hallo Ibag,
also es wird jetzt etwas umfangreich, was meinen Freunden und mir alles so zu Deinen Beobachtungen einfällt.
Heute morgen hatte ich schon ein anregendes Gespräch mit einem Mobbingopfer, und ausserdem bin ich mal Deiner Anregung gefolgt zu googlen nach "Dramadreieck" etc.
1.
Fange ich mal bei letzterem an - bei Wikipedia tauchte unter anderem folgender Satz auf :
Diese Behauptung finde ich interessant, weil ich mir sicher bin, dass das eine Mogelpackung ist. Es scheint mir Ausdruck eines Wunschdenkens jener Art von Transaktionsanalytikern zu sein, wie Du sie beschreibst. Diese Transaktionsanalytiker werden dazu ausgebildet und dafür bezahlt andern Leuten eine Art "Abzocktechnik" beizubringen.
Diese bewirken durch ihre bezahlte systematische Sozialzerstörungsarbeit eine Art Erosion beim Opfer und mittelfristig auch im Betrieb bzw. in der Gesellschaft. Beides wird in der Regel nicht sanktioniert, und diese seit Jahren immer mehr gefestigte Erfahrung erzeugt einen Lerneffekt und einen Belohnungseffekt bei den Tätern.
Dass dies nicht sanktioniert wird, liegt vielleicht auch daran, dass niemand daran Geld verdienten kann, diese Zustände zu ändern . Es existieren keine Unternehmen, die daraus ein Geschäft machen ohne dass die Opfer die Leidtragenden des Geschäfts wären.
In Wirklichkeit kann es aber eigentlich nicht sein, dass es keinen festen Anfang gibt - warum ?
Das sogenannte Dramadreieck kann man sozusagen als die Elementarzelle eines Schneeballsystems ansehen - anwendbar sowohl in rein finanziellen Systemen als auch in "psychischen" Systemen, und das kann so funktionieren :
Irgendjemand in der Gruppe , nämlich der Ausgangs-Täter, produziert eine Anfangs-Schuld, eine Art "schwarzen Peter" , den er einem Opfer gegen dessen Willen aufs Auge drückt, und zwar dadurch, dass er sich etwas nimmt, was ihm nicht zusteht, ohne Gegenleistung, d.h. er bereichert sich, nimmt jemand anderem etwas weg ohne dafür zu arbeiten ( ausser der Mobbingarbeit antürlich, die aber im Gesamtsystem keinen Mehrwert produziert) .
Dadurch entsteht eine soziale Bilanzlücke im Gesamt-Sozial-system , die der Täter aber nicht selbst schliessen möchte, denn dann müsste der Täter ja doch arbeiten.
Nun stellt sich die Frage, wer soll die Arbeit machen , die der Täter umgeht ? - natürlich das gemobbte Opfer. Da dies aus Sicht des Opfers ( "warum soll ausgerechnet ich diese Rolle übernehmen ?") ungerecht ist, ist es für dieses Erstopfer verführerisch statt das selbst auszubaden oder auf saubere aber anstrengende Art das Problem zu lösen, einfach diesen "schwarzen Peter" weiterzureichen und selbst zum Täter zu werden.
- insbesondere dann, wenn das Erst-Opfer durch andere Täter hierzu animiert wird, die eine Möglichkeit sehen, davon selbst zu profitieren.- Und schon existiert ein Zweit-Opfer.
In Deinem Beispiel sind die Anstifter, die das Schneeballsystem vergrössern, eben ausgebildete Transaktionsanalytiker, die vielleicht irgendwann mal Psychologie mit BAFÖG-Unterstützung studiert haben oder wie auch immer.
Ist die Gruppe (Dreieck) noch klein, also nur 3 Personen, kann das Zweitopfer als "singulärer Transaktionsanalytiker" sich mit dem Erstopfer verbünden und versuchen den Zyklus zu vollenden, indem es versucht den Erst-Täter zum Opfer zu machen. Wäre das gelungen, dann wäre es jetzt sinnvoll , das "Spiel" durch das Erstopfer und das Zweitopfer abzubrechen, da nun der Erst-Täter= Drittopfer gezwungen wäre die Arbeit zu erledigen, vor der er sich gedrückt hatte. Sein versuchter Betrug wäre somit als gescheitert anzusehen, das Mobbing wäre ohne von Erfolg gekrönt zu sein beendet.Seine Mobbing-Arbeit für die Katz.
