Unbewiesenes behauptet zu haben. Sie sicherten zu, keine unbewiesenen Behauptungen gegen die Schule und die Lehrer mehr zu erheben“, auch nicht im Internet. (2)
Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) und die Mobbersprache
Rechtzeitig zum Tag der „Backe, backe Kuchengeneration und raus bist Du“ liefert der Schattenmann von Merkel Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) dem Einheistpublikum ein Lehrstück was Mobbing verbal bedeutet. Seit dem Fall Henning G. (1)wissen wir, dass Beamte ein Sprachproblem haben. So werden Polizisten von Vorgesetzten als „Stück Scheiße … bezeichnet“(2).
Doch solche Umgangsformen mit der „Fäkalsprache deutscher Beamter“ ist heute schon längst Alltag geworden. Das neuste Beispiel liefert der „Schattenmann von Merkel“, auch Kanzleramtsminister genannt, Herr Ronald Pofalla (CDU). Ursache für seine verbalen Mobbingattacken, die einen Einblick in das Menschenbild in der CDU geben, dürfte die Überforderung eines Langzeitstudenten zur „Banken- und Finanzkrise“ sein.
Nach dem Pofall von 1975 bis 1987 durchgehend Schul- und Hörsaalbänke dedrückt hat, also quasi 24 Semester für seinen beruflichen Abschluss brauchte, überfordert ihn das Thema „Krise des Euros“ als Juristen komplett. Seine Gönner, der „Unternehmer Bernhard Josef Schönmackers“ hat ihn wohl „mehrere Jahre mit 1200 bis 1300 DM monatlich unterstützt“, aber vergessen, ihm ökonomische Grundlagen und Anstandsregeln zu vermitteln.
Den Euroschirmskepitiker und MdB Wolfgang Bosbach, CDU hat er wohl mit folgenden Äußerungen angegangen. „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören.“<sup>[5]</sup> Einen Verweis Bosbachs auf das Grundgesetz bürstete Pofalla ab mit der Bemerkung: Lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe. (3/4)
Natürlich liefen daraufhin die „unsichtbaren Drähte“ der modernen Buschtrommeln warm. Zum Tag des „Friede, Freude und Eierkuchentags“ hat sich wohl Pofalla bei Bosbach entschuldigt. (5) Während Frau Ursula von der Leyen noch am 02.10.2011 bestritt, dass es die verbalen Mobbing-Attacken auf Bosbach geben habe. Frage, warum entschuldigt sich dann Herr Pofalla bei Parteifreund Bosbach?
Eine Frage, die Frau von der Leyen überfordern dürfte, dafür hattte sie dann beim neuen „ARD-Schwachmatiker und Talkshow-Langweiler“ Jauch die Rentner und die Generation 50 Plus attackiert, mit Halbweisheiten und Leerworthülsen, ein Markenzeichen ihrer politischen Bildung.
Nein, vielmehr wird Mobbing langsam in der Politik zum Alltag und Medienspektakel, mit der Hoffnung, von den Problemen der Banken- und Finanzkrise abzulenken. So hat etwa der FDP-Chef von Frankfurt, Dirk Pfeil, den “Wähler“ als “einfach zu dumm“ bezeichnet und ihm jede politische Bildung abgesprochen. (7)
Das mag ja sein, bei dem Bildungssystem, das CDU und FDP Jahrzehnte mit ihren Parteimitgliedern aufgebaut haben, das da „politische Bildung“ fehlt, wenn man die Sprachebene von Herrn Pofalla als Maß aller Dinge nimmt. Denn viel Zeit und Geld hatten diese Politiker für Bürgerinteresse nie, dafür jedoch für den Besuch zum Beispiel beim Papst schon. Frau Schwan als Bundesbildungsministerin fliegt zum Beispiel für 150 000 Euro nach Rom, da wundert einem dann nichts mehr, wenn für die „politische Bildung“ der Bürger kein Geld mehr da ist.(8)
Und wenn Herr Pofalla nach 12 Jahren oder 24 Semester Studienzeit immer noch nicht weiß, was Anstand ist, dann liegt es vielleicht an unseren Politikern, Strukturen der Parteien und der Moral. Mobben und „Scheiße“ sagen kann jeder, dazu brauchen wir keine Politfreaks wie Herrn Pofalla, peinlich wird es nur dann, wenn sie das Grundgesetz beschmutzen, insbesondere wenn sie Beamte sind.
