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Cybermobbing
Internetmobbing
Cyberbullying
Cyberstalking
Wie wehre ich mich gegen Cybermobbing ? |
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Auszug aus dem Forumsbeitrag "Das Gesetz des Internets" :
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Forum Cybermobbing
1. Alles was Sie im Internet
veröffentlichen wird gegen Sie verwendet!
2. Schreiben Sie was Sie wollen, aber
schreiben Sie niemals die Wahrheit!
3. Machen Sie keine Angaben zur Person
und wenn doch, dann lügen Sie was das Zeug hält !
Von "Freilich" einem Mitglied des Forums
gegen Mobbing |
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Cyber-mobbing und
Internet-mobbing
sind die modernen Spielarten von Rufmord, Beleidigung, übler Nachrede,
Geschäftsschädigung, Identitätsklau, Verhöhnung von Opfern, Psychoterror,
etc. durch Verwendung moderner Kommunikationsmittel, insbesondere des
Internets.
Das Opfer wird durch diskriminierende Texte, Bilder
oder Filme öffentlich zur Schau gestellt, beleidigt und meist "unter der
Gürtellinien" angegriffen. Neben der Veröffentlichung auf Webseiten und
Blogs, findet Cybermobbing auch per SMS, Chat, in Foren oder Videoportalen
statt.
In verschiedenen Staaten wurden bereits gegen
Cybermobbing Gesetze erlassen. In Deutschland drohen neben kostenpflichtigen
Abmahnungen auch Schadensersatzklagen. In gravierenden Fällen ist mit
strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen, wobei die Ermittlungsbehörden
speziell für Cybermobbing entwickelte Software verwenden um den Tätern
auf die Spur zu kommen.
Zum Forum
Cybermobbing - Internetmobbing - Phishing - Spam -
Cyberbullying |
Cyber-bullying ist der englische Ausdruck für
Cybermobbing.
Die weite Verbreitung von Cyber-bullying
in England und den USA hat zu einer Aktivierung vorhandener und zum Teil
sogar zur Einführung neuer Gesetze geführt.
Daneben drohen in diesen Ländern, besonders in
den USA, auch horrende Schadensersatzforderungen.
Missouri hat auf den Selbstmord eines jungen
Mädchens durch Cyberbullying mit einer zusätzlichen besonderen Verschärfung
der Gesetzeslage reagiert.
Unter Cyber-grooming versteht man die
sexuelle Belästigung von Kindern und Jugendlichen im Internet. |
| Cyber-mobbing ist kein
harmloser Scherz, sondern übles,
meist sogar kriminelles Mobbing
Ein neuer Schulsport hat sich etabliert:
Cyber-mobbing. Sobald Schüler in der Lage sind Dateien hoch zu laden,
eröffnet sich die unerschöpfliche Welt des Internets und die Möglichkeit
andere mit Texten und Bildmaterial zu informieren.
Das world wide web saugt jede Information auf
wie ein Schwamm, behält sie und vervielfältigt sie.
Bereits 1998 wurde auf dieser Webseite auf die
beängstigenden Möglichkeiten hingewiesen, die sich aus den genannten
Eigenschaften des Internets für so problematische Vorgänge wie Mobbing,
Nachbarschaftsstreit, Rufmord, persönliche Streitfälle, etc. ergeben.
Der persönlichen Rache wird durch des
Internet Tür und Tor geöffnet und, das sei klar gesagt, die juristischen
Möglichkeiten sich dagegen zu wehren sind gegenwärtig gering.
Während kommerzielle deutsche Webseiten wegen eines
nicht ausgeschriebenen Vornamens kostenpflichtig abgemahnt werden, werden in
Blogs, Foren, Chats und ähnlichen Einrichtungen Persönlichkeitsrechte in
gravierender Weise verletzt ohne dass der Betroffene die Möglichkeit hat
dies zu verhindern.
Oft sind die "Täter" noch nicht einmal strafmündig
und erfreuen sich innerhalb ihrer Klassen großer Beliebtheit weil sie ein
Video online stellen, indem der Lehrer (scheinbar) in der Nase bohrt.
Prinzipiell beschränkt sich das Cybermobbing
nicht auf Jugendliche. Diese Altergruppe ist im Hinblick auf das
Cybermobbing zahlenmäßig besonders auffällig, gleichzeitig sind aber
Jungendliche auch häufiger im Internet als Erwachsene. Damit wird diese
Häufigkeit wieder relativiert. Im übrigen sind Jugendliche technisch einfach
"besser drauf" und gehen mit den elektronischen Möglichkeiten mit größerer
Selbstverständlichkeit um. Dramatische
Fälle von Cybermobbing
Es gibt viele Fälle von Cybermobbing,
die im Bereich von Straftaten anzusiedeln sind. Aufsehen erregte vor einiger
Zeit der Selbstmord eines Mädchens, das über eine Forumsbekanntschaft
angeblich zum Selbstmord getrieben wurde. Eine Nachbarin hatte in einem
Kontaktforum die Nachbarstochter erkannt und ein böses Spiel mit ihr
getrieben.
Ist der beschriebene, extreme Fall von
tödlichem Cybermobbing symptomatisch für eine Entwicklung im
Internet, die an unserem Rechtssystem rüttelt und unsere Intimsphäre
gefährdet?
Zahlreiche Beispiele scheinen diesen
Schluss nahe zu legen.
Verschmähte Liebhaber oder
ehemalige Partner greifen immer häufiger in die Trickkiste des Internets und
zaubern Infos ins Netz. Da kann dann das Urlaubsvideo bei dem der Badeanzug
verrutscht schon mal bei youtube landen. Inklusive Adresse und
Telefonnummer.
Lehrer in peinlichen Situation
mit dem Handy auf zu nehmen und dann online zu stellen gehört mittlerweile
ebenso zum Schulalltag wie das Filmen von Gewalttaten im Pausenhof.
Nachbarn filmen sich gegenseitig
und stellen die Clips ins Netz.
Schüler und Studenten benützen
Schulfeiern und Ausflüge um peinliche Aufnahmen ihrer Mitschüler zu
machen und stellen die "witzigsten Aufnahmen" ins Internet. Häufig mit
Nennung des Namens, ja sogar der Adresse. Es sind Fälle bekannt geworden, in
denen diskriminierende Veröffentlichungen ganz bewusst zur
Karrierehemmung eingesetzt wurden!
Geschäftsschädigung durch
Cybermobbing. Es hat sich eine
"ganz tolle Idee" herumgesprochen: Seinen Konkurrenten mit Hilfe von
Cybermobbing
fertig machen!
Unter der Überschrift
Betrug! Betrug!
