Guten Abend,
Nachbarschaftsstreit kannte ich bis vor wenigen Monaten nicht. In der Wohnung gegenüber wohnten nette, ruhige Mieter.
Die neuen Mieter, ein Paar, haben mir direkt beim ersten Treffen im Flur vorschreiben wollen, wann ich meiner Pflicht zur Treppenreinigung nachkommen müsse! Ich wohne seit 1984 dort und putze regelmäßig alle vierzehn Tage. Da die Waschmaschine in der allgemeinen Waschküche nur über einen Zähler läuft, behaupteten sie, ich würde vielleicht auf ihre Kosten waschen, wenn ich öfters die Maschine nutze. Außerdem hätten sie dort, wo sie vorher wohnten, immer Pallaver mit den anderen Bewohnern gehabt.
Nach dem Einzug klopfte und schellte die Frau immer und immer wieder an meiner Tür, sie würde samstags putzen und ich müsste das auch tun.
Einige Tage später stand im gemeinsam genutzen Flur ein Schrank, der so breit war, dass ich kaum vorbeikam, zumal ich gehbehindert bin. Ich habe mehr als eine Woche abgewartet, weil ich dachte, dass sie das Möbelstück noch reinstellen würden. Als dies nicht geschah, schellte ich bei den Nachbarn an und erklärte, dass ich gerne vorher gefragt worden wäre wegen der Möbelaufstellung. Er schrie mich an "wer ich überhaupt sei, und der Schrank bliebe stehen." Zweimal musste der Vermieter schriftlich auffordern, das Möbelstück zu entfernen.
Tagelang wurde in der Wohnung gegenüber selbst in den Ruhezeiten gehämmert, gebohrt und -gegen die Wand offenbar mit Fäusten geklopft -. Oft standen sie vor meiner Wohnungstür, keifend mit eingebauten derben beleidigenden Wörtern, die sich auf leichtfertige Frauen beziehen. Jeden Tag wird die Wohnungstür mehrfach heftig zugeschlagen, auch bzw. gerade nach 23.00 Uhr.
Ich bin . da nicht gesund -inzwischen mit den Nerven fertig, bekomme Herzrasen, wenn ich die Nachbarn gehen oder kommen höre.
Was kann ich tun...es handelt sich um ausländische Mitbürger...die werden doch wahrscheinlich den Spieß umdrehen und mit Ausländerfeindlichkeit unterstellen, wenn ich mich beschwere. Andererseits kann ich mich doch nicht noch kränker terrorisieren lassen als ich schon bin.
Herzliche Grüße und auf ein besseres Jahr 2010
Trauerweide
Nachbarschaftsstreit kannte ich bis vor wenigen Monaten nicht. In der Wohnung gegenüber wohnten nette, ruhige Mieter.
Die neuen Mieter, ein Paar, haben mir direkt beim ersten Treffen im Flur vorschreiben wollen, wann ich meiner Pflicht zur Treppenreinigung nachkommen müsse! Ich wohne seit 1984 dort und putze regelmäßig alle vierzehn Tage. Da die Waschmaschine in der allgemeinen Waschküche nur über einen Zähler läuft, behaupteten sie, ich würde vielleicht auf ihre Kosten waschen, wenn ich öfters die Maschine nutze. Außerdem hätten sie dort, wo sie vorher wohnten, immer Pallaver mit den anderen Bewohnern gehabt.
Nach dem Einzug klopfte und schellte die Frau immer und immer wieder an meiner Tür, sie würde samstags putzen und ich müsste das auch tun.
Einige Tage später stand im gemeinsam genutzen Flur ein Schrank, der so breit war, dass ich kaum vorbeikam, zumal ich gehbehindert bin. Ich habe mehr als eine Woche abgewartet, weil ich dachte, dass sie das Möbelstück noch reinstellen würden. Als dies nicht geschah, schellte ich bei den Nachbarn an und erklärte, dass ich gerne vorher gefragt worden wäre wegen der Möbelaufstellung. Er schrie mich an "wer ich überhaupt sei, und der Schrank bliebe stehen." Zweimal musste der Vermieter schriftlich auffordern, das Möbelstück zu entfernen.
Tagelang wurde in der Wohnung gegenüber selbst in den Ruhezeiten gehämmert, gebohrt und -gegen die Wand offenbar mit Fäusten geklopft -. Oft standen sie vor meiner Wohnungstür, keifend mit eingebauten derben beleidigenden Wörtern, die sich auf leichtfertige Frauen beziehen. Jeden Tag wird die Wohnungstür mehrfach heftig zugeschlagen, auch bzw. gerade nach 23.00 Uhr.
Ich bin . da nicht gesund -inzwischen mit den Nerven fertig, bekomme Herzrasen, wenn ich die Nachbarn gehen oder kommen höre.
Was kann ich tun...es handelt sich um ausländische Mitbürger...die werden doch wahrscheinlich den Spieß umdrehen und mit Ausländerfeindlichkeit unterstellen, wenn ich mich beschwere. Andererseits kann ich mich doch nicht noch kränker terrorisieren lassen als ich schon bin.
Herzliche Grüße und auf ein besseres Jahr 2010
Trauerweide
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