Offener Brief an die Bürgerinitiative Anti-Mobbing-Gesetz.
Werter Walter Plutsch,
die Erfahrung machen wir in Deutschland laufend. Jetzt verbrennen sich die ersten Opfer schon selbst und kaum jemand berichte darüber oder diskutiert etwa darüber. (1) Dabei hatten wir in Berlin sogar Wahlkampf. Für mich ein Zeichen der „ anderen Zerstörung der Vernunft“ wie sie Habermas in seinem Artikel vom 10.5.1991 als These zur „Deutschen Einheit“ aufgestellt hat. Wen soll man wählen, wen alle dazu „Schweigen oder einfach Wegschauen“? (2)
Wir werden versuchen die „Piraten“ für die Einrichtung eines „Parlamentarischen Untersuchungsausschuss“ der Vorgänge am 10.09.2011 zu gewinnen, denn neben Hennig G. , dem Polizeihauptmeister, hat sich in Neukölln noch ein 64-jähriger Mann selbst verbrannt.
Dabei wollen wir versuchen, wegen der Mobbing-Attacken gegen Hennig G. und andere Polizisten und Polizistinnen – Stichwort der „Grapscher“ (3 a.) – dass der anerkannte und Experte für solche Fälle, Thomas Müller aus München und der Mobbing-Experte Klaus Schiller-Stutz aus der Schweiz die Gutachter sind. (3 b.)
Der Suizid von Hennig G. ist nur einer in einer langen Reihe von Selbstmorden bei der Berliner Polizei. Ich denke, wenn in einer „Demokratie“ Menschen sich selber verbrennen, kann etwas nicht stimmen. Offensichtlich haben wir Bürger die „Hoheit“ über unsere Verfassung, „Grundgesetz“ genannt verloren, oder wie es der Mobber, Schattenmann von Merkel und Kanzleramtsminister Ronald Pofalla ausdrückt, „lass mich mit so einer Scheiße in Ruhe“*. (4)
Und nach dem man euch, die Bürgerinitiative „Anti-Mobbing-Gesetz“ (AMG), werter Walter Plutsch, in Österreich mit der Einreichung eines AMG hat auflaufen lassen, sollten wir überlegen, ob wir nicht über das EU-Parlament eine Petition im schottischen Verfahren einreichen, dass alle EU-Staaten ein AMG verabschieden müssen, beim Antidiskriminierungsgesetz, AGG in Deutschland genannt musste auch erst die EU sagen, ihr habt das zu machen.(5)
Der Vorteil beim „schottischen Verfahren“ ist, das nicht nur einen Einreicher gibt, sondern viele die Petition unterstützen können, als Mitunterzeichner. Leider haben wir in Europa das Problem der unterschiedlichen Sprachen, dazu habe ich noch keine Idee. Denn je mehr unterzeichnen, desto so mehr hat die Petition Aussicht auf Erfolg. (6)
Werter Walter Plutsch, was haltet ihr und du von der Idee?
Mit dem Suizid von Joel, 13 Jahre aus Klagenfurt (7), Henning G. aus Berlin haben wir ja nun wohl genug Fälle die belegen, Mobbing zerstört Menschen, dass sie sogar im Selbstmord einen Ausweg aus ihrer Lage sehen. Wir müssten nur eines der Sache angemessenes gemeinsames Motto* und als Ziel, das „Anti-Mobbing-Gesetz“ beifügen. Ideen und Wege sind gefragt und erwünscht, daher diese Antwort auf deinen Kommentar. (8)
Motto zur Internetdiskussion über ein gemeinsames AMG für alle EU-Staaten, „We send out an SOS to Europa“ oder „Nicht klein beigeben“.*
PS: Harry Gambler ist ein Nickname, nach dem ich mehrfach mit dem Tod und Nachstellungen bezüglich meiner EMails von Cybermobbern bedroht worden bin, habe ich diesen Weg gewählt und er ist gut so.
