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Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

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  • #46
    AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

    Mir graut es schon wieder vor heute Nacht. Ich bin so todmüde und kann nicht schlafen. Stehe zwischen 2 und 3 Uhr auf, weil mir der obere Rücken schmerzt und ich nicht durchatmen kann.
    Von den Albträumen ganz zu schweigen. Da ist jetzt schon Ruhe, aber mich hat das alles so mitgenommen, dass ich rumlaufe wie Falschgeld. Besuchen und Besuche sind eine Last für mich, aber ich will Keinen vor den Kopf stoßen. Ist das ein schrecklicher Zustand. Ich weiß, das Gejammer ist furchtbar. Aber ich nehme das Forum einfach mal als Kummerkasten, um irgendwie weiter machen zu können. Eine Blumenwiese vorstellen oder ähnliche schöne Dinge, wovon ich schon vieles gesehen habe, geht momentan einfach nicht. Meine Urlaubsfotobücher helfen kurzfristig, aber Freude kann ich selbst beim Ansehen dieser nicht empfinden. So ein Mist! Danke für's Müll abladen dürfen.

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    • #47
      AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

      Hi Chris!

      Das passt schon! Dafür ist das Forum ja da. Mit etwas Übung wird das mit der Blumenwiese schon klappen. Tu Deinem Körper, Geist und Seele was Gutes damit Du genesen kannst. Ich bin bei Dir!

      Grüßlinge!

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      • #48
        AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

        Danke und LG.
        Chris

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        • #49
          AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

          Hallo Chris,

          entschuldige dich nicht für das "Gejammer". In deiner Situation ist das nur allzu verständlich. Schließlich hast du diesen "Zustand" lange genug aushalten müssen, da fällt loslassen einfach schwer. "Einfach" mal abschalten muss man dann erst wieder lernen. Gerade, wenn es dann plötzlich ruhig ist merkt man erst, wie sehr man unter Dampf steht.
          Mir hat dabei etwas ganz banales geholfen, als ich ähnlich psychisch nicht mehr weiter konnte. Ich habe mir aus dem Internet - bitte halte mich nicht für spinnert - eine Art Einschlaf/Hypnosemusik herunter geladen. Das funktioniert zwar auch nicht von heute auf morgen, aber bei mir hat es ca. nach einer Woche tatsächlich Wirkung gezeigt. Ich konnte tatsächlich wieder entspannen, meine Gedanken auch von meinen Problemen weg lenken.
          Wobei das auch keine Dauerlösung ist. Vielleicht solltest du tatsächlich darüber nachdenken, einen Psychotherapeuten aufzusuchen (Und nicht gleich aufgeben, wenn zwischen euch die Chemie nicht stimmt).
          Und du solltest auch mehr auf deinen Körper hören. Wenn dir zur Zeit alles zu viel wird, gönne dir die Ruhe, die du brauchst. Es hat keinen Sinn, wenn du dich zwingst, Besuche zu machen oder zu empfangen, wenn du gar nicht den Nerv dazu hast. Ganz zurück ziehen darfst du dich natürlich auch nicht. Aber ich denke, die Leute in deiner Umgebung sollten in der Lage sein, Verständnis dafür aufzubringen, dass du momentan nicht so belastbar bist. Über die ein oder andere Absage sind sie dann bestimmt nicht böse. Sie kennen das Theater doch. Mach dich also nicht noch zusätzlich mit den Dingen "verrückt", die andere vielleicht von dir erwarten könnten. Es hat niemand ein "Recht" an deiner Person. Was zählt ist, was du willst und was dir gut tut. Wenn DU dazu bereit bist etwas zu unternehmen mache das, wenn nicht, dann nicht.
          Du schaffst das! Und wenn du mal wieder einen Durchhänger hast, sind wir (ich) für dich da...

          Liebe Grüße

          Ilythia
          Ilythia
          besonders erfahrenes Mitglied
          Zuletzt geändert von Ilythia; 04.10.2015, 19:01.