Betrug!
wird eine Verleumdungskampagne
gestartet, die sich durch die internationale Vernetzung von Foren
selbstständig weiter verbreitet. Es gibt in Deutschland bereits mehrere
tausend Betroffene dieser Art von Internetkriminalität. Der Schaden ist
ernorm!
Das Vorgehen des Mobbers ist sehr
einfach:
Er meldet sich mit einer "Phantasie
E-Mail" wie etwa Yetirasierer@spasskopf.ru bei einem Forum an. Bei
vielen Foren kann dann sofort geschrieben werden, es wird nicht einmal
geprüft ob die angegebene E-Mail existiert!
Witzbolde verwenden gern "Noname",
"ipboy" oder "Nobody" als Pseudonym, auch "anonymouse"
hat eine gewisse Berühmtheit erreicht durch seine Aktivitäten gegen eine
Sekte.
Wer Wert auf "Seriosität" legt,
der nimmt einen normalen Namen, nennt sich Monalisa, Herzchen, oder Herr Schroeder. Es
kommt leider immer häufiger vor, dass sich diese Leute auch als (angebliche
Mitglieder) einer Verbraucherschutzorganisation oder als Vorsitzende von
Vereinen ausgeben.
Aufrufe eine "Sammelklage"
anzustrengen oder die Medien zu informieren werden ebenfalls gern an den
Texte angehängt.
Besonders findige Internetstörer
fordern den Leser auf, E-Mails zu schicken und für weiteres "Beweismaterial"
zu sorgen. Diese Mails werden dann unter Nennung sämtlicher, oft privater
Angaben ins Netz gestellt. Nicht selten werden an den eingesandten Text
beleidigende oder rufschädigende Texte angehängt und der Schreiber
der E-Mail traut seinen Augen nicht, wenn er liest, was da unter Nennung
seines Namens und seiner E-Mailadresse veröffentlich wird.
Hinterhältig ist auch die Variante bei
der Namen von Geschäftsinhabern verwendet werden, die z. B. in der gleichen
Stadt ähnliche Geschäfte betreiben. Damit können dann gleich zwei Personen
bzw. Geschäftsinhaber gleichzeitig gemobbt werden, indem der eine angeblich
den anderen öffentlich (im Internet) des Betrugs bezichtigt.
Meist wird eine Überschrift gewählt die
Aufmerksamkeit erregt:
Betrug !!! Abzocke !!!
Unverschämtheit !!! Schwindel !!!
Es folgt irgendein Vorwurf, der
glaubhaft ist und der emotional aufwühlt:
Restaurantbesitzer spukt ins Essen
seiner Gäste!
Besitzer eines Photoladens kopiert
Aktaufnahmen seiner Kunden und bringt sie ins Internet!
Autohändler befüllt seine Autos mit
Dicköl, damit das Klappern der Motors nicht mehr zu hören ist!
Weinhandlung panscht ihre Produkte!
In der Pizza ist alles, nur nicht
das was angeblich drin sein sollte!
Biobauer spritzt heimlich in der
Nacht sein Gemüse mit Insektiziden!
Dann wird der Namen und die Adresse
genannt.
Das Ganze wird in einem Forum
veröffentlicht, das nicht in Deutschland angemeldet ist, bzw. das sich der
deutschen Rechtssprechung entzieht.
Nun würde man annehmen, dass auch ein
im Ausland befindlicher Admin eine Beschwerde bezüglich diffamierender Texte
ernst nimmt und den Beitrag löscht. Allein schon eine Überschrift wie
Betrug, Betrug, Betrug, von "Anonymus" und eine völlig absurde
E-Mailadresse, sollten einen verantwortungsvollen Administrator eines Forums
zur Löschung veranlassen.
Leider ist genau das Gegenteil der
Fall! Da gerade Überschriften bzw. Keywords die "Betrug" oder
"Abzocke" enthalten besonders häufig aufgerufen werden, bringt der
diffamierende Text "traffic" auf die Webseite bzw. ins Forum. Das Ranking
des Forums steigt und die darauf befindliche Werbung wird häufiger
angeklickt.
Irrwitziges
Resultat: Meist befindet sich neben dem
diffamierenden Text genau für jenes Produkt oder für jene Dienstleistung
Werbung, über die im Forumstext gelästert wird, denn die Crawler erkennen
diese offensichtliche Absurdität nicht.
Diese Art des Internetmobbings
betrifft hauptsächlich Geschäftsleute.
Mit anderen Schlagworten wie
"Mörder",
"Sittenstrolch", "Dieb" , "Tierquäler" etc. trifft
es aber zunehmend auch private Personen. Lehrer waren und sind das
bevorzugte Ziel solcher Internet-Attacken aber zunehmend werden andere auch
Berufe, ja sogar Privatpersonen aufs Korn genommen.
Wie wehre ich mich gegen
Cybermobbing ?
Zunächst ist festzustellen, dass die
diffamierenden Beiträge fast immer mit Hilfe "anonymisierender Dienste"
geschrieben werden. Mailadresse und Ip sind zufällig erstellt und so
anonymisiert, dass sie (fast) nicht zurück verfolgt werden können. Aus
diesem Grund tauchen auch die Pseudonyme Anonymous, Anonym, Random (Zufall),
nobody etc. häufig auf.
Mal ehrlich, wie kann ein Admin bei
einem Eintrag von "Dave U. Random -"anonym...*anonymitaet-im-inter.net"
bei dem eine Person namentlich genannt wird und des Betrugs bezichtigt
wird, noch guten Gewissens den Beitrag in seinem Forum lassen?
Vergessen wird nicht:
der größte Lump im ganzen Land ist
und beleibt der Denunziant !
und
der Hehler ist schlimmer als der
Stehler !
(im übertragenen Sinne wäre der
Admin dann der Hehler, denn er "verhökert" die fragwürdige Information
ja weiter, im vollen Bewusstsein, dass dies rechtswidrig ist.)
Von seiner Mitschuld wird der Admin
auch nicht befreit wenn unter dem betreffenden Nick der Vermerk steht:
Konto geschlossen wegen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen.
Wird der diffamierende Beitrag nicht
gelöscht ist dies perfektes Flaming des Admins um Beiträge und
traffic zu erzeugen und das Internet in eine Müllhalde zu verwandeln, soweit
es das nicht sowieso schon ist.
Ganz super ist auch der Hinweis des
Admins, dass der diffamierende Beitrag gegen die Forenregeln verstößt,
inclusive der Netiquette.
Was soll z. B. so eine Ansage?
"The sender address of this message is
not related to a real person but to a fake address of an anonymous system"
Warum löscht der Admin den
verleumderischen Texte dann nicht, wenn er schon erkennen kann dass es ein
fake ist?
