AW: Selbstbewusstsein gegen Mobbing
Der Vorschlag ist durchaus brauchbar.
ABER, das setzt voraus, dass man sich im Vorfeld bereits damit befasst und sich dann sofort der Situation bewusst ist. Ist man bereits merklich angeschlagen, also schon tief in der Mobbingsituation verstrickt, schafft man es vermutlich nicht, glaubwürdig dem Angreifer plötzlich den Spiegel vorzuhalten.
Das Problem ist m.E. die erste Mobbingerfahrung, wohl keiner rechnet damit, sowas kennt man nur von den Medien, falls überhaupt. Und dann geht’s rapide immer weiter bergab, in jeder Hinsicht ….
Beim zweiten Mal ist man dafür sensibilisiert und reagiert intuitiv (richtig).
moonraker
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Zuletzt geändert von moonraker; 28.04.2014, 17:27.
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AW: Wie kann man Mobbingopfern helfen
Ich habe lediglich dafür plädiert, sich ganz normal zu verhalten gem. der eigenen Intuition.
Dafür bedarf es m.E. keinerlei Erklärungen.
Wenn ich jemanden in einer Notsituation helfe, ist das doch „nur“ menschlich!
moonraker
ps. Ich erlebte sogar HardCoreMobbing von einer Psychopathin!
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AW: Wie kann man Mobbingopfern helfen
Ich verstehe die Frage nicht.
Ein geistig/seelisch normaler Mensch besitzt doch genug Intuition, um sich menschlich zu verhalten. Trotz aller Widrigkeiten, die uns die Gesellschaft aufdrückt. Wer den Rattenfängern in Politik undWirtschaft glaubt, geschickt durch die Medien vermittelt (die auch ganz gut daran verdienen),ist letztendlich selber Schuld. Grundsätzlich kommt jeder mit den Voraussetzungen auf die Welt, sich moralisch korrekt zu benehmen.
moonraker
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AW: Rausgemobbt
Hi Penny_Lane,
also, ich kann Deine Situation gut nachvollziehen. Nur, welchen Rat könnte ich geben?!
Die Ursachen vieler menschenverachtender Zustände in diesem unseren Lande liegen im System, wollte man dauerhaft und effizient was ändern, müsste man an die Wurzeln des Übels gehen.
Mobber gibt’s überall, aber sie können sich nur bei grob mangelhaften oder gänzlich fehlenden Führungsstrukturen entfalten und gedeihen. Deshalb würde ich immer zuerst da ansetzen. Wie das funktionieren soll bei Leihkräften, ist mir allerdings rätselhaft.
Ich kenne diese Situation auch von einem Großkonzern. Man hat keinerlei Rechte/Ansprechpartner/Verantwortliche, muss ständig mit dem Schlimmsten rechnen....
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AW: Ist das Mobbingforum wirklich hilfreich ?
Hallo,
ich würde sagen, je eher man sich mit dem Thema befasst, umso besser kann man Mobbingattacken abwehren o. zumindest auf erträglichem Niveau halten. Das Ganze viel öfter ansprechen. Dazu sind gerade Internetforen bestens geeignet.
Das war auch der Grund, warum ich damals hier zu diesem Thema schrieb, andere warnen/vorbereiten. Im Übrigen ist man so auch gezwungen seine Gedanken zu ordnen, was bei der Verarbeitung wichtig ist.
Hätte mir damals eine seriöse, lebenserfahrene Persönlichkeit vorrausschauend erklärt, was wie in besagtem Laden abläuft, wie man sich schon mal auf erste Angriffe einstellen/vorbereiten kann, wäre mir viel erspart geblieben. Ich...
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AW: Ist das Mobbingforum wirklich hilfreich ?
Hallo,
ich würde sagen, je eher man sich mit dem Thema befasst, umso besser kann man Mobbingattacken abwehren o. zumindest auf erträglichem Niveau halten. Das Ganze viel öfter ansprechen. Dazu sind gerade Internetforen bestens geeignet.
Das war auch der Grund, warum ich damals hier zu diesem Thema schrieb, andere warnen/vorbereiten. Im Übrigen ist man so auch gezwungen seine Gedanken zu ordnen, was bei der Verarbeitung wichtig ist.
Hätte mir damals eine seriöse, lebenserfahrene Persönlichkeit vorrausschauend erklärt, was wie in besagtem Laden abläuft, wie man sich schon mal auf erste Angriffe einstellen/vorbereiten kann, wäre mir viel erspart geblieben. Ich...
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AW: Das Gespräch mit dem Täter
Wo hast Du denn diesen fürchterlichen Mist aufgeschnappt?
Erinnert mich an Wörter wie „Sozialdarwinismus“ oder noch finstere Epochen deutscher Geschichte, wo Begriffe wie „unwertes Leben“ alltäglich waren.
moonraker...
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AW: Das Gespräch mit dem Täter
Die gesellschaftlichen Grundlagen zu erläutern, warum Mobbing immer mehr Nährboden findet, sprengt den Rahmen eines Internetforums.
Grundsätzlich trägt jeder von uns auch düstere Charakterzüge in sich (s. Freud), die Schlussfolgerung kann daher m.E. nur sein, Verhältnisse zu schaffen, wo diese negativen Seiten sich erst gar nicht entfalten können!
Leider ist es aber in Zeiten des untergehenden Kapitalismus so, dass die herrschende Klasse an derartigen Auswüchsen durchaus interessiert ist.
moonraker
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AW: Das Gespräch mit dem Täter
Igor, Du gehörst zu den ganz Wenigen im WWW, über die bei mir kein Bild entsteht. (Meist hab ich ja nach ein paar Beiträgen eine ungefähre Vorstellung über mein „Gegenüber“.)
