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  • Alle gegen einen

    Hallo zusammen!

    Ich freue mich sehr, dass es dieses Forum gibt! Da ich schon eine Zeit lang mitlese und die Hilfe, die es hier gibt, sehr gut finde, habe ich mich entschlossen, mich Euch auch einmal "anzuvertrauen". Mein Problem ist eigentlich der Klassiker...

    2007 bin ich mit meinem damaligen Partner in eine Wohnung am Stadtrand gezogen. Es gibt im Haus nur 5 Parteien, im hinteren Bereich des Hauses noch einmal 2 Parteien. In der Straße leben alteingesessene Familien, teilweise untereinander verwandt und verschwägert, mit eigenen Häusern. Die Männer arbeiten, die Frauen sind teilweise über Jahre nun schon reine Hausfrauen. Ich gehöre nicht zu denjenigen, die groß Kontakte im Nachbarschaftskreis suchen, ich grüße, ratsche ein bisschen und das war es. Jahre lang war das in Ordnung. Zu meiner Wohnung gehört eine Garage und ein Stellplatz dazu. Ich hatte Jahre lang kein Auto, erst 2012 schaffte ich mir eins an. Nun mein großer Fehler: in der Zeit, als ich kein Auto hatte, erlaubte ich den jugendlichen Kindern einer Familie, ihre Autos auf meinem Stellplatz abzustellen. Schließlich kam mein Auto und sie parkten da trotzdem noch. Gespräche etc. halfen nichts. Irgendwann ließen sie mir großzügig eine Lücke, welche aber meistens zu klein für mein Auto war. Nun mein nächster Fehler: ich lies mir das gefallen und parkte auf der Strasse. Ungefähr drei Jahre herrschte der Fight um den Parkplatz (den ich im Übrigen in all der Zeit gut bezahlen mußte). Dann trennte ich mich von meinem langjährigen Partner und räumte allgemein in meinem Leben auf. Dazu gehörte auch, dass ich den Fight um das Parken endgültig lösen wollte. Die Nachbarskinder (darunter eine Erzieherin und ein Polizist), weigerten sich standhaft, mir meinen Parkplatz zu lassen, vom Vater der Familie kamen nur Sprüche ("da komme ich doch mit einem Lkw rein!"), da fing ich an, das tägliche Elend zu fotografieren und der Tochter des Vermieters per Whatsapp zu senden, mit der Bitte um Hilfe, sonst könne ich den Parkplatz nicht mehr bezahlen. Sie führten Gespräche. Argumente waren, sie müssen ihre Autos irgendwo abstellen, ihre "niegelnagelneuen Neuwägen" würden sie auf keinem Fall, auf keinem Fall, auf die Strasse stellen...sie können nichts dafür, wenn ich nicht Auto fahren kann und in die überlassene Lücke nicht rein komme. Der Vermieter regte sich über diese "Argumente" unheimlich auf, und markierte schließlich die Parkplätze. Mir bleibt jetzt endlich ein ausreichender Platz. Gut und schön.

    Nur, ganz klar ist, dass diese Familie das Ganze als "Anschwärzen" auffasste und mir jetzt die Hölle heiß macht. Es redet mit mir Niemand mehr. Sogar Personen, die damit nichts zu tun haben. Die Nachbarn der Häuser rund herum, verziehen ihre Gesichter, wenn sie mich sehen, hasserfüllt, Gespräche stoppen, Kinder werfen mir Unrat in den Briefkasten, eine Nachbarin spuckt vor mir aus.

    Leider, Fehler Nummer drei, eine der Nachbarinnen arbeitet bei meiner Hausärztin. Im Winter habe ich einmal Antidepressiva gebraucht....ich gehe jetzt nicht mehr zu diesem Arzt, aber ich bin mir sicher, hier ist auch etwas durchgesickert, nur habe ich keine Beweise. Es ist auch sehr merkwürdig, wenn eine Arzthelferin, nicht Grüß Gott sagt, einen nicht ansieht und nur ganz gequält und durch zusammen gepressten Lippen ihre Standartsätze sprechen kann: "Versichertenkarte bitte...".