Ausländische Foren - rechtsfreie Räume für Mobber,
Spammer und Faker
Um sich gegen Cybermobbing
zu wehren wird der Normalbürger zunächst den Rechtsweg beschreiten (wollen).
Leider befinden sich die Spamforen meist außerhalb des deutschen
Rechts, mit anderen Worten: man kann sich eine Anzeige oder ein Verfahren
sparen.
Da viele ausländische Foren sich nicht
einmal die Mühe machen auf eine Beschwerde zu reagieren, geschweige denn zu
löschen, bleibt dem Betroffenen nur die Möglichkeit den diffamierenden
Beitrag zu "verdünnen".
Abwehr von Cybermobbing
durch "verdünnen" der Beiträge
Dies kann dadurch bewerkstelligt
werden, dass eine Stellungnahme zu dem diffamierenden Text geschrieben wird
und an den Text im Forum angehängt wird. Oft wird dadurch aber genau das
Gegenteil
erreicht, denn je mehr Beiträge zu einem Thema geschrieben werden, desto
besser wird die Position bei einer Suchmaschine und es klicken noch mehr
Leute den beleidigenden Text an.
Eine andere Möglichkeit sich gegen
Cybermobbing zu wehren, wäre die schlechten Texte durch gute Texte zu
verdrängen. Natürlich müssen diese Beiträge ebenfalls in einem Forum
veröffentlicht werden um überhaupt in eine vordere Position bei den
Suchmaschinen zu kommen.
Die Betroffenen und Geschädigten von
Cybermobbing machen sich natürlich Gedanken darüber, wer wohl den Dreck
und die Diffamierungen im Internet veröffentlicht hat.
Wenn sie dann auch noch feststellen,
dass sie diesem Internet-terrorismus faktisch wehrlos ausgeliefert
sind, dann entsteht der Wunsch dem anonymen und feigen Internetmobber
den Hals um zudrehen oder ihm mit gleicher Münze zurückzuzahlen. Am besten
Beides!
So werden zwangsläufig die Gemobbten
zu Mobbern !
Was dann kommt kann man sich denken:
Der Betroffene fängt an, nach demselben Schema Texte ins Netz zu bringen,
denn wenn z. B. gegen alle Fotoläden einer Kleinstadt derselbe Vorwurf
erhoben wird, dann betrifft es auch alle gleichmäßig und der
Wettbewerbsvorteil wird wieder ausgeglichen. Und damit beginnt sich die
Spirale des gegenseitigen Mobbens immer schneller zu drehen.
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Es ist für einen Lehrer kein
Problem heraus zu finden was ein "Anonymisierungsdienst" ist. Wer
unter "anonym surfen" nachsieht bekommt Dutzende von Angeboten anonym
(mit einer Fake-Ip und einer Fake-Mail) in den Foren zu
agieren.
Die Dame die den Prozess beim BGH
verloren hat, weil sie gegen ein "Lehrerbewertungsportal" geklagt
hat, wäre besser beraten gewesen sich selbst anonym zu bewerten, denn bei
3000 "Bewertungsschülern" denen real 5 Klassen mit insgesamt 150
Schülern gegenüber stehen, wäre auch dem Dümmsten klar geworden "dass da was
nicht stimmt". Aber anscheinend ist sie eine "ehrliche Haut", die sie dann
auch konsequenterweise zur Markte getragen hat.
Noch eine kleine Anmerkung zu
Bewertungsportalen allgemein. Es werden von den Betreibern, je nach
Portal, unterschiedliche Sicherheitskriterien verwendet. Es gibt Foren und
Portale in denen die E-Mailadresse nicht geprüft wird und bei denen die Ips
von Anonymisierungsdiensten nicht erkannt werden. Eine Person kann dort
locker 20 bis 30 Bewertungen oder Beiträge pro Nacht/Tag schreiben.
Bei Foren / Portalen mit einem
strengeren procedere beim Anmelden muss individuell ein Weg gefunden werden
um mehrere "Mitglieder" zu simulieren. Aber prinzipiell kann in jedem Portal
oder Forum gefaket werden. Den Admins kommt es in erster Line auf eine
möglichst große Zahl von Mitgliedern und Beiträgen an, denn damit ergibt
sich auch ein gutes Ranking, mehr Aufrufe und dadurch mehr Geld durch die
auf der betreffenden Seite geschaltete Werbung.
Um eine gute Position bei den
Suchmaschinen zu bekommen
werden dann von den Admins oft zusätzlich die Worte: Mord, Abzocke, Betrug, Sittenstrolch, Terrorist,
übler Pauker, linker Anwalt, Scharlatan in weiß, etc.
in die Überschrift des Beitrags mit eingeflochten.
Ein Problem so nebenbei:
Auszug aus dem
Forum
(Originaltext)
drohung mit cybermobbing - muss ich das ernst
nehmen?
...
einen entfernten Bekannten haben sie in einem Forum durch den Kakau gezogen.
War so richtig gemein, mit fakes und adresse und so.
Ich hab ihn bei einer Party damit aufgezogen. er ist vor Wut gan z weiss
geworden. Dann hat er gesagt wenn ich nich sofort aufhöre dann mach t er
anonym daselbe übe r mich in das Forum rein.
Ich finde das ist ein echt unverschämtes mobbing. der typ kennt meine
adresse und alles. Wenn der was i nein Foru m schreibt, dann kann ich nur
noch mit einer Skimütze über dem kopf aus dem Haus.
Darf der das eigentlich. Ich meine, das is t doc h schon recht unverschämt
mir damit zu drohen!
ICh voll schockiert! Was kann ich machen ? Rafi
Das allgemeine Grinsen
gegenüber den bisher relativ Wenigen die im Internet gemobbt wurden,
verwandelt sich auch so nach und nach in eine allgemeine Betroffenheit, denn
letztendlich wird jeder betroffen sein:
Der Schneeball von Denunziationen
und Diffamierungen ist im Internet schon längst ins Rollen gekommen und
er hat durchaus System.
Siehe hierzu Beiträge im Mobbingforum:
Cybermobbing
- Internetmobbing - Phishing - Spam - Cyberbullying
Forenbetrug,
Spamforen, Hassforen, Mobbing in Foren,
Das Internet und die Promis
Weit verbreitet sind intime
Informationen, Nacktfotos und Pornofilmchen von Prominenten. Ob gestohlen
oder selbst in Szene gesetzt, "erschüttern" sie immer wieder Medien und
ziehen sich quer durchs Netz.
