AW: Neuigkeiten, keine Rückkehr wahrscheinlich möglich
Hallo Biggi,
danke für deine lieben Worte. Es geht jetzt wieder etwas besser. Habe endlich mal was gegessen - Mittagessen, konnte gar nicht mehr essen
die Magenschmerzen habe ich schon seit längerem. War auch mit meiner Haushälterin draußen. Wir haben dann einen Spaziergang gemacht, damit ich an der frischen Luft war. Naja, das mit der Arbeit ist auch so: ich habe da wohl einen Freund (der auch während des Mobbings zu mir stand). Es könnte sogar was draus werden.
Der hat Angst, dass ich gehe, und ich hab mir folgendes gedacht: ich könnte eine Halbtagsstelle weitermachen, da bin ich nicht zu sehr eingebunden. Dieses aber zu
meinen Bedingungen, sprich: anderes Büro (mehr verlange ich nicht); und wenn es Streß gibt, werden Gespräche geführt (dann mit dem Sozialarbeiter, der für meine
Sache zuständig ist) und ständige Kontrollen. Außerdem bin ich ja nicht mehr ganz so allein, und wenn ich nicht zu sehr auf die Anerkennung vom Chef
abziele, dann komm ich vielleicht damit klar - ich hab ja den Fahrlehrer, der mein Freund ist. Und dann noch die anderen, die Haushälterin und den Sozialarbeiter.
Dann habe ich gedacht, nebenher kann ich ein Fernstudium machen, und schwenk dann um auf diese Richtung...dann noch Schachspielen und Portugiesisch
lernen, dann wirds wohl klappen, schließlich die eventuelle Partnerschaft.
Das wäre erst mal so ein Kompromiss. ich will nämlich in dieser Stadt bleiben, und nicht mehr wegziehen, eben weil ich diese Kontakte habe, die sehr gute
Freunde geworden sind, und den Chef und die anderen nicht ernst nehmen...
Ja, so habe ich es übrigens immer gemacht: ehrlich sein, aber manchmal wurde in mich was reininterpretiert, was gar nicht war. Ich bin nicht bösartig oder so;
vielleicht ein bißchen empfindlich. Die anderen sagen manchmal, wenn ich Kritik kriege, schlage ich um mich
Aber das war auch so eine Reaktion, weil ich nur noch Kritik bekommen habe und immmer der Aussenseiter war...
Ich war ehrlich zu den anderen, hat aber nichts gebracht. Aber dafür habe ich neue Freunde bekommen.
Nein, nachrennen werde ich keinem mehr. Auch nicht mehr im Beruf, das Geld kriegt man auch ohne Nachrennen, oder?
Eventuell werde ich auch ein Ehrenamt machen. Früher hatte ich Angst vor Jugendlichen, jetzt aber nicht mehr. Ich kann
einfach so an denen vorbei laufen. Vielleicht kann ich irgendwann mal was mit Jugendlichen als Ehrenamt machen (Schach beibringen oder sowas).
Hauptsache, es reicht zum Leben und man hat gute Freunde.
Ja, das Wetter war heute sehr schön, anfangs schwül, hat sich aber gebessert - es war mal kurz sonnig
Gruß, Katze.
P.S.: Natürlich werde ich mir trotzdem noch einen Therapeuten suchen, damit ich dann selbstbewusster werde. Und alles abarbeiten kann. Übrigens: die vielen
Kliniken kann ich nicht mehr sehen, es war auch immer dasselbe. Die Ärzte haben mal kurz ein paar Standardsätze gesagt, aber so richtig auf das Problem ist
keiner eingegangen...sie versprechen erst viel, was alles gemacht werden soll, aber dann lassen sie einen hängen. Es ist Tatsache. Ganz schlimm fand ich es
in der einen Reha, in der die eine Therapeutin gesagt hatte, man sollte mit dem Mobber Kaffeetrinken und sich einschleimen. (Mir blieb die Spucke weg, wer macht
denn sowas). In dem Stil ging es weiter. Deshalb habe ich gedacht, vielleicht das mit dem Fernstudium in Eigenverantwortung übernehmen. Wenn ich jetzt
die Trainingsmaßnahme machen würde, würden die mich nämlich sowieso an den alten Arbeitgeber zurückschicken, und keine Umschulung empfehlen, das haben
die mir jetzt schon gesagt.
Hallo Biggi,
danke für deine lieben Worte. Es geht jetzt wieder etwas besser. Habe endlich mal was gegessen - Mittagessen, konnte gar nicht mehr essen