    Ich habe versucht, umzuziehen, aber unser Wohnungsmarkt ist derzeit so angespannt, ich finde einfach nichts.

    Mittlerweile habe ich Angst, vor die Tür zu gehen, ich habe richtig Angst. Ich ertrage diese verzerrten Fressen nicht mehr, bitte verzeiht die Ausdrucksweise. Ich weiß, dass es nicht nett war, die Fotos an die Vermieter zu senden, aber er nimmt auch Geld von mir und muß dafür sorgen, dass ich meinen gemieteten Besitz nutzen kann.

    Ich habe einmal versucht, mit der Familie zu reden, ganz ruhig, das endete im Fiasko, der Vater brüllte mich zusammen, von wegen Anschwärzen.... Gut, ich weiß, das ist ihr Thema, es stimmt auch irgendwie, dennoch war das ein ganz normales Vorgehen, damit zum Vermieter zu gehen. Ich zahle diesen Parkplatz!

    Was sagt Ihr zu all dem? Danke & liebe Grüße

  • #2
    AW: Alle gegen einen

    P.S.: Vielleicht noch ein paar Worte zu mir: Ich bin 38, Sozialpädagogin, ich arbeite Vollzeit, bin den ganzen Tag unterwegs und abends/nachmittags bin ich Rad fahren (Radsportlerin) oder im Stall bei den Pferden. Im Grunde hört und sieht man mich nicht. Ich will/wollte einfach nur, wie alle anderen auch, mein Auto abstellen. Übrigens, die Parkplätze der anderen Mieter wurden immer respektiert, das Ganze wurde nur mit mir gemacht. Ich putze derzeit alleine die gesamte Treppe, weil das irgendwie keinen mehr interessiert. Bei jedem Unwetter, bei jedem Hochwasser (Hochwassergebiet) habe ich teilweise alleine aufgeräumt, weil auch das zuweilen Niemanden interessiert. Die alte Frau, die ausspuckt, ist wahrscheinlich am Beginn einer Demenz, wahrscheinlich kann sie nichts dafür, mich trifft es dennoch sehr. Seit der Trennung lebe ich alleine in einer sehr großen Wohnung, auf die die Familie, mit der ich das Problem habe, schon länger ein Auge geworfen hat. Das haben sie mir auch schon einmal gesagt. Ich kann und werde aber nicht ausziehen. Ich finde nichts. Ich finde einfach nichts. Und eigentlich gefällt mir die Wohnung, ich bin seit zehn Jahren hier, das ist mein Zuhause geworden. Die schwierige Familie ist sehr aktiv in der Kirchengemeinde, sie Seelsorgerin, er Ministranten-Anleiter... eigentlich alles sehr klassisch, direkt zum Lachen.

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    • #3
      AW: Alle gegen einen

      Hi!

      Ja, es gibt Menschen die glauben mit ihrer kleinen Dachwohnung gleich die ganze Straße gemietet zu haben. Ja, das ist ein Klassiker den Du da gerade erlebst.
      Du schreibst ja selber dass Du viel unterwegs bist. Mache Dein Selbstwertgefühl nicht an den Nachbarn fest sondern konzentriere Dich auf Deine eigenen Stärken.
      Die Bande kann Dir ja am Arsch vorbei gehen.

      Wenn Dein Parkplatz weiterhin zugeparkt wird dann verlange vom Vermieter wie Du schon gemacht hast Abhilfe. Sprich auch über den Putzplan des Treppenhauses. Wenn Du Unsicherheiten beim Rangieren hast dann mach doch einfach mal ein paar Übungen auf einem Parkplatz mit einer Kollegin oder Freundin als Unterstützung.