Anders wäre die Situation allerdings, wenn mehrere Dramendreiecke miteinander vernetzt wären, in denen mehrere Täter jeweils in ihrer "Elementarzelle" Ersttäter sind.
Dann kann sich eine fast immer für die Mobber günstige Gruppendynamik ausbilden, wobei jedem "Mitspieler" fast unmöglich ist, die Fluktuationen so zu steuern, dass am Ende das "Spiel" damit endet, dass alle Erst-Täter das, was sie sich ohne Bezahlung genommen haben schliesslich doch bezahlen müssen.
Die Regel wird es sein, dass genau letzteres nicht passiert , sondern der Zufall entscheidet, wen am Ende die Hunde beissen, dass die schwarzen Peter solange kreisen bis sie ein Gerichtsvollzieher im Wege der gegen die zufälligen End-Opfer betriebenen Zwangsvollstreckung einlöst.
2.
Könnte man nicht einfach dies alles irgendwie "um....n" ? - Was wäre, wenn sich die Opfer ebenso organisieren würden wie die Täter, sich als Rudel auf einen der Täter stürzen, und zwar in der Weise, dass man diesen verklagt und gegen ihn die Zwangsvollstreckung betreibt.
Wäre dieser Täter der Staat ( den man ja nach Art. 34 GG in solchen Fällen auch verklagen kann) , könnte sich das lohnen. Mit solchen Opfern, die es sich finanziell nicht leisten können, einen solchen Prozess zu führen, könnte man auch ein Geschäft machen : Sie treten den Anspruch gegen den Staat an ein Unternehmen ab, welches darauf spezialisiert ist solche Prozesse zu gewinnen und erhalten im Erfolgsfall sagen wir mal 50 % vom Erlös der Aktion - das wäre doch immerhin besser als einfach auf dem Schaden sitzen zu bleiben ?
So ein Unternehmen würde sich meines Erachtens lohnen. Hier im Forum kommt es mir so vor, dass man ja lauter "Sozialleichen herumlaufen" sieht , die auf den durch die Mobber produzierten Schäden sitzen geblieben sind und froh sind, wenn sie wenigstens in der Zukunft ihre Ruhe vor den Mobbern haben.
3.
Bleibt natürlich die Frage, wie realistisch es für ein solches Unternehmen wäre, solche Prozesse gewinnbringend zu führen. Es müsste vielleicht am Anfang als Firmengründer und Investor ein reicher Onkel aus Amerika gefunden werden, der erst mal die nötige Kohle vorschießt um die ersten Prozesse führen zu können bis sich das Unternehmen dann später selbst trägt.
4.
Jetzt mal zu den "Stielen" und den "Stilen", was es da noch so alles gibt neben dem, was Du, @Ibag, geschildert hast :
Der öffentlich-rechtliche Betrieb, an den ich denken muss, stellte keine Behinderten ein sondern schmiss sie Laune-gesteuert fristlos raus, wenn es sichtbar wurde, und das funktionierte so :
Die Abteilung, um die es geht, bestand aus ca. 10 männlichen vorgesetzten Personen, Damen wurden in diese Positionen nicht eingestellt, weil sie unerwünscht waren, denn die Herrschaften wollten "unter sich" sein, insbesondere, was ihre öffentlich-rechtlichen Spiele mit ihren Püppchen betrifft.
Diese Elite regierte nun mehrere hundert Arbeitnehmer, die beliebig fristlis gekündigt werden konnten, da das Unternehmen der Meinung war, dass kein Arbeitsverträge existieren würden, insoweit auch davon abgesehen werden konnte einen Betriensrat zu installieren usw.
Die tägliche launengesteurte Kündbarkeit führte in dem Betrieb zu einer interessanten Stiel-gesteuerten Gruppendynamik, vor allem was die nichtsanktionierten Puppenspiele der öffentlich-rechtlichen Vorgesetzten mit ihren meist studentischen Puppen betraf. Diese konnten z.B. in freier Natur während der regulären Arbeitszeit erfolgen, wobeib nicht selten die vorgesetzten Aussenstehenden hinter Bäumen versteckten, ihre Puppen beaufsichtigend , um ihrer öffentlich-rechtlichen Aufsichtspflicht nachzukommen,
Die studentischen Puppen wurde betreut , siehe oben, besonderen Schutz genossen sie in diesem Betríeb durch die Aussenstehenden als Wächter in freier Natur, siehe oben. Löcher in den Jeans am Hintern,besonders wenn man dadurch den Speck sah, erhöhten die Zuverlässigkeit der Betreuer.