Nun, dabei handelt es sich um Personen,
die es gewöhnt sind in der Öffentlichkeit zu stehen und die sich durchaus
juristisch wehren können. Denn, wer so ein Machwerk veröffentlicht riskiert
eine empfindliche Strafe und zahlt "Schmerzensgeld". Gewiefte Anwälte wachen
über ihre prominenten Schützlinge.
Ist die Cyberwelt doch noch
halbwegs in Ordnung und können wir und die Celebrities beruhigt schlafen
|
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Cybermobbing, ein paar Punkte die uns beunruhigen sollten
|
| Reproduktion von privaten Infos,
Fotos und Filmen
Wer eine Information ins Internet stellt,
eröffnet damit die Möglichkeit, dass diese vervielfältigt wird. Legal und
illegal.
Die unkontrollierbare Reproduktion von Inhalten ist
eine spezifische Eigenschaft des Internets. Der erste Kopf der Hydra
und einer der Gründe für die Brisanz des Cyber-mobbings.
Was bedeutet die faktisch ungehemmte Reproduktion
für den "Körper" Internet? Krebs, so wie bei der Reproduktion entarteter
Zellen im menschlichen Körper? Der Vergleich ist durchaus passend!
Cyber-mobbing ist der Krebs des Internets!
Es gibt viele Beispiele, in denen Bilder, Videos
oder Texte "unbedacht" ins Netz gestellt wurden: Ein Foto vom
Betriebsausflug, bei dem der Chef der Abteilung in weinseliger Stimmung am
Boden sitzt und "nachdenkt". So etwas ist immer ein großer Brüller!
Und schon wird kopiert! Bereits einen Tag nach dem
Hochladen ins Netz gibt es in der Firma einige dutzend Kopien, die auf
anderen Rechnern gespeichert sind. Unser Hobbyreporter kommt nun zu dem
Schluss, dass der Chef auf dem Bild vielleicht über die nächste
Gehaltskürzung nachdenkt. Also wird schnell gelöscht. Aber wen interessiert
das noch? Das Bild ist im Internet.
Was unserem Fotoreporter jetzt noch bleibt ist die
Hoffnung auf einen toleranten Chef.
Ob Bild, Text oder Video, was im Netz ist, bleibt
auch im Netz, denn wie soll man eine Löschung durchsetzen, wenn man
überhaupt nicht weiß wer kopiert hat.
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| Verbreitungsgeschwindigkeit -
Wichtige Informationen können innerhalb von wenigen Minuten weltweit
verbreitet werden !
Es gibt Beispiele über die Diffamierung von
Politikern im Internet die innerhalb eines halben Tages weltweit bekannt
wurden. Blogs scheinen für Reporter eine immer wichtigere Informationsquelle
zu werden und so manche Meldung wird ungeprüft um den Erdball gejagt. Ob ein
Musiker in eine Glastüre gefallen ist und schwer verletzt wurde oder ein
Außenminister Lederunterwäsche trägt, es wird veröffentlicht.
Überwindet eine scheinbar wichtige Information aus
dem Internet die zwischenzeitlich fast unsichtbar gewordene Grenze zum
Fernsehen, dann gibt es Sonder- und Eilmeldungen die in wenigen Stunden,
manchmal sogar Minuten auf allen Nachrichtensendern "laufen".
Private Infos können sich regional ebenfalls
erstaunlich schnell verbreiten. Mit der immer weiter fortschreitenden
Vernetzung von E-Mail, SMS, Telefon, Chat, Blog, Webseite oder Forum darf
man sich nicht wundern, wenn die Verbreitungsgeschwindigkeit bereits
die von örtlichen Tageszeitungen übertrifft. Bei allgemein interessanten
Ereignissen wie Geburten, Hochzeiten oder Todesfällen kann dieses Phänomen
häufig beobachtet werden. Ebenso bei Unfällen und privaten Missgeschicken.
So wird es möglich, dass ein Schüler von der Kündigung seines Vaters im
örtlichen Chat erfährt, ehe der Vater die unangenehme Information selbst
mitteilen konnte.
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| Dauer - wie lange verbleibt eine
Information im Internet ?
Die Zeit heilt alle Wunden. Mit diesem Spruch
können wir uns leider im Hinblick auf das Internet nicht trösten. Was ins
Internet kommt wird gespeichert. Suchmaschinen haben hierfür extra eine
Funktion: "Cache". Dort kann eine Webseite noch nach Monaten, manchmal nach
Jahren besucht werden, obwohl sie u. U. schon lange nicht mehr existiert.
Was Geheimdienste und andere Behörden so abspeichern
lässt sich unschwer erahnen: Alles! Wie lange es in den Archiven bleibt
dürfte von Fall zu Fall verschieden sein, aber da die Speicherkapazitäten
ständig wachsen, wird wohl unsere Schuhgröße bei mindestens 20 verschiedenen
"Diensten" bis zu unserem natürlichen Ende abrufbar sein.
Für das Cyber-mobbing ist die Speicherung der
Daten und Bilder von Privatpersonen von besonderem Interesse. Wie lange
behält also der verfeindete Nachbar unsere lasziven Jungendfotos auf seiner
Festplatte? Oder hat er sie schon auf eine CD kopiert und fein säuberlich
archiviert?
Gehen wir davon aus, dass die Enkel eines Lehrers
irgendwann im Internet das Video sehen, bei dem Opa vor der Klasse die Hose
herunter gezogen wird. Speziell diese Videos werden anscheinend so oft
kopiert und archiviert, dass keine einstweilige Verfügung und kein Prozess
das Verbleiben dieser blödsinnigen Machwerke im Internet verhindern kann.
Allgemein gilt: Das Internet
vergisst nichts!
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| Juristisches Niemandsland
- wie kann eine Webseite gestoppt werden die sich im Ausland befindet
?
Domains mit der TLD .de sind allein schon aufgrund
der leichten Abmahnbarkeit allgemein unbeliebt geworden. Der Trend geht
eindeutig in Richtung der bekannten TLD,s wie etwa .com oder .net
Diese Domains und die zugehörigen Webseiten sind
sehr leicht im Ausland an zu melden und zu hosten. Der juristische Zugriff
kann, je nach Anmeldeland sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich, sein.
Hierzu werden aus verständlichen Gründen keine weiteren Informationen
gegeben, sagt godaddy.
Bilder, Texte oder Videos können auch in
ausländischen Foren oder Blogs online gestellt werden. Auch diese
Veröffentlichungen sind sehr schwer durch die deutsche Gerichtsbarkeit zu
verhindern. Wenn entsprechende Beschlüsse überhaupt zu erwirken sind, dann
kann es bis zu deren Durchsetzung Monate dauern.