      Versuche das Verhalten deiner Nachbarn nicht zu interpretieren aber halte die Fakten, wie Du ja schon tust, schriftlich fest.
      Du schreibst selber das Du einige Fehler gemacht hast. Das ist tatsächlich typisch für eine Mobbingkostellation. Erst hast Du zu viel Nähe zugelassen die jetzt gegen Dich verwendet wird. Grüße weiterhin freundlich bis die die Krätze kriegen. Mache nur Deine Kehrwoche und lass den Dreck der anderen liegen.

      Ich habe mal einen Cent so unter die Treppe gelegt das er bei der Reinigung gefunden wird. Mir wurde immer vorgeworfen dass ich nicht putze. Nach einem Jahr lag dieser Cent noch immer da. Jeder hätte den eingesteckt wenn denn geputzt worden wäre. Als ich beim Auszug damit kam hat die ganze Bande trocken geschluckt. Mein ehemaliger Chef war auch in der Kirche einer derer die in der ersten Reihe das lauteste Hallelujah gebrüllt haben. Er schien ein ganz heiliger zu sein... eben Scheinheilig.

      Lebe Dein Leben, halte die Augen auf ob Du nicht noch eine bessere Wohnung findest und lass die Spinner spinnen. Du wirst eine bessere Wohnung finden wenn
      die Zeit gekommen ist. Vertau Deinem Schicksal es meint es gut mit Dir! Ich auch.

      Grüßlinge!

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      • #4
        AW: Alle gegen einen

        Danke für Deine nette Antwort, Alteisenfahrer. Die Idee mit dem Cent find ich super! Das werde ich sofort anwenden.

        Ich habe eigentlich wirklich kein Problem mit dem Rangieren. Das sind einfach, sorry, Männersprüche von dem Nachbarn. Sie stellen sich auch gern so nah wie möglich hinter mich und dann einer neben mich, auf der anderen Seite ein Zaun, sodass ich dann von 4 Seiten eingekastelt bin. Fliegen kann mein Auto halt noch nicht. Dann steht die Frau Erzieherin lachend unten. Und der Herr Polizist, läuft den ganzen Tag in seiner Uniform herum, sieht das und nichts passiert. Allerdings ist er mittlerweile ausgezogen, so mit 28 und dem Job war es wohl mal Zeit. :-P Schon ein bißchen lustig.

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        • #5
          AW: Alle gegen einen

          Hallo Aves,

          willkommen im Forum.