die Magenschmerzen habe ich schon seit längerem. War auch mit meiner Haushälterin draußen. Wir haben dann einen Spaziergang gemacht, damit ich an der frischen Luft war. Naja, das mit der Arbeit ist auch so: ich habe da wohl einen Freund (der auch während des Mobbings zu mir stand). Es könnte sogar was draus werden.
Der hat Angst, dass ich gehe, und ich hab mir folgendes gedacht: ich könnte eine Halbtagsstelle weitermachen, da bin ich nicht zu sehr eingebunden. Dieses aber zu
meinen Bedingungen, sprich: anderes Büro (mehr verlange ich nicht); und wenn es Streß gibt, werden Gespräche geführt (dann mit dem Sozialarbeiter, der für meine
Sache zuständig ist) und ständige Kontrollen. Außerdem bin ich ja nicht mehr ganz so allein, und wenn ich nicht zu sehr auf die Anerkennung vom Chef
abziele, dann komm ich vielleicht damit klar - ich hab ja den Fahrlehrer, der mein Freund ist. Und dann noch die anderen, die Haushälterin und den Sozialarbeiter.
Dann habe ich gedacht, nebenher kann ich ein Fernstudium machen, und schwenk dann um auf diese Richtung...dann noch Schachspielen und Portugiesisch
lernen, dann wirds wohl klappen, schließlich die eventuelle Partnerschaft.
Das wäre erst mal so ein Kompromiss. ich will nämlich in dieser Stadt bleiben, und nicht mehr wegziehen, eben weil ich diese Kontakte habe, die sehr gute
Freunde geworden sind, und den Chef und die anderen nicht ernst nehmen...
Ja, so habe ich es übrigens immer gemacht: ehrlich sein, aber manchmal wurde in mich was reininterpretiert, was gar nicht war. Ich bin nicht bösartig oder so;
vielleicht ein bißchen empfindlich. Die anderen sagen manchmal, wenn ich Kritik kriege, schlage ich um mich

Aber das war auch so eine Reaktion, weil ich nur noch Kritik bekommen habe und immmer der Aussenseiter war...
Ich war ehrlich zu den anderen, hat aber nichts gebracht. Aber dafür habe ich neue Freunde bekommen.
Nein, nachrennen werde ich keinem mehr. Auch nicht mehr im Beruf, das Geld kriegt man auch ohne Nachrennen, oder?
Eventuell werde ich auch ein Ehrenamt machen. Früher hatte ich Angst vor Jugendlichen, jetzt aber nicht mehr. Ich kann
einfach so an denen vorbei laufen. Vielleicht kann ich irgendwann mal was mit Jugendlichen als Ehrenamt machen (Schach beibringen oder sowas).
Hauptsache, es reicht zum Leben und man hat gute Freunde.
Ja, das Wetter war heute sehr schön, anfangs schwül, hat sich aber gebessert - es war mal kurz sonnig

Gruß, Katze.
P.S.: Natürlich werde ich mir trotzdem noch einen Therapeuten suchen, damit ich dann selbstbewusster werde. Und alles abarbeiten kann. Übrigens: die vielen
Kliniken kann ich nicht mehr sehen, es war auch immer dasselbe. Die Ärzte haben mal kurz ein paar Standardsätze gesagt, aber so richtig auf das Problem ist
keiner eingegangen...sie versprechen erst viel, was alles gemacht werden soll, aber dann lassen sie einen hängen. Es ist Tatsache. Ganz schlimm fand ich es
in der einen Reha, in der die eine Therapeutin gesagt hatte, man sollte mit dem Mobber Kaffeetrinken und sich einschleimen. (Mir blieb die Spucke weg, wer macht
denn sowas). In dem Stil ging es weiter. Deshalb habe ich gedacht, vielleicht das mit dem Fernstudium in Eigenverantwortung übernehmen. Wenn ich jetzt
die Trainingsmaßnahme machen würde, würden die mich nämlich sowieso an den alten Arbeitgeber zurückschicken, und keine Umschulung empfehlen, das haben
die mir jetzt schon gesagt.

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