Mobbing-Opfer Hildegard Hamm-Brücher wurde vier Jahre lang im Bundestag fertig gemacht
Man braucht sich nicht zu wundern, dass unsere „Wellness-Politiker“ im Bundestag das Thema „Mobbing“ scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, schließlich wird im Bundestag genauso gemobbt wie sonst wo im Lande. Der Fall des „Fäkalexperten“ und Kanzleramtsminister Pofalla (CDU) ist da nur ein weiterer Beweis für die Aussage, der Bundestag kann sich auch in Mobbing-Center umbenennen. (1)
Was es heißt, wenn man seine Würde und das Recht auf ein „Gewissen“ nach Artikel 38 unseres Grundgesetzes verliert, hat die liberale Politikerin Hildegard Hamm-Brücher (2) vier Jahre erlebt. Sie wurde wegen ihrer Gewissenentscheidung gegen das „Giermachtduo Genscher/Kohl“ vier Jahre lang dem „liberalen Strafvollzug“ ausgesetzt. (3)
Letztendlich können wir nur noch auf die EU-Gesetzgebung hoffen, denn wenn selbst „Genosse Thierse“ von der SPD Probleme mit dem GG und Gewissen hat (3), dann versteht man was Maxim Biller mit der „Ossifizierung des Westen“ gemeint hat.(4) Von uns Bürger kann der Weg im Kampf gegen Mobbing deshalb nur noch über die EU gewonnen werden, zu viele Mobbing-Täter sind bei und in Amt und Würde.(5)
Psychomobbing und Morddrohung in der katholischen Kirche
Die Zustände in den kirchenlichen Gemeinden passen sich wohl mehr und mehr dem der restlichen Gesellschaft an. Leider hat der Papst bei seinem Berlin Besuch am 22.09.2011 nicht das Problem Mobbing angesprochen, obwohl er von der „Selbstverbrennung von Henning. G.“ in Berlin gehört haben muss, oder der Informtionsdienst im Vatikan hat ein Problem.(1)
Und nun der Psychoterror in Österreich, Kopfing (*) gegen Pfarrer Andreas Skoblicki. Er “gegenüber KATH.NET bestätigt, dass er bösartige Anrufe und Briefe und sogar Morddrohungen bekam. Ich konnte nicht arbeiten, von morgen bis Abend gab es nur noch Intrige“.(1)
Morddrohungen gegen einen Pfarrer sind wohl eine neue „Qualität des Hasses“ und offenbar für Mobbing-Täter heute ein selbstverständliches Instrument der Schikane.
Die Lage vor Ort muss förmlich explodiert sein, “ich konnte nicht (mehr) arbeiten, von morgen bis Abend gab es nur noch Intrige(n)„, so der Seelsorger und nun haben ihn der Arzt vorerst “für mindestens 3 Wochen krank geschrieben, vermutlich dürfte er aber noch länger weg sein“.(2) Gemobbt und bedroht wurde der Pfarrer wohl nicht nur durch „Menschen von außen“, sondern auch von „Pfarrmitglieder„. (3) Offenbar hat die katholische Kirche ein elementares Problem mit der „Nächstenliebe“ und dem sozialen Umgang in und unter den Pfarrgemeinden und der Umwelt.