Wenn der Urheber bekannt ist und nachweislich in
Deutschland lebt dann besteht allerdings die Möglichkeit ihn auch über ein
deutsches Gericht zu belangen. Der Umstand dass übers Ausland gemobbt wurde
ist dann eher strafverschärfend.
Ex-Ehemänner die sich in Thailand oder Kenia
vergnügen und dort eine Webseite einrichten um ihre ehemalige Frau zu mobben
haben vor Gericht schlechte Karten. Es ist ein verhängnisvoller Irrtum zu
Glauben dass ein deutscher Richter grundsätzlich "in dubio pro reo" urteilt.
Wer sich hierzu informieren möchte kann unter dem juristischen Begriff
"freie Beweiswürdigung" Näheres erfahren.
(vgl. hierzu auch § 286
Zivilprozessordnung, § 261 StPO, § 108 VwGO )
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| Fälschungen von Informationen
Bildern und Filmen - Fake
Es ist bewundernswert welche Möglichkeiten die
elektronische Bildgestaltung eröffnet. Soweit das Positive! Die andere Seite
der Medaille ist die dadurch mögliche, bewusste Verfälschung eines Bildes,
bis hin zum totalen Fake.
Ein bekanntes Beispiel ist das Foto, das angeblich
eines der Flugzeuge zeigt die in die Twintowers gerast sind: aufgenommen vom
Dach des getroffenen Turms! Das Foto ist so gut gemacht, dass es für einen
Laien "authentisch" wirkt!
Die Manipulation von Filmen und Fotos in den Medien
ist ein immer währendes Thema. Relativ neu ist der Umstand, dass auch Laien
mit Hilfe entsprechender Programme in der Lage sind naturgetreue Fakes zu
herzustellen. Der lieben Tante auf den Familienfotos zusätzliche Rundungen
oder eine etwas längere Nase zu verpassen sind beliebte Scherze.
Die Möglichkeit zwei Personen die noch nie in
irgendeiner Forum Kontakt hatten auf einem "Foto" eng umschlungen zu zeigen
kann dagegen ganz nachhaltige Probleme erzeugen.
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Das Recht am eigenen Bild wurde schon vor
Jahrzehnten durch die Medien so ausgehöhlt, dass (fast) alles gezeigt und
veröffentlich wird.
Ein Beispiel: |
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Tagtäglich sehen wir Bilder von Katastrophen. Ein Autounfall ist nichts
besonderes. Kaum jemand wird das Bild vom Überschlag eines Autos
interessieren. Der verunglückte Fahrer hat auch keine Chance die
Veröffentlichung zu verhindern. Das Recht der Allgemeinheit auf Information
hat Vorrang. Im übrigen kann das Auto keiner bestimmten Person zugeordnet
werden.
Stimmt natürlich nicht ganz, denn die Verwandten, Bekannten, Nachbarn und
Arbeitskollegen wissen sehr genau wem das Auto gehörte. Trotzdem wird
veröffentlicht. |
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Dann das zweite Bild in Kombination mit dem ersten! Abgefahrene Reifen,
vermutlich Ursache des Unfalls! Die Öffentlichkeit urteilt da immer
sehr schnell und unbarmherzig. Gehört der Reifen überhaupt zum
Unfallfahrzeug? Die Veröffentlichung beider Bilder nebeneinander legt dies
nahe. Aber wer macht sich die Mühe das genau nach zu kontrollieren? Ein
weites Feld für simple Fakes.
Die Position des Unfallfahrers vor Gericht ist auch für die tendenziöse
Bildkombination unklar. Das Gericht könnte den angeblich vom Reporter
gewollten "wertvollen erzieherischen Effekt" der Bilder anerkennen.
Tatsächlich bedient die Zeitung die Sensationsgeilheit seiner Leser. Jeder
weiß das, und jeder kuckt trotzdem hin! Durch die Kombination der an sich
langweiligen Bilder wird "Interesse" geweckt. Im vorliegenden Fall war durch
Überfahren eines Rehs die Lenkung blockiert worden. Der Zustand der Reifen
hatte keinerlei Einfluss auf das Unfallgeschehen.
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Was hat das mit Cyber-Mobbing zu tun? Während Zeitungen oder
Fernsehsender in einem gewissen Umfang zur Verantwortung gezogen werden
können und z. B. eine Gegendarstellung drucken bzw. abgeben müssen, sieht
die Situation im Internet völlig anders aus. Da könnten die Fotos (aus der
Zeitung herauskopiert) in einem Forum veröffentlich werden und dazu steht
dann Name und Adresse des Fahrers und dass er halt mal wieder besoffen
und mit abgefahrenen Reifen die öffentliche Sicherheit auf unseren
Straßen gefährdet hat.
Deprimierende Erkenntnis: die meisten Leser würden es glauben und
der Unfallfahrer hätte nicht die geringste Chance die Verbreitung der Bilder
und des Textes im Internet zu stoppen. Aufgrund der allgemeinen
"Forenkultur" würde der Fahrer dann auch noch beleidigt indem an den
Eröffnungsbeitrag weitere "Kommentare" angehängt würden.
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| Das Internet ist das Gedächtnis
der Welt - aber nicht ihr Gewissen!
Ob wir es wollen oder nicht, das Internet verändert
die Kommunikation des Menschen in revolutionärer Weise. Ausgehend vom Thema
Cybermobbing zeigen die vorherigen Absätze wie tiefgreifend, überraschend
und erschreckend diese Veränderungen sind.
Jeder der genannten Punkte ist für sich allein schon
ein "Riesenproblem". Die Kombination der genannten Möglichkeiten mit den
sich zusätzlich ergebenden Synergien erzeugt eine völlig neue Situation und
stellt einen massiven Angriff auf Persönlichkeitsrechte und Intimsphäre
dar.
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| Wie wehre ich mich gegen
Cybermobbing ?
Zugegeben, dies ist der schwerste Teil dieser
Infoseite. Kaum dass ein Kopf der Hydra abgeschlagen ist, wächst ein neuer.
Ein Beispiel mag dies verdeutlichen: Einem
amerikanischen Ehepaar wurde ein "sehr privater" Film gestohlen. Wenig
später tauchte der Heimporno im Internet auf und das Ehepaar wurde zum Teil
mit ermunternden Worten, zum Teil auch mit hämischen Bemerkungen aus seiner
unmittelbaren Umgebung darauf aufmerksam gemacht. Eine Firma versuchte
daraufhin mit Spezialsoftware alle Kopien des im Internet kursierenden Films
zu finden und seine weitere Verbreitung zu unterbinden.