          Zunächst einmal, ich kann keine Fehler auf Deiner Seite entdecken. Du hast ein Recht auf DEINEN Parkplatz, schließlich zahlst du ihn ja auch. Zudem hast du ja alles versucht, die Situation erst einmal friedlich zu lösen. Man hätte eigentlich erwarten können, dass die andere Mietpartei akzeptiert, dass dieser Parkplatz nicht mehr zur Verfügung steht.
          Dich an den Vermieter zu wenden, war in meinen Augen auch kein Fehler. Was erwarten die "lieben Leutchen" denn. Das du weiterhin für etwas bezahlst, dass sie dann fleißig nutzen?! Dieser Parkplatz ist Deiner und fertig! Kapieren die das nicht, ist das deren Problem.
          Auf der anderen Seite ist es natürlich viel einfacher sich aufzuregen, dass etwas, was man bisher fröhlich umsonst nutzen konnte, weg fällt. Selbstverständlich ist dann auch der "diebische Eigentümer" schuld daran, auf Bequemlichkeit verzichten zu müssen...
          Was das Verhalten der anderen Leute in Deiner Straße angeht, hast du dir auch nichts vorzuwerfen. Du hast immer nett gegrüßt, ein paar Worte gewechselt. Das reicht doch auch völlig aus. Nicht jeder mag es, dass einem die Nachbarschaft dann ständig buchstäblich an der Backe klebt, läßt man zuviel Nähe zu. Das hätte vermutlich so oder so nichts an ihrem derzeitigen Verhalten geändert. Im Gegenteil. Bei zu viel Nähe haben die Leute nur mehr Munition, die sie dann auch mit Wonne gegen dich nutzen würden.
          Das, was du im Moment erlebst, ist typisches "Packverhalten". Jeder kennt jeden, dass auch schon länger. Du als die Zugezogene bist eine Fremde, die ja nun einmal nicht viel zu sagen hat. Wenn dann noch ein "geachtetes Gemeindemitglied" sagt, dass du die Böse bist, rennt man dieser Aussage auch schön blind und ohne das Hirn einzuschalten hinterher. Kaum einer wird es wagen, dem zu widersprechen, sonst bekommt man es vielleicht noch selbst ab.
          Schaue dich weiterhin nach einer anderen Wohnung um. Das Mietverhältnis wird nicht besser werden. Das ist zwar bitter, sein zu Hause aufzugeben. Man hat viel Zeit und Mühe aufgewendet, um es sich dort gemütlich zu machen. Besonders wohl fühlst du dich dort aber trotzdem nicht mehr, oder?
          Und, lass es sein, dir immer wieder bei Hochwasser oder Anderem die ganze Arbeit aufpelzen zu lassen, ziehe Dein "Pflichprogramm" im Haus durch und mehr nicht. Niemand Dankt Dir den Einsatz den du zeigst, sondern nimmt es nur als Bequemlichkeit hin, bzw. auch um dich "zu strafen". Die kann jetzt mal sehen, was sie von ihrem Verhalten hat!
          Das ist nichts weiter als dummes "Dorftrutschenverhalten" und auch eine Art emotionaler Erpressung. Du hast nichts falsch gemacht, also musst du auch nichts wieder gut machen. Lass die Leute links liegen!

          LG

          Ilythia

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          • #6
            AW: Alle gegen einen

            Liebe Ilythia (der Name ist echt klasse!),

            vielen Dank für Deine liebe, unterstützende Antwort. Ja, das hab ich dem Vater schon mal gesagt, ganz in Ruhe, dass sie jetzt mal aufhören können, ich habe ihnen nicht besonders viel getan. Es ist ein normales Vorgehen, wenn man auf der Mieterebene nicht weiter kommt, zum Vermieter zu gehen. So hab ich das gesagt. Er ist fast augenblicklich explodiert. Es war frühmorgens, wir waren alleine im Hof, ich wollte zur Mülltonne. Wahrscheinlich war er auf meinen Mut nicht gefasst, ich weiß es nicht. Er hat mich angebrüllt, ich hätte sie angeschwärzt, ich hätte doch aber nur mit ihnen reden brauchen... dann sprang er ins Auto und ist mit heulendem Motor davon gefahren. Ganz ehrlich, wie oft muß man jemanden sagen, dass er auf einem Platz steht, den wer anders bezahlt? Muß ich das wirklich jedes Mal sagen? Das kann doch nicht wahr sein. Sind sie so dumm? Manchmal glaub ich, sie sind dumm. Aber der Vater ist Beamter in unserem Landratsamt. Die haben alle eigentlich verantwortungsvolle Jobs. Ich denke, da geht's um was Anderes.

            Ich habe die Tatsache, dass ich nun alleine putzen noch nie als Strafe gesehen, aber es stimmt. So wie der Konflikt so hoch gekocht ist, haben die das Putzen aufgehört. Interessant...

            Leider reagiere ich jetzt stark angstbesetzt. Ich überlege genau, wann ich raus gehe, wann ich zur Mülltonne gehe, schaue, ob "er" da ist. Ich habe wirklich Ängste entwickelt.

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            • #7
              AW: Alle gegen einen

              Hi nochmal,

              Das Auto welches dich zugeparkt hatte, eben das neben Deinem Auto, stand das auf Offentlichem Grund oder war das auf privaten Grund? Ich frage deswegen weil auf öffentlichen Grund die StVO gilt. Da hättest Du dann die Polizei rufen können. Ob Polizist oder nicht auch ein Polizist steht nicht über dem Recht.