Selbst der „Diözesanbischof Ludwig Schwarz“ spricht heute “von einem regelrechten Mobbing„, hat jedoch selber zur Eskalation des Konflikts vor Ort erheblich beigetragen. „Mit seiner Entscheidung den umstrittenen Pfarradministrator von Kopfing zuerst abzusetzen und dann doch im Amt zu belassen, hat der Bischof viele Gläubige vor den Kopf gestoßen“. (3)
Nicht angesprochen wird in vielen oder fast allen krichenlichen Informationsdiensten die Ursache für das Mobbing und die Morddrohungen. Pfarrer Andreas Skoblicki, ein „.........(r) Geistliche(r)“, das riecht doch nach Rassismus pur und das in der Kirche, oder? Offensichtlich muss sich jetzt endlich auch die Bischofskonferenz in einem Monat mit dem Thema Mobbing beschäftigen, nach dem Aufrufe zum „Boykott der Erstkommunion“ und Kirchenaustritte an der Wurzeln der Kirchengemeinde nagen und man mit weiteren ähnlichen Fällen wohl rechnet.(3)
Und für die Politiker in Österreich stellt sich erneut die Frage, warum haben sie die Petition Bürgerinitiative für ein Anti-Mobbing-Gesetz nicht umgesetzt, vielleicht würden dann endlich mal solche Fälle wir der des Pfarrers Andreas Skoblicki zu Ermittlungsverfahren führen und die Mobbing-Täter würden die Grenzen der Menschlichkeit spüren und akzeptieren. Vielleicht geschieht ja mal ein Wunder in der Katholischen Kirche und die Bischofskonferenz unterstützt die Petition der Bürgerinitiative für ein Anti-Mobbing-Gesetz. (4)
*http://de.wikipedia.org/wiki/Kopfing_im_Innkreis
Hilft Therapie überhaupt Mobbing-Opfer oder zocken nur clevere Helfer viel Kohle ab?
Das Thema Therapie und Mobbing wurde bisher meiner Meinug nach zu wenig beachtet und analysiert. Wobei geht es in einer Therapie überhaupt? „Ziel des Therapeuten ist die Ermöglichung oder Beschleunigung einer Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion“. (1)
Grundsätzlich also um die „Wiederherstellung“ des Zustandes vor der Erkrankung oder konkret dem „Mobbing-Fall„. Doch Mobbing-Opfer wissen auch, es wird nie wieder so sein wie vorher, hat dann Therapie überhaupt einen Sinn?
In einem Mail-Interview mit Thomas Müller, ehemals Angestellter beim DGB und wegen seiner Zivilcourage und seinem “Engagement gegen den Bau eines Steinkohlekraftwerks in Lubmin und Kritik an der Sozialpolitik der SPD, DGB, IG Metall und besonders IG BCE“ wurde er bis zur Entlassung gemobbt und fertig gemacht. (2)
Doch was kam danach und wie hat sein Umfeld auf seinen Mobbingfall reagiert und wie sieht er heute seinen Leidensweg. Dazu Thomas Müller, „dank eines Unternehmers, der eine sozialere Einstellung als die meisten Funktionäre der Gewerkschaftsführung hat, arbeite ich heute als freier Mitarbeiter in seinem Unternehmen und bin wieder als Musiker bei einer erfolgreichen Tanzmusikband tätig. Der DGB hat mir ja keine berufliche Alternative bieten wollen und das Arbeitsamt haben mir keine beruflichen Alternativen bieten können.
Mit einem guten Psychologen, wie ich ihn hatte, kann man die Auswirkungen von Mobbing durchaus therapieren. Allerdings bleibt immer ein Stück zurück. Bei mir ist es beispielsweise das tiefe Misstrauen gegenüber vielen Menschen, dass ich so vorher nicht kannte. Anders als früher, ist mir auch die Kontaktfreudigkeit abhanden gekommen, sie beschränkt sich nur noch auf Familie und Freundeskreis.
Die Familie war übrigens mein starker Pfosten, an den ich mich festklammern und anlehnen konnte. Meine Frau hatte nie Zweifel an meiner Unschuld.Allerdings hat auch sie inzwischen den Glauben an Gerechtigkeit verloren. Immerhin hatte ich deutlich meinen Prozess gewonnen und musste am Ende dann trotzdem gehen.Was also nützen gewonnene Arbeitsprozesse , wenn der Gewinner am Ende der Verlierer ist? Ich bin ja leider keine Ausnahme damit“. ( Thomas Möller).
Meiner Meinung nach ist das eine Aussage, wie sie sicherlich viele Mobbing-Opfer treffen könnten. Klar ist jedoch auch aus dem Fall von Thomas Müller, das Leben wir nie wieder so sein wie vorher. Allein die Tatsache, dass das „ tiefe Misstrauen gegenüber vielen Menschen“ geblieben ist und seine „Kontaktfreudigkeit abhanden gekommen“ zeigt, Mobbing zerstört mehr als Therapie heilen kann. Oder, das Leben wird nie wieder so sein wie früher.