Es handelte sich nämlich um eine Art Verkehrs-Betreuungs- und Überwachungs-Unternehmen öffentlich-rechtlicher Art .
Weiss nicht, ob sich da jetzt jemand was drunter vorstellen kann, aber wenn jemand Fragen hat - bitte.
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also es wird jetzt etwas umfangreich, was meinen Freunden und mir alles so zu Deinen Beobachtungen einfällt.
Heute morgen hatte ich schon ein anregendes Gespräch mit einem Mobbingopfer, und ausserdem bin ich mal Deiner Anregung gefolgt zu googlen nach "Dramadreieck" etc.
1.
Fange ich mal bei letzterem an - bei Wikipedia tauchte unter anderem folgender Satz auf :
Im Dramadreieck gibt es keinen festen Anfang oder Einstieg und auch kein feststehendes Ende.
Diese bewirken durch ihre bezahlte systematische Sozialzerstörungsarbeit eine Art Erosion beim Opfer und mittelfristig auch im Betrieb bzw. in der Gesellschaft. Beides wird in der Regel nicht sanktioniert, und diese seit Jahren immer mehr gefestigte Erfahrung erzeugt einen Lerneffekt und einen Belohnungseffekt bei den Tätern.
Dass dies nicht sanktioniert wird, liegt vielleicht auch daran, dass niemand daran Geld verdienten kann, diese Zustände zu ändern . Es existieren keine Unternehmen, die daraus ein Geschäft machen ohne dass die Opfer die Leidtragenden des Geschäfts wären.
In Wirklichkeit kann es aber eigentlich nicht sein, dass es keinen festen Anfang gibt - warum ?
Das sogenannte Dramadreieck kann man sozusagen als die Elementarzelle eines Schneeballsystems ansehen - anwendbar sowohl in rein finanziellen Systemen als auch in "psychischen" Systemen, und das kann so funktionieren :
Irgendjemand in der Gruppe , nämlich der Ausgangs-Täter, produziert eine Anfangs-Schuld, eine Art "schwarzen Peter" , den er einem Opfer gegen dessen Willen aufs Auge drückt, und zwar dadurch, dass er sich etwas nimmt, was ihm nicht zusteht, ohne Gegenleistung, d.h. er bereichert sich, nimmt jemand anderem etwas weg ohne dafür zu arbeiten ( ausser der Mobbingarbeit antürlich, die aber im Gesamtsystem keinen Mehrwert produziert) .
Dadurch entsteht eine soziale Bilanzlücke im Gesamt-Sozial-system , die der Täter aber nicht selbst schliessen möchte, denn dann müsste der Täter ja doch arbeiten.
Nun stellt sich die Frage, wer soll die Arbeit machen , die der Täter umgeht ? - natürlich das gemobbte Opfer. Da dies aus Sicht des Opfers ( "warum soll ausgerechnet ich diese Rolle übernehmen ?") ungerecht ist, ist es für dieses Erstopfer verführerisch statt das selbst auszubaden oder auf saubere aber anstrengende Art das Problem zu lösen, einfach diesen "schwarzen Peter" weiterzureichen und selbst zum Täter zu werden.
- insbesondere dann, wenn das Erst-Opfer durch andere Täter hierzu animiert wird, die eine Möglichkeit sehen, davon selbst zu profitieren.- Und schon existiert ein Zweit-Opfer.
In Deinem Beispiel sind die Anstifter, die das Schneeballsystem vergrössern, eben ausgebildete Transaktionsanalytiker, die vielleicht irgendwann mal Psychologie mit BAFÖG-Unterstützung studiert haben oder wie auch immer.
Ist die Gruppe (Dreieck) noch klein, also nur 3 Personen, kann das Zweitopfer als "singulärer Transaktionsanalytiker" sich mit dem Erstopfer verbünden und versuchen den Zyklus zu vollenden, indem es versucht den Erst-Täter zum Opfer zu machen. Wäre das gelungen, dann wäre es jetzt sinnvoll , das "Spiel" durch das Erstopfer und das Zweitopfer abzubrechen, da nun der Erst-Täter= Drittopfer gezwungen wäre die Arbeit zu erledigen, vor der er sich gedrückt hatte. Sein versuchter Betrug wäre somit als gescheitert anzusehen, das Mobbing wäre ohne von Erfolg gekrönt zu sein beendet.Seine Mobbing-Arbeit für die Katz.