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          • #50
            AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

            Hi Chris,
            sich den Kummer von der Seele zu reden tut schon gut. Jeder hier im Forum versteht, dass Du einen Kummerkasten brauchst. Beim Besuche machen oder Besucher empfangen lerne " Nein" zu sagen, wenn es Dir zuviel wird. Der Tipp mit der Entspannungsmusik ist gut, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Was Dir auch helfen könnte ist, Dich mal mit Deinem Hausarzt zu unterhalten und Dir ein Schlafmittel verschreiben zu lassen. Nein, nicht auf längerfristig, nur so lange bis Du den normalen Schlafrythmus wieder gefunden hast. Ein parr Nächte guten Schlafes und Du wirst Dich besser fühlen. Dein Körper braucht einfach Ruhe damit sich auch Deine Nerven wieder beruhigen können.
            Und wenn Dir danach ist jammere wie der Krüppel am Weg. Es löst keine Probleme aber es erleichtert.
            Ich wünsche Dir alles Gute

            LG Krautjunker

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            • #51
              AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

              Hallo Ilythia,

              lieben Dank für Deine guten Ratschläge und Worte. Ganz ehrlich, es hilft mir wirklich, Rückhalt gefunden zu haben. Den Besuch der Großfamilie hab ich auf das Wochenende darauf verschoben, in der Hoffnung, dass es mir dann wieder besser geht. Es sind doch Ferien und die lieben "Kleinen" freuen sich doch über jede Abwechslung. Ich mich auch, aber momentan ist es mir wirklich zu viel. Man will ja auch unbeschwert und fröhlich die seltene gemeinsame Zeit miteinander verbringen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich mein Befinden zwar kompensieren, aber etwas mehr Kraft brauche ich schon, damit alles leicht rüberkommt.
              Das wird schon alles wieder werden. Ich versuche, mich selbst in den Hintern zu treten und mich nicht hängen zu lassen. Habe heute Nachmittag auch etwas Land "entunkrautet", damit die Erdbeersenker ihren neuen Standort beziehen können. Aber das passiert heute nicht mehr, morgen ist auch noch ein Tag. Mal sehen was beim Zahnarztbesuch rauskommt, habe nämlich ziemlich starke Kieferschmerzen. Sicher ist alles nervlich bedingt, hoffe ich in dem Fall mal. Hast Du einen Link für mich oder Hinweis wegen dieser Entspannungsmusik? Aber ich hab, glaube ich, sogar eine Entspannungs-CD. Dass ich nicht selbst darauf gekommen bin? Ich höre meistens Musik, die ziemlich düster ist, wenn es mir schlecht geht. Völlig falsch, ich weiß.
              In der Hoffnung auf bessere Zeiten sende ich Dir liebe Grüße.

              Chris

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              • #52
                AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                Hi Krautjunker,

                freut mich, dass Du Verständnis für mich hast. Ich nehme schon Antidepressiva (Wollte das eigentlich hier nicht erwähnen aufgrund des noch großen Unverständnisses vieler Menschen zu dieser Problematik.) und auch Schlafmittel (Einschlafhilfe). Habe trotzdem immer wiederkehrende Albträume und bin nach spätestens 2 bis 3 Stunden wach, aufgrund Rücken- und Atemproblemen. Lenke mich dann ab, nehme eine Schmerztablette und warte, bis es mir wieder besser geht. Aber wie schon geschrieben, ich hoffe noch auf weitere Besserung, vor allem, dass ich mal wenigstens 5 Stunden am Stück schlafen kann. Mit Eurer Unterstützung kann ich das schon schaffen. Denn immerhin sitze ich jetzt auch am Computer und vergrabe mich nicht unter der Bettdecke, um zu grübeln oder mich in meinen Schmerz zu vergraben. So lange die Möglichkeit besteht, komme ich nicht auf andere dumme Gedanken. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich und natürlich noch mehr erfreulich, dass fremde Menschen bereit sind, Zeit für solche "Weicheier" (mir fällt jetzt kein gescheiteres Wort ein) wie mich zu opfern. Denn eigentlich müsste ich mich mit dem Hintern auf alles setzen können. Es ist ein großer Glücksumstand, dass ich auf dieses Forum gestoßen bin. Wer weiß, was sonst wäre. Danke, dass Ihr für mich da seid. Wahrscheinlich trifft mich diese fiese Mobbinggeschichte seitens meines Nachbarn deshalb auch besonders heftig, so als "Vorgeschädigte".
                Wenn ich im Garten war kam z. Bsp. ja gleich die Redensart "Na, trauste dich raus du Psycho". Und das auch in Anwesenheit anderer Leute. Vielleicht kann sich mancher vorstellen, wie einem da zumute ist und das war ja eine seiner kleinsten Gemeinheiten. Aber wie schon gesagt, dass ist eine Kleinigkeit gegenüber seinen anderen Aktionen, spr. Aktivitäten. Er ist aber allerdings der Einzigste in meinem Freundes-, Bekannten- und Nachbarschaftskreis, der sich so unmenschlich verhält. Kleiner Trost für mich. Ansonsten wäre es auch schon eskaliert. Denn auszuhalten ist es kaum. Aber ich wollte eigentlich gar nicht mehr darüber nachdenken. Es geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Ist ja auch noch nicht lange, dass er dazu beordert wurde, sich vernünftig zu verhalten. Meine "Hab acht Stellung" werde ich so schnell nicht los werden. Das wäre utopisch. Aber mit Euch wird es vielleich doch besser aushaltbar.