Deine Überschrift passt nicht zum Thema „Mobbing“, hört sich oberflächlich betrachtet toll an, ist aber meist ziemlich realitätsfremd. Wer eigene Mobbingerfahrung machte weiß, wovon ich rede. Ich vermute, auch Du verwechselst hier gewöhnliche Alltagsauseinandersetzungen mit dem sehr ernsthaften Thema „Mobbing“.
Da geht es um völlig andere Sachen, als sich die Hand zu reichen und alles ist wieder im Lot, das wird so wohl kaum funktionieren. Mobbing ist ein Vernichtungskampf, wo keine Regeln gelten, dem ist...Zuletzt geändert von moonraker; 21.12.2013, 18:51.
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AW: Ich setzte mich für einen gemobbten ein?
Diese Frage erübrigt sich. Auch da sieht man, wie krank diese Gesellschaft ist, Selbstverständlichkeiten müssen erst genau definiert/erfragt werden.
Würden Gemobbter, Kollegen, Freunde, Verwandte und vor allem Vorgesetzte eine stabile Front gegen Mobber bilden, hätten diese kaum eine Chance! Das Problem sind doch nicht die Angreifer, sondern die (meist) schweigende/untätige Mehrheit. Genau dieses Wegducken bezweckt doch die herrschende Klasse zwecks Erhaltung der bestehenden Macht- und Besitzverhältnisse, die freuen sich diebisch, wenn die kleinen Leute sich gegenseitig fertig machen, "wenn zwei sich streiten…..."
Jeder weiß das, aber kaum einer wagt es...Zuletzt geändert von moonraker; 08.12.2013, 17:34.
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AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?
Stimmt, durch Anständigkeit, Geradlinigkeit und Emotionen.
Klar. Wenn Du nicht auserkoren wirst, dann ein anderer.
Man könnte ja als Schutzmaßnahme ein Ranking mit niederträchtigen Eigenschaften erstellen, damit erst der andere drankommt. Löst das das Problem? Und was wäre die Konsequenz?
...
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AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?
Cortex, ich glaub, hier geht einiges (begrifflich) durcheinander.
Die von Dir beschriebenen „Angriffspunkte“ des Opfers sind doch in Wahrheit das normalste von der Welt. Wenn nicht Du, dann ein anderer! Soll der Gemobbte sich etwa einem Psychopathen anpassen? Wohl eher umgekehrt. Wir müssen mal definieren, wie man in einer zivilisierten Gesellschaft miteinander umgeht, denke, da sollte die (gesunde) Mehrheit das Sagen haben und Normen des Miteinander vorgeben, inkl. Sanktionen bei Missachtung einzelner. Dass der Angreifer das anders sieht, ist mir schon klar, nur man kann es definitiv nicht allen recht machen.
Wirst Du z.B. bei Nacht und Nebel überfallen, könnte man ja auch...
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AW: wo ist mein Anteil als gemobbter?
Cortex, Du irrst Dich gewaltig, wenn Du glaubst, da wäre auch was Positives dran für das Opfer!
Der Täter (HardCoreMobber sind Psychopathen!) beneidet unbewusst das Opfer um seine Emotionen, nach Deiner Logik wäre es dem Opfer ja dann anzuraten, sich ähnlich brutal aufzuführen, um sich zu schützen und zu verteidigen, sich also möglichst weit von Menschlichkeit zu entfernen.
Mobber geilen sich daran auf, Macht auszuüben, ihre Launenhaftigkeit auszuleben, andere wie Marionetten tanzen zu lassen, ergötzen sich daran, nochmal genüsslich nachzutreten, wenn das Opfer schon am Boden liegt, Fairness oder gar Empathie kennen sie nicht. Für einen normalen Menschen unvorstellbar....
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AW: ...und plötzlich waren es die anderen ? Ehemalige Mobber wollen nicht verantwortlich sein
Ergänzend noch folgendes:
Ich hab früher immer dazu geneigt, die Gründe, die zu einem solch üblen Benehmen führen, zu stark zu berücksichtigen oder gar zu bagatellisieren, dem Mobber in gewisser Weise verminderte Schuldfähigkeit zu attestieren. Klar gibt’s Ursachen, vermurkste Kindheit, Verletzungen in Beziehungen usw., die dann letztendlich einen Psychopathen formen, aber es ist genauso wie bei Kriminellen, die selbstverständlich auch immer Gründe/Ursachen für ihr Tun haben; es sollten grundsätzlich in einer Gesellschaft Mehrheitsinteressen garantiert werden und nicht die einer zerstörerischen, asozialen Minderheit,...
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AW: ...und plötzlich waren es die anderen ? Ehemalige Mobber wollen nicht verantwortlich sein
Das Problem Nr. 1 sind m.E. nicht dieses gemeingefährlichen Psychopathen, die gibt’s überall, das eigentliche Problem sind Vorgesetzte, die noch nicht mal ansatzweise ihren Pflichten gerecht werden! Als Führungskraft brauch man nun mal gewisse Eigenschaften und Talente, der eine hat sie, der andere ist offensichtlich fehl am Platz und richtet gewaltigen Schaden an, und das ohne jedwede Konsequenzen (im Prinzip gilt so das Faustrecht).
Und nochmal: Mobbern kann man nur ganz energisch entgegentreten und ihnen klar ihre Grenzen aufzeigen, ansonsten gibt’s knallharte Sanktionen bis hin zur Kündigung (die dann aber auch schnell...
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