Offener Brief an die Piraten zum Selbstmord von Henning G.
An den Vorstand der Piratenpartei Berlin,
es geht um den Freitod des Hauptkommissar Henning G, am 10.09.2011. Zur Sachlage, „Henning G. hat sich am Sonnabend – einen Tag vor dem Jahrestag zum 11.09.2001 – auf einem Friedhof an der Paul-Schneider-Straße in Berlin-Lankwitz selbst angezündet“ und verstarb. Seine Kollegen sind sich einig, dass Henning G. mit seinem Freitod auf Probleme und Mobbing in seiner Dienststelle hinweisen wollte. (1)
Die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers versuchte zuerst private Gründe für den Suizid von Henning G. verantwortlich zu machen, diese gab es aber nicht. Beweise dafür hat sich übrigens auch keine. Erst man 15.09.2011 hat sich Frau Koppers auf der Dienststelle von Henning G. ein Bild von den Arbeitsbedingungen gemacht. (2)
Was wir bisher wissen ist, „ehemalige Kollegen, die den Ersten Polizeihauptkommissar gut kannten, hatten unabhängig voneinander berichtet, Henning G. habe seit längerer Zeit erhebliche Probleme mit der Arbeit gehabt – insbesondere mit einem Vorgesetzten“. (2) Und es fällt auf, dass alle Kollegen „die ihm nahestanden und sich gegenüber dem Tagesspiegel äußerten, mochte dies namentlich (nicht) tun – aus Angst vor personellen Konsequenzen„. (2)
Schon an diesem Punkt wäre es nun Zeit eine „nachhaltige Aufklärung durch unabhängige Experten“ einzufordern, denn der grausame Selbstmord von Henning G. ist nur einer von vielen. „In der polizeiinternen Statistik über Suizide und -versuche, ist der 61-Jährige der siebte Fall in diesem Jahr. 2010 gab es ebenfalls sieben Fälle, in den beiden Jahren davor jeweils sechs. Ursachen werden nicht genannt. Auch würden aus datenschutzrechtlichen Gründen die Fälle von Mobbing nicht dokumentiert“. (3)
Wir bitten daher die Piratenpartei Berlin darum nach der „konstituierende Sitzung“ des neugewählten Senats von Berlin eine aktuelle Stunde zum Thema „Suizid des Hennig G. und System-Mobbing bei der Berliner Polizei“ einzufordern. In dieser aktuellen Stunde sollte die Piratenpartei bitte eine Untersuchung der Vorfälle bei der Berliner Polizei einfordern, die durch Experten außerhalb Berlins durchgeführten werden sollten.
Mögliche Experten wären der anerkannte Mobbingspezialist und Profiler Thomas Müller, sowie der Schweizer MobbingexperteKlaus Schiller-Stutz, beide sind seit Jahren anerkannte Experten und Gutachter in Sachen Mobbing.(4/5)
MfG
Hallo Phil209,
deine Anmerkungen sind interessant. Es ist die hohe Kunst der Schikane und des Psychoterrors, dass irgendwann das Opfer glaubt, es gebe eigentlich gar keine Taten oder Attacken gegen ihn. Solche psychologischen Folterinestrumente hat der KGB gerne eingesetzt, aber auch die Stasi. Hintergrund für diese Überlegungen ist, wenn das Opfer so weit fertig gemacht worden ist, dass es nur noch diese "Türe" erkennt, wird es auch diese Türe benutzen.
Viele dieser Opfer, die durch die Türe gegangen sind, fangen dann selber an zu mobben, denn sie sehen darin ja den Alltag. In einer Diktatur waren Opfer sogar bereit, ihre familie zu schikanieren, denn es war ja normal so was zu tun.
Ich denke, nur wenn sich mal Täter outen, wissen wir, was sie "unter Mobbing" verstehen und warum sie es tun.
MfG
Harry Gambler
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