                Liebe Grüße von Chris
                Chris25
                besonders erfahrenes Mitglied
                Zuletzt geändert von Chris25; 05.10.2015, 17:51. Grund: nur noch eine Ergänzung, Erklärung

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                • #53
                  AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                  @ Krautjunker

                  Hi! Chris schreibt selbst: "Ich ... Nehme Schlaftabletten, die wie Bonbons wirken". Daher rate ich ihr zu Entspannungsübungen um die Tabletten auszuschleichen. Erholsamer Schlaf ist sowieso nur ohne Chemie möglich. Positiv wirkende Aktivitäten und Struktur helfen in ihrer Situation am besten. Natürlich hilft auch das Ganze in welcher Form auch immer zu verbalisieren.

                  @Chris

                  Hi! Alles wird gut! Wie geht es Dir heute?

                  Grüßlinge

                  PS: Du warst schneller mit der Antwort als ich mit´m schreiben
                  Alteisenfahrer
                  besonders erfahrenes Mitglied
                  Zuletzt geändert von Alteisenfahrer; 05.10.2015, 18:04.

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                  • #54
                    AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                    Hi Alteisenfahrer, es wird alles gut! War mal im Garten, der Nachbar hat Spätschicht, (schnauf...), vorläufig keine Gefahr in Sicht. Versuche es übrigens schon mit Atemübungen und das Einschlafen klappt damit auch irgendwann. Schlaftabletten sind eine große Ausnahme, (da sie mir sowieso nicht helfen.) Wenn man es mal anders betrachtet, ist es doch eigentlich nicht so schlimm, nicht zu schlafen, das kann man noch lange genug. Antidepressiva bewirken auch schlechte Träume, also werde ich die wirklich mal weglassen (ausschleichend), kann nur besser werden. Danke der Nachfrage.

                    Liebe Grüße
                    Chris25
                    besonders erfahrenes Mitglied
                    Zuletzt geändert von Chris25; 05.10.2015, 18:16.

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                    • #55
                      AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                      Guten Abend,

                      nah ja, Antidepressiva und Schlaftabletten ist halt immer so die erste "Soforthilfe" wenn man sich an den Hausarzt wendet. "Leider" wirkt das Zeug nie so besonders lange. Nach ein paar Tagen kann man es getrost in den Müll werfen.
                      Ich habe hier mal den Link zu dieser Einschlafmusik. Die ist kostenlos.
                      Ich habe sie mir damals auf mein Smartphone geladen und mich dann "gemütlich" ins Bett verzogen. Wunder darf man aber in den ersten paar Tagen nicht erwarten. Ein bisschen Geduld braucht es schon. Ich wünsche dir viel Erfolg!!
                      LG

                      Ilythia

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                      • #56
                        AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                        Hallo Ilithya,