              Einen Fehler hast nicht Du sondern die Bande gemacht. Ich glaube die haben ziemlichen Respekt vor dem Vermieter. Das würde ich ausnutzen.

              Grüßlinge!

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              • #8
                AW: Alle gegen einen

                Nee, das findet alles im Hof, also auf Privatgrund statt.

                Ja, tatsächlich, vor dem Vermieter haben sie Respekt. Gleichzeitig ist ihnen ihre Außenwirkung und die Wirkung auf den Vermieter extrem wichtig. Deswegen reagierten sie auf das "Anschwärzen" so extrem.

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                • #9
                  AW: Alle gegen einen

                  Hallo Aves,

                  so,wie ich das lese ist das Stellplatzproblem ja gelöst. Was bleibt ist das unerfreuliche Drumherum. Das beschränkt sich allerdings auf böse Blicke, nicht grüßen und eine spuckende Nachbarin. Höre auf, Dich den Nachbarn gegenüber zu rechtfertigen, putz da, wo und wann Du an der Reihe bist und ignoriere alles Andere. Grüße wie gewohnt und lebe Dein Leben. Du schreibst, dass Du tagsüber ja unterwegs bist. Wenn Du nach Hause kommst und Dein Auto geparkt hast wirst Du kaum auf der Strasse verweilen sondern ins Haus und in Deine Wohnung gehen. Die Nachbarn werden auch nicht Punkt Uhr unten sein, um Deine Einparkkünste zu kommentieren. Was ich damit sagen möchte ist, dass solche Vorfälle sicher nicht jeden Tag passieren. Wenn es dann geschieht, lass es an Dir abgleiten.
                  Vom brüllenden Nachbarn lass Dich nicht einschüchtern. Leute die wissen, dass sie sich falsch verhalten haben neigen oft dazu zu versuchen, ihre Position durch Lautstärke zu verbessern. Da steckt im Allgemeinen nicht viel dahinter, zumindest nichts, was Dir Angst machen müßte.
                  Wie oben schon gesagt, lebe Dein Leben, lass Dich auf das Thema "Stellplatz" nicht mehr ein und fange auch nicht selber davon an. Ich bin ziemlich sicher, dass sich dann die Situation nach einer geraumen Weile wieder normalisiert

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                  • #10
                    AW: Alle gegen einen

                    Hi liebe Gerdis! Danke auch für Deine Antwort. Du hast prinzipiell Recht. Allerdings spielt sich bei uns vieles im Hof und auf der Strasse ab. Da hier viele miteinander verwandt und verschwägert sind, herrscht reger Kontakt auf der Strasse und im Hof. Bei schönen Wetter sind sie immer Draußen. Es ist wirklich schwer für mich, wenn ich raus gehe, zu erleben, wie allen die Mimik entgleist und die Gespräche aufhören. Natürlich, sie tun mir nicht direkt etwas. Aber die bösartigen Gesichter, das Verstummen, Strassenseiten wechseln... Sie haben ja auch keine Scham, wenn ich Besucher habe, die Augen zuzukneifen, ihre Mimik völlig entgleisen zu lassen. Ich muß dann wieder erklären, was die haben. Übrigens, meine Besucher werden auch traktiert. Der Besuch parkt auf der Strasse, regelmäßig haben diese Zettel auf der Windschutzscheibe, dass sie hier nicht parken dürfen. Das ist aber die Strasse, jeder darf da parken. Ich verstehe das nicht. Die Zettel schreibt nicht die "böse" Familie, die lassen sie von einer anderen Familie "im Namen der Bewohner des Hauses in der XY-Strasse" schreiben.

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                    • #11
                      AW: Alle gegen einen

                      Hi,

                      ich schrieb ja, "... gleich die ganze Straße gemietet haben..." Strafzettel oder andere Verwarnungen sind Sache der Ordnungsbehörden wie Polizei oder Ordnungsamt. Diese Zettelwirtschaft muß nicht von der bösen Familie kommen sondern es kann eine vollkommen andere Baustelle sein. Sei also vorsichtig mit
                      einer Schuldzuweisung. Hebe solche Zettel auf denn die können noch nützlich werden.