Tatsächlich wurden über 2oo Kopien gefunden, die für
für jeden zugänglich bei verschiedenen Servern in verschiedenen Ländern
abgerufen werden konnten.
Nehmen wir mal an, dass es, wie die Firma vollmundig
behauptete, mit neuartigen Biometrischen Methoden, gelang, alle
Kopien im Netz zu stoppen, so bleibt doch die Frage, wie viele Privatkopien
bereits herunter geladen und auf CD konserviert wurden. Es seht fest, dass
es unmöglich ist alle diese Kopien zu finden und zu vernichten.
Erfahrungsgemäß wird der Film irgendwann wieder im
Netz auftauchen und das Spiel beginnt von Neuem. Letztendlich wird das
Ehepaar damit leben müssen, dass es hüllenlos über diverse Bildschirme
huscht und es nur eine Frage der Zeit ist, bis ihre Kinder oder Eltern den
Film sehen.
Ratschläge gegen Cybermobbing und Internetmobbing
können nur eingeschränkt hilfreich sein. Wenn professionell vorgegangen
wird und die gesamte Phalanx des Cybermobbings zum Einsatz kommt, gibt es
gegenwärtig keine wirksame, allumfassende Abwehr!
Aber, auch besonders schlaue Cybermobber machen
zuweilen Fehler. Bei einer diskriminierenden Darstellung im Internet wird
man sich zunächst fragen wer hatte diese Information oder diesen Film, wer
ist in der Lage ihn online zu stellen und zu welchem Zweck.
Das Motiv führt, wie bei anderen Kriminalfällen
auch, meistens zum Täter. Bei den diversen Filmchen über Lehrer werden über
90 % der "Filmemacher" und "Internetproduzenten" erwischt. Nicht selten
erkennen Lehrer ihre Pappenheimer schon an spezifischen Mängeln der
Orthographie.
Rachepublikationen von verlassenen oder
verschmähten Freunden und Ehepartnern haben ebenfalls eine extrem hohe
Aufklärungsquote, da auch hier das Motiv der Veröffentlichung klar erkennbar
ist und fast zwangsläufig zum Täter führt
Aber, trotz hoher Aufklärungsrate, der Schaden ist
oft nicht wieder gut zu machen. Sexfotos seiner 16 jährigen Freundin
inklusive deren Adresse ins Netz zu stellen hat meist eine nachhaltige
Wirkung. Da nützt es wenig, wenn der Exfreund erst 15 ist und sich
öffentlich (im Fernsehen) darüber ärgert dass er erwischt wurde.
Das Internet ist der "moderne wilde Westen".
Die Bereitschaft mit der zur Verfügung stehenden Elektronik zu mobben und
das Internet zur Spielwiese privater Fehden und charakterlicher Defizite zu
machen ist relativ groß.
Der übliche Ruf nach dem Gesetzgeber ist angesichts
des world wide web nicht mehr als eine hilflose Geste. Was bleibt, ist die
Erkenntnis, dass wir uns in mitten einer Entwicklung befinden, die unsere
Gesellschaft in weiten Bereichen verändert.
Vielleicht vermissen Sie den Hinweis dass private
Filme und Fotos gut verschlossen und versteckt aufbewahrt werden sollten,
damit sie kein Unbefugter ins Netz stellen kann. Ich schließe mich diesem
Rat an und empfehle zusätzlich überhaupt keine solchen Filme zu drehen oder
solche Fotos zu machen, denn so absolut sicher ist der eigene PC auch nicht,
auf dem die Fotos oder Pornofilmchen nachbearbeitet werden.
Im Zweifelsfall kann man sich auch mit Wilhelm
Busch
trösten:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig
ungeniert !
Zum Forum
Cybermobbing - Internetmobbing - Phishing - Spam -
Cyberbullying
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Lesen Sie auch:
Abendzeitung - Psychoterror per Mausklick
|
| Über die Themen Forenmobbing,
Mobbing mit Webseiten und Blogs, Spamforen wird in der Unterseite
Spamforen ,
Webstrategie
sowie in der Abteilung
schmutzige Tricks
berichtet.
Alle Beiträge der Webseite Mobbing.net sind
unverbindliche Information. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass
die Beiträge keine Rechtsberatung ersetzen können. Im Zweifelsfall suchen
Sie bitte einen Rechtsbeistand auf, der Sie bei Ihren persönlichen Problemen
beraten kann.
Beispiele aus dem Forum gegen
Cybermobbing:
Cybermobbing vernichtet Kreativität - unverschämte Diffamierungen
im Netz !!!
vor mehreren Jahren habe ich eine Webseite eingerichtet. Es waren sehr
schöne Bilder aus dem Urlaub drauf. Dann mein Haus mit Garten und
Hund. Dazu, im Impressum die Angabe meine Adresse.
Vor einiger Zeit stellte ich fest, dass die Bilder kopiert wurden und
mit völlig idiotischen Texten kommentiert wurden. In mehreren Foren
tauchen Bilder meiner Frau auf und sie wurde als Prostituierte
bezeichnet! Dazu die komplette Adresse!
Die Bilder waren mit einem Fotobearbeitungsprogramm verändert wurden.
Auf einem Bild "hing" die Brust aus dem Badeanzug.
Ich versuchte die Forenbeteiber dazu zu bewegen diese Texte / Bilder
wieder zu löschen.
Nichts! Absolut nichts! Das ist denen völlig egal !
Ich habe die Webseite aufgelöst und benutze das Internet nur noch wenn
es unbedingt sein muss.
Antwort:
Wenn ich mir das so ansehe, dann kann ich nur sagen: Du hast
völlig recht mein Freund!
Ich persönlich verneble schon seit Jahren meine Identität im Internet.
Denn was soll schon raus kommen wenn Du irgendwo mit Deinem Namen und
der Adresse drin bist und dein neues Auto stolz präsentierst. Ich kann
es dir sagen: das Auto wird geklaut und du Depp hast auch noch die
Adresse für die Typen geliefert !
Oder die tollen Urlaubsfotos! Mit Datum und Adresse an die Freunde
verschickt. Gut dass da auch drauf stand wann du zurück kommst. Da
konnten die Einbrecher sich wirklich zeit lassen.
Vergesst nicht eure Bildersammlungen zu präsentieren und das wertvolle
Porzellan, die Waffen, Münz- und Uhrensammlung. Sowas wird immer gern
genommen ...
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gegen Cybermobbing
Cybermobbing - ist Google schuld ?
habe schon öfter gehört, dass es ohne Google oder Youtube kein
Cybermobbing geben würde. Das ist völliger Blödsinn, denn wenn Google
oder Youtube einen Beitrag löschen, was passiert dann ? Eine andere
Suchmaschine zeigt ihn trotzdem, dann ist er eben in Yahoo. Dasselbe
gilt für Youtube, wenn der Clip dort gelöscht wird, dann ist er auf
clipfish etc. immer noch zu sehen.
Wenn nicht weltweit auf allen Suchmaschinen ein bestimmter Beitrag
oder ein Clip gelöscht wird, dann hat das Löschen keinen Sinn.
Da ein "weltweites Löschen" reklamierter Beiträge angesichts der 10
000 Suchmaschinen völlig sinnlos ist, wird sich jeder damit abfinden
müssen sich irgendwann mal in einer "ungünstigen Darstellung" im Web
wieder zu finden.
Was das BGH-Urteil mit den Lehrern angeht (spick-mich.de), da haben
die Richter sich einfach der Realität angepasst. Jeder in Deutschland
gelöschte Beitrag erscheint doch automatisch in einem Forum im
Ausland. Dort gilt die deutsche Rechtssprechung nicht und damit gibt
es auch kein Recht zum Löschen.
Die einzige Konsequenz bei einem Urteil gegen die Veröffentlichungen
in Bewertungsportalen wäre gewesen, dass die entsprechenden Portale
ins Ausland abgewandert wären.
Ist nun mal so ... Kessy
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Kostenlose Hilfe bei Mobbing und Belästigung im Internet |
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Wer sich im Internet bedroht fühlt, findet Hilfe bei
http://www.internetvictims.de. Mit großem Forum, Anwaltsdatenbank und
Infoteil. Hier kannst Du in Deinem eigenem Forum Deinen Fall darstellen!
| Werde am PC gemobbt |
mompi
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Hi ihr,
ich gebe jetzt dann auf.
Bin seit knapp einem halben Jahr bei neuem AG. Am Anfang alles toll und
super.
Nun spinnt mein PC immer mehr. Ich mache Abrechnungen in der Buchhaltung
fertig, gehe am nächsten Tag in unser Programm, alle Daten sind weg.
EDV - Mensch sagt, ich habe es nicht oder nicht richtig eingegeben. Das
kommt 3-4 mal die Woche vor. Vorgesetzter sagt, wenn ich nicht mit der
EDV umgehen könne , sei das mein Problem.
Ich glaube ich kündige...
Mompi.
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11.3.2007 20:40
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Hallo Mompi,
erst mal, nicht die Flinte ins Korn werfen.
ich hätte folgenden Vorschlag für Dich. Druck die Abrechnung aus. Damit
kann Dir niemand unterstellen, dass Du die Arbeit nicht gemacht hast.
Lass den EDV-Menschen doch am Ende des Tages kommen, und
er soll prüfen ob die Daten korrekt gespeichert sind und lass Dir von
Ihm
das okey geben. Am besten sollte es von einer anderen Person auch noch
bestätigt werden. Wenn die Daten dann am nächsten Tag weg sein
sollten, dann haste wenigstens Zeugen und muss Dir nicht anhören,
dass Du mit der EDV nicht umgehen kannst. (Das finde ich von Deinem
Vorgesetzten auch ziemlich "simpel" geäußert). Der weis auch nicht,
wie Probleme gelöst werden.
Ich weis, dass kann Nerven kosten, wenn man die Arbeit so häufig
doppelt machen muss.
Schreib doch zurück, was sich ergeben hat.
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19.3.2007 01:04
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Hallo,
nein, gebe bitte nicht auf. Es gibt im übrigen auch PC-Manipulation. Ich
würde die Daten einmal auf dem PC speicher und einmal, wenn es möglich
ist auf Diskette, so hast Du auf jeden Fall Deine Daten hast.
Und ausdrucken ist auf jeden Fall auch eine gute Idee.
Vielleicht kannst Du dir das nochmal von einem Kollegen/inn zeigen
lassen, so daß die Fehlerquelle deinerseits ausgeschlossen werden kann.
Gib bitte nicht auf. Kopf hoch!
Schönen Abend!
Bärbel
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19.3.2007 18:37
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Hallo Mompi
Ich glaube das Du von Monerle sehr gut beraten
bist.Ich würde es auch so machen.Ein Versuch ist nicht strafbar.Wünsche
Dir viel Glück
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24.3.2007 18:11
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Hallo Administrator,
könnten sie bitte vielleicht meine Leerbeiträge löschen. So etwas nennt
man die Tücken der Technik oder eher gesagt meiner Müdigkeit.
Vielen Dank!
Bärbel
Hallo Sommerwind,
ich frage mich die ganze Zeit, was Deine Geschichte ist? Berichte bitte,
dann können wir dir vielleicht auch helfen.
Was hast Du durchgemacht?
Ich weiß, man muß unbedingt gemobbt worden sein, um in einem
Mobbingforum zu posten, aber es wäre interessant, weil wir unsere
Geschichte erzählt haben, weil wir uns geöffnet haben.
Ich will dir das nur näher bringen, wie wir uns fühlen. Wir sind zum
Größtenteil verunsicherte und verletzte Seelen und leider auch somit
sehr schnell beeinflußbar bezüglich der Mobbingsituation.
Es geht hier wirklich um Existenzen. Es kann gefährlich sein
Pauchalbeiträge zu schreiben. Natürlich sollte jeder für sich
entscheiden, aber wenn man so verletzt wurden ist, klammert man sich
schnell an jedem Strohhalm.
Ich freue mich schon auf Deine Geschichte.
Schönen Abend!
Bärbel
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schon erledigt - Admin
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| Handy-Voyerismus, Rufmord,
Mobbing durch Nachbarn |
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Hallo Leute,
Ich hab keine Kraft mehr und bin kurz davor mich umzubringen...
Bin ein Opfer von Handyvoyeurismus; das MMS ist bereits im Umlauf und
ich kann mich ueberhaupt nicht zu Wehr setzen. Wohin ich gehe werde ich
belaechelt, ausgelacht oder schlichtweg ignoriert. Nachrufen und obzoene
Gerausche in der Nacht vor dem Haus kam auch schon mehrmals vor und an
die Tuer wurde auch schon mitten in der Nacht energisch 'geklopft'.
Obwohl das Foto fuer mich schon schlimm genug ist(ist ein Naktfoto)
werden auch noch Luegen ueber mich verbreitet, ich waere pervers etc.
Bin auch schon total paranoid und traue mich kaum noch nach draussen
wegen der Schickanierungen. Alles fing an als Maedchen in der
Nachbarschaft mich kennenlernen wollten und ich sie ignoriert habe; dass
ist wohl die Strafe dafuer.
Ich bin seit drei Jahren an einem IT Fernstudium ueber die USA, alles
lief tip top bis dato. Seit den Belaestigungen kann ich mich nicht mehr
konzentrieren, habe staendig Panikattacken und bin in eine tiefe
Depression gefallen.
Da ich neu im Dorf bin, habe ich noch keine Freunde. Das ist mir
eigentlich egal, sofern das Studium gut laeft. Aber jetzt geht nichts
mehr...
Ich bin ruecksichtsvoll, anstaendig, tollerant, karrierebewusst und
werde dennoch von solchen Leuten gequaelt. Das verstehe ich einfach
nicht. Hobbies die ich frueher gemocht habe wie Klettern, Amateurfunk,
Joggen, Programmieren etc machen mir seit dem Terror keinen Spass mehr
und ich unternehme immer weniger...
Die Panikattacken werden seit 2 Wochen immer hauefiger und ich habe nur
noch Wut im Bauch und wuerde den naechsten Peiniger/Mitlaeufer der mir
Auffaellt am liebsten ^%%#$#$#. Aber das kann ich mir nicht leisten,
sofern ich einen Job will nach der Uni. Dazu kommt, dass ich mit Gewalt
nichts anfangen kann.
Mein Vater kann meine Stimmungsschwangkungen durch die Mobberei nicht
mehr ertragen und meint ich bilde mir die Sache nur ein.
Ich habe auch schon daran gedacht Hilfe von Aussen in Anspruch zu nehmen
aber eine Therapie kann ich mir nicht Leisten, dazu haben meine Eltern
die Ansicht dass nur 'schwache' Menschen zur Therapie gehen... Und ich
will sie ja nicht enttaeschen(obwohl ich ihre Ansicht nicht teile)...
Was kann ich nur tun damit ich die Schickanierungsversuche ignorieren
kann und ich wieder normal Arbeiten kann...? Bekomme ich durch die
Mobberei mit der Zeit automatisch 'dickere Haut'? Ich habe bis jetzt
folgende Phasen durchlaufen: Angst, Wut, was kommt danach?
Gleichgueltigkeit(I hope so).
Ich hoffe jemand von euch der/die die Mobberei auch schon erlebt hat
kann mir ein paar tips geben, denn ich bin mit meinem Latein am Ende....
Vielen Dank im Voraus und Gruss
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19.2.2007 16:13
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Re: Handy-Voyerismus, Rufmord, Mobbing durch Nachbarn |
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Hallo,
ich kann Dich zwar verstehen, daß das unheimlich unangenehm sein muß,
wenn Nacktfotos von einem verteilt werden. Mobbingattacken sind auf
jeden Fall schrecklich. Aber wer macht die Attacken?
Wer hat die Fotos verbreitet und an wem? Weiß das ganze Dorf Bescheid
oder warum bekommst nächtliche Störungen? Ich weiß, daß das nicht
einfach ist, darüber zu schreiben, aber erst dann können wir Dir helfen.
Hier bist Du anonym.
Ich würde an Deiner Stelle zum Psychotherapeuten gehen. Das wird von der
Krankenkasse übernommen und ist überhaupt nichts schlimmes. Ich würde es
Deinen Eltern nicht erzählen. Sie müssen nicht alles wissen, was Du
tust.
Du bist hier nicht alleine.
Kopf hoch!!!
V.G.
Bärbel
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19.2.2007 18:32
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Zum Forum
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Re: Handy-Voyerismus, Rufmord, Mobbing durch Nachbarn |
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Hallo Bärbel,
Vielen Dank fuer deine Antwort. Die Geschehnisse niederzuschreiben
scheint zu helfen, fuer den Moment jedenfalls.
Das schlimme an der ganzen Sache ist, das ich ueberhaupt keine Ahnung
hab wer der Haupttaeter ist, sonst haette ich ihn/sie schon laengst zur
Rede gestellt bzw verklagt. Als ich eines Abends am Bahnhof auf den Zug
gewartet habe, haben jugendliche das Handyfoto von mir herumgezeigt und
ueber mich gelacht. Das war mir total peindlich, darum meide ich den
Bahnhof sofern es geht. Ich kenne nur zwei der Jugendlichen die da
waren, beide wohnen im gleichen Quartier wie ich. Sie sind von der Sorte
mit denen man nichts zu tun haben will. Haengen meistens am Bahnhof,
provozieren Leute, saufen und prahlen ueber ihre Karren statt etwas
sinvolles im Leben zu machen...
Ich bin schon zwei mal nach draussen gegangen als die jugenlichen
Nachtruhestoerungen begangen haben, aber leider waren sie jedesmal schon
weg als ich vor Ort war. Einmal hatten sie aus dem Garten eines Nachbarn
gerufen, aber wegen der Hecke konnte ich nicht erkennen wer es genau
war. Wir installieren naechstens eine Ueberwachungskamera, also sollte
das mit dem Klopfen an der Tuer mitten in der Nacht aufhoeren. Wenn mir
auf der Strasse nachgerufen wird sind sie meistens in der Gruppe und ich
kann den Taeter nicht erkennen(zu weit weg) oder sie Schreien aus dem
'Hinterhalt'. Sie haben nicht mal den Mut mir gegenueber zu Stehen. Ich
kann nur annehmen dass das ganze Dorf davon weiss, da mich
verschiedenste Leute belaechelt haben, ignoriert haben oder zu mir
arrogant waren. Vielleicht bilde ich mir dass nur ein und die Leute im
Dorf sind generell arrogant oder ich zu empfindlich, aber nach all den
Schickanierungen von fremden Leuten hat man wirklich langsam das Gefuehl
dass jeder damit zu tun hat. Ich werde langsam paranoid: Wenn jemand
unhoeflich ist im Dorf sei es ein Nachbar, Postangestellter etc habe ich
sofort dass Gefuehl dass sie damit zu tun haben, obwohl ich keine
Beweise hab(ueb:running to conclusions=bad). Die Leute die ich bis jetzt
erkennen konnte als Mobber sehe ich meistens wenn sie Wochenends in den
Ausgang gehen und besoffen zueruckkommen(partygeneration?).
Eigentlich sollten mir solche Leute egal sein, aber auf die Dauer bringt
mich die Mobberei um...
Das mit der Psychotherapie wird schwierig da mein Vater immer wissen
will wo ich hingehe etc. Dann werd ich halt naechste Woche mal in die
Bibliothek gehen
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19.2.2007 19:56
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Re: Handy-Voyerismus, Rufmord, Mobbing durch Nachbarn |
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Hallo,
du sagst es, die Leute sollten dir egal sein. Die sind doch eh nur
feige. ))
Schrecklich!! Ich kann mir das gut vorstellen und das nachempfinden.