                        muss leider sagen, es ist keine "Soforthilfe" mehr. Eine schon über 10jährige Odyssee liegt hinter mir. Ich kann dies nicht näher hier ausführen. Ich denke, das würde zu weit gehen. War jedenfalls heute beim Zahnarzt wegen meiner Kieferprobleme und es wurde eine hochgradige CMD festgestellt (durch Zähneknirschen nachts, Verkrampfungen). Eben mehr und weniger wirklich psychisch bedingt. Habe eine Überweisung (Aufbissschiene usw.) Soll mir vom Hausarzt mal Massagen verschreiben lassen. Ist schon mal beruhigend, dass es "nur" psychische Ursachen hat. Die Schmerzen sind aber da und die Gesichtshälfte geschwollen. Nun gut. Es gibt sicher Schlimmeres. Lade mir die Musik runter. Danke für den Link.

                        Liebe Grüße

                        Chris
                        Chris25
                        besonders erfahrenes Mitglied
                        Zuletzt geändert von Chris25; 06.10.2015, 16:07. Grund: zweimal veröffentlicht

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                        • #57
                          AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                          Hatte noch mal was ergänzt, war zu spät, deshalb füge ich dies hier ein.

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                          Es ist schon so, dass man Hilfe zur Selbsthilfe nur von Betroffenen erhalten kann. Ansonsten ist es angelerntes Wissen, ohne jetzt Fachpersonal verunglimpfen zu wollen. Alles wird an einer Sache festgemacht, die ursprünglichen Ursachen kaum erkannt. Nun, es kann natürlich nur bearbeitet werden, was man zulässt. Manches ist zu schmerzlich und man möchte es mit sich allein ausmachen. Fazit für mich: Hilf dir selbst! Denn schließlich kann niemand in den Kopf eines anderen hineinschauen. Es ist alles viel zu kompliziert. Solange es der Verstand hergibt, sollte man selbst in der Lage sein, sich zu orientieren und sortieren. Euren Beistand möchte ich aber nicht missen. Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Aber med. Fachpersonal, wie man so schön sagt, steht bei mir als Anlaufstelle ganz hinten auf der Liste."

                          Nochmal liebe Grüße

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                          • #58
                            AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                            Mit Enschlafmusik habe ich es noch nicht probiert. Ich wundere mich, dass mir dies noch nicht empfohlen wurde.
                            Das gehört ja auch nicht unbedingt zur typischen Schulmedizin und wird auch oft auf die "Esoterik - Spinner - Schiene" abgeschoben. Das auszuprobieren war bei mir eigentlich auch mehr aus der Verzweiflung heraus. Ich denke, dass kann aber auch nur jemand verstehen, der über einen längeren Zeitraum ähnlich an Schlafproblemen leidet.
                            Wie ein Bekannter von mir damals so locker sagte (zu meinen damaligen Arbeitslosenzeiten): Ach, so schlimm ist das doch nicht, du kannst doch ausschlafen!
                            Was hätte ich ihn da treten können. Es macht absolut keinen "Spaß" bis morgens wach zu liegen und darauf zu warten, dass man vor Erschöpfung endlich einmal zwei - drei Stunden Schlaf bekommt. Und dann noch der Blick in den Spiegel...Die Sorge, dass man mit dem heruntergekommenen Aussehen überhaupt noch einen Job bekommt...(Hat sich zum Glück erledigt)
                            Dann natürlich der Gang zum Hausarzt. Was besseres, als einem Psychopharmaka, bzw. Schlafmittel (fallen ja auch darunter) zu verschreiben, fallen den Ärzten dann auch nicht ein. (Das meinte ich mit in der in Anführungsstrichen gesetzten Soforthilfe)
                            Oder sie wollen einen in eine Therapie drängen. Klingt ja eigentlich vernünftig. Wer psychisch so unter Strom steht, dass er nicht mehr schlafen kann, bzw. kaum noch belastbar ist, kommt so ganz von allein auch nicht aus diesem Teufelskreis.
                            Aber es gibt eben auch Menschen, die mit einer Therapie nichts anfangen können. Vor irgend einem Psycho - Menschen zu sitzen und sein innerstes nach Außen zu kehren, ist nun einmal nicht jedermanns Sache. Vor allem dann nicht, wenn man nur irgendwelche hochtrabend gesalbten Antworten bekommt, mit denen man nichts anfangen kann. Dann muss man ebe nauch einmal akzeptieren, dass so jemand einfach Ruhe braucht.
                            Trotzdem würde ich es jetzt nicht unbedingt von vorn herein ablehnen. Ein Versuch ist es Wert. Mir hat z.B. vor Jahren eine Pschotherapeutin Autogenes Training beigebracht. Das war zum damaligen Zeitpunkt das, was mir am meisten half. Was danach kam, zu sehr viel späteren Zeiten, konnte man getrost unter "Shit happens" verbuchen. Da hatte man dann eher das Gefühl, dass die gute Fachfrau oder - mann selbst lieber eine Therapie machen sollte.
                            Nun, jedenfalls weiß man durch solche Erfahrungen dann genau, wo man steht. Dann kann man es sich immer noch überlegen, ob man noch einen Versuch wagt, oder sich lieber selbst durchbeißt.