                      Grüßlinge

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                      • #12
                        AW: Alle gegen einen

                        Die Schuldzuweisung stimmt schon, die Zettel werden mit Namen unterschrieben. Das ist also keine Vermutung von mir. Ja, ich muß dringend die nächsten Zettel aufheben.

                        Die mieten tatsächlich die ganze Strasse. Es wird auf der Strasse gegrillt, Bänke aufgestellt... Eine Familie organisiert jedes Jahr eine Art privaten Faschingsumzug, mit Bulldogs werden Wägen gezogen und auf Anhängern getrunken und getanzt. Das geht dann durchs ganze Viertel. Ich habe immer wieder das "Glück" just zu diesen Zeiten dienstlich weg zu müssen und stecke dann fest, alle anderen Autofahrer stecken dann auch fest. Es ist eine ganz normale öffentliche Strasse, nicht verkehrsberuhigt o.ä. Eine Freundin von mir hat einmal deswegen die Polizei geholt, welche dann den Umzug aufgelöst hat. Das nur zur Verdeutlichung, was das für Persönlichkeiten sind.

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                        • #13
                          AW: Alle gegen einen

                          Hi,

                          Hier mal zB. die Bayrischen Vorschriften zur Straßensondernutzung:

                          Grundsätzlich ist die Benutzung der öffentlichen Straßen und ihrer Bestandteile im Rahmen ihrer Widmung für den Verkehr jedermann gestattet (Gemeingebrauch). Der Gemeingebrauch umfasst in erster Linie den Verkehr im engeren Sinne, d. h. im Sinne von Fortbewegung, Ortsveränderung, Transport. Bei bestimmten öffentlichen Straßen, vor allem Fußgängerzonen, tritt hierzu der sog. "kommunikative Gemeingebrauch".

                          Jede über den Gemeingebrauch hinaus gehende Nutzung stellt eine Sondernutzung dar. Für Sondernutzungen, die geeignet sind, den Gemeingebrauch zu beeinträchtigen, ist eine öffentlich-rechtliche Sondernutzungserlaubnis erforderlich.

                          Sondernutzungen an öffentlichen Straßen sind äußerst vielgestaltig:
                          Eine Sondernutzungserlaubnis ist z. B. erforderlich für das Aufstellen von Verkaufsbuden, Verkaufsständen, Warenautomaten oder von Tischen und Stühlen oder von Fahrradständern, z. B. vor Gaststätten. Gleiches gilt für die Nutzung der Straße für sonstige gewerbliche Zwecke, z. B. die Verteilung von Werbematerial, die Durchführung von Verkaufsgesprächen, die Abwicklung von Verkaufsgeschäften - auch ohne die Benutzung fester Verkaufs- und Werbestände sowie Musikdarbietungen bzw. sog. Straßenkunst. Bloße Meinungsäußerungen durch Verteilen von Schriften oder Handzetteln, durch Gespräche etc. ohne technische Hilfsmittel wie Infostände oder Plakatständer fallen dagegen im Allgemeinen unter den Gemeingebrauch. Dies hat vor allem Bedeutung für politische Aktivitäten. Je nach den örtlichen Gegebenheiten kann auch die Anbringung von Werbeschildern oder von Warenautomaten, die in den Luftraum über der Straße hineinragen, als erlaubnispflichtige Sondernutzung zu beurteilen sein.

                          Entscheidend ist immer die Beurteilung des konkreten Einzelfalles. Es ist daher empfehlenswert, sich rechtzeitig mit der zuständigen Straßenbaubehörde (s. u.) in Verbindung zu setzen.