Anders wäre die Situation allerdings, wenn mehrere Dramendreiecke miteinander vernetzt wären, in denen mehrere Täter jeweils in ihrer "Elementarzelle" Ersttäter sind.
Dann kann sich eine fast immer für die Mobber günstige Gruppendynamik ausbilden, wobei jedem "Mitspieler" fast unmöglich ist, die Fluktuationen so zu steuern, dass am Ende das "Spiel" damit endet, dass alle Erst-Täter das, was sie sich ohne Bezahlung genommen haben schliesslich doch bezahlen müssen.
Die Regel wird es sein, dass genau letzteres nicht passiert , sondern der Zufall entscheidet, wen am Ende die Hunde beissen, dass die schwarzen Peter solange kreisen bis sie ein Gerichtsvollzieher im Wege der gegen die zufälligen End-Opfer betriebenen Zwangsvollstreckung einlöst.
2.
Könnte man nicht einfach dies alles irgendwie "um....n" ? - Was wäre, wenn sich die Opfer ebenso organisieren würden wie die Täter, sich als Rudel auf einen der Täter stürzen, und zwar in der Weise, dass man diesen verklagt und gegen ihn die Zwangsvollstreckung betreibt.
Wäre dieser Täter der Staat ( den man ja nach Art. 34 GG in solchen Fällen auch verklagen kann) , könnte sich das lohnen. Mit solchen Opfern, die es sich finanziell nicht leisten können, einen solchen Prozess zu führen, könnte man auch ein Geschäft machen : Sie treten den Anspruch gegen den Staat an ein Unternehmen ab, welches darauf spezialisiert ist solche Prozesse zu gewinnen und erhalten im Erfolgsfall sagen wir mal 50 % vom Erlös der Aktion - das wäre doch immerhin besser als einfach auf dem Schaden sitzen zu bleiben ?
So ein Unternehmen würde sich meines Erachtens lohnen. Hier im Forum kommt es mir so vor, dass man ja lauter "Sozialleichen herumlaufen" sieht , die auf den durch die Mobber produzierten Schäden sitzen geblieben sind und froh sind, wenn sie wenigstens in der Zukunft ihre Ruhe vor den Mobbern haben.
3.
Bleibt natürlich die Frage, wie realistisch es für ein solches Unternehmen wäre, solche Prozesse gewinnbringend zu führen. Es müsste vielleicht am Anfang als Firmengründer und Investor ein reicher Onkel aus Amerika gefunden werden, der erst mal die nötige Kohle vorschießt um die ersten Prozesse führen zu können bis sich das Unternehmen dann später selbst trägt.
4.
Jetzt mal zu den "Stielen" und den "Stilen", was es da noch so alles gibt neben dem, was Du, @Ibag, geschildert hast :
Der öffentlich-rechtliche Betrieb, an den ich denken muss, stellte keine Behinderten ein sondern schmiss sie Laune-gesteuert fristlos raus, wenn es sichtbar wurde, und das funktionierte so :
Die Abteilung, um die es geht, bestand aus ca. 10 männlichen vorgesetzten Personen, Damen wurden in diese Positionen nicht eingestellt, weil sie unerwünscht waren, denn die Herrschaften wollten "unter sich" sein, insbesondere, was ihre öffentlich-rechtlichen Spiele mit ihren Püppchen betrifft.
Diese Elite regierte nun mehrere hundert Arbeitnehmer, die beliebig fristlis gekündigt werden konnten, da das Unternehmen der Meinung war, dass kein Arbeitsverträge existieren würden, insoweit auch davon abgesehen werden konnte einen Betriensrat zu installieren usw.
Die tägliche launengesteurte Kündbarkeit führte in dem Betrieb zu einer interessanten Stiel-gesteuerten Gruppendynamik, vor allem was die nichtsanktionierten Puppenspiele der öffentlich-rechtlichen Vorgesetzten mit ihren meist studentischen Puppen betraf. Diese konnten z.B. in freier Natur während der regulären Arbeitszeit erfolgen, wobeib nicht selten die vorgesetzten Aussenstehenden hinter Bäumen versteckten, ihre Puppen beaufsichtigend , um ihrer öffentlich-rechtlichen Aufsichtspflicht nachzukommen,
Zitat von Ibag
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Es handelte sich nämlich um eine Art Verkehrs-Betreuungs- und Überwachungs-Unternehmen öffentlich-rechtlicher Art .
Weiss nicht, ob sich da jetzt jemand was drunter vorstellen kann, aber wenn jemand Fragen hat - bitte.
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