                            LG

                            Iythia

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                            • #59
                              AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                              Hallo Ilythia,

                              da bin ich ja mal froh, dass Dir immerhin etwas geholfen hat. Ich muss Dir beipflichten, dass nicht jeder sein Inneres nach Außen kehren kann. Vor allem nicht, wenn man das Gefühl hat, dass sich immer alles im Kreis dreht, die Katze sich sozusagen in den Schwanz beißt. Gleichbetroffene wissen eben, wie es sich anfühlt. Man muss einfach zu sich selbst und innere Ruhe finden. Abhaken, was erledigt ist und nach vorne sehen. Im Prinzip weiß man ja, was gut und richtig ist. Wenn das Umsetzen dann doch nicht so schwer wäre. Man ist gefangen in der eigenen Dunkelheit, wenn man den richtigen Moment verpasst hat. Soll nicht heißen, dass man da nicht wieder rauskommt. Habe es immer wieder geschafft. Wäre nur gut, wenn dann nicht in einem ungünstigen Augenblick wieder voll draufgeschlagen wird, alte Wunden aufgerissen werden. Es gehen einem dann schon die unmöglichsten Dinge durch den Kopf und Ohnmacht kann sich ins Gegenteil entwickeln. Deshalb ist für mich schon Austausch, wie eben hier, wichtig. Familie ist meist zu sehr involviert, was nicht immer von Vorteil ist. Also werde ich endlich versuchen, die Ruhe zu genießen und nicht ständig an das zu denken, was kommt, kommen könnte. Das ist mein Fehler, die Vergangenheit nicht ruhen lassen zu können, nicht unbedingt Gutes in der Zukunft zu sehen und deshalb für die Gegenwart keinen richtigen Nerv zu haben. Manchmal gelingt es schon. Zur Zeit kommt mir alles wie ein gewaltiger Kraftakt vor. Es fehlt mir die Leichtigkeit für den Alltag. Mit den Blicken eines Außenstehenden betrachtet, geht es mir ja gut. Also werde ich mir das mal gebetsmühlenartig eintrichtern.

                              Liebe Grüße

                              Chris

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                              • #60
                                AW: Jahrelanger Psychoterror durch Nachbar

                                Die guten Vorsätze sind schon einmal da. Wenn nur die Umsetzung manchmal nicht so viel Kraft kosten würde. Leider neigt man dazu, die Ziele immer zu hoch zu setzen. "Vorher hab ich damit ja auch nie Probleme gehabt!" - Ist dann so der Satz, der einem dann - über sich selbst kopfschüttelnd - durch den Kopf schießt. Das ist eben das "gefährliche" daran, wenn man versucht, allein mit allem fertig zu werden. Man setzt sich viel zu hohe Ziele und erlebt dann eine Bruchlandung nach der anderen.
                                Lass dir bitte die Zeit, die du brauchst. Sich etwas "einzutrichtern" bringt überhaupt nichts. Höre auf deine Stimmungen und mute dir nur das zu, was der "Moment" zuläßt.

                                LG

                                Ilythia

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