                          Als öffentlich-rechtliche Sondernutzung gelten weiter Zufahrten zu Bundes-, Staats-, Kreis- und Gemeindeverbindungsstraßen außerhalb der geschlossenen Ortslage. Sportveranstaltungen wie Rallyes und Radrennen oder Stadtfeste stellen ebenfalls Sondernutzungen dar, wobei aber keine Sondernutzungserlaubnis erforderlich ist, wenn diese bereits einer Erlaubnis oder Ausnahmegenehmigung aufgrund des Straßenverkehrsrechts bedürfen. Gleiches gilt für Sondernutzungen, für die nach den Vorschriften des Baurechts eine Baugenehmigung erforderlich ist (z. B. Freischankflächen, ortsfeste Verkaufsstände).

                          Die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis ist eine Ermessensentscheidung; sie darf nur auf Zeit oder auf Widerruf erteilt werden, kann mit Auflagen versehen werden und ist in der Regel mit der Zahlung von Sondernutzungsgebühren verbunden.

                          Die vorzulegenden Unterlagen richten sich nach der Art der beabsichtigten Benutzung und können von einer bloßen Beschreibung bis zur Vorlage von Bauplänen reichen. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Behörde.

                          Hinweis:
                          Für Sondernutzungen, durch die der Gemeingebrauch nicht beeinträchtigt wird, ist eine privatrechtliche Gestattung erforderlich. Hierzu zählt zum Beispiel das Verlegen von Leitungen, Kabeln oder Rohren. Zuständig für den Abschluss entsprechender Verträge ist ebenfalls die jeweilige Straßenbaubehörde (s. u.).



                          Alles Klar? Grüßlinge

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                          • #14
                            AW: Alle gegen einen

                            Ist ein Faschingsumzug eine Sondernutzung? Hmm... Es würde mir ja schon genügen, sie würden das ankündigen, dann weiß man bescheid.

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                            • #15
                              AW: Alle gegen einen

                              Im Prinzip ist die Situation "ganz einfach". Die Sache mit dem Parkplatz ist geklärt, aber nicht zu deren Zufriedenheit. Also wird gemotzt, ignoriert und jede noch so lächerliche Situation genutzt um dich zu nerven. Siehe Zettel an den Windschutzscheiben deiner Freunde. "Lustig" ist, dass es noch nicht einmal die "orignalen Leute" fertig bringen, sondern Nachbarn "im Namen von..." Zettelchen kritzeln.
                              Ok, es nervt. Aber einmal ganz ehrlich: Kann man solche Typen dann überhaupt noch ernst nehmen?? Lass sie doch ihre Zeit mit sinnlosem Gekritzel vergeuden. Solange deine Freunde auf der Straße parken, können sie die schönsten Bildchen malen. Wen interessierts es!
                              Was das restliche Verhalten im Haus angeht, so lass den Affen brüllen. Mehr ist das nicht. Angst braucht man da keine haben, das ist nur aufgeblasenes Gehabe. Wenn sie dich ignorieren wollen, sobald du irgendwo auftauchst, lass sie doch. Du hattest doch sowieso nicht vor, die Freundin des Jahres dieser Leute zu werden, oder?
                              Das Thema Parkplatz fange von deiner Seite aus nicht mehr an. Wenn von anderer Seite noch einmal etwas kommt, bleibe sachlich und frage einfach nur, was er/sie denn will, das Thema ist doch endgültig geklärt. Lass dich dann auf keine weitere Diskussion ein. Dann besteht auch noch die Chance, dass sich alles wieder beruhigt. Jemand, der sich auf keine Diskussion und Streitereien mehr einlässt, wird uninteressant. Den kann man damit ja auch nicht mehr ärgern und unter Druck setzen.
                              Lebe dein Leben. Mach das, was für dich wichtig ist und lass die Anderen doch ihre "Purzelbäume" schlagen. Das braucht dich im Grunde genommen gar nicht kümmern.
                              Ilythia
                              besonders erfahrenes Mitglied
                              Zuletzt geändert von Ilythia; 08.09.2017, 17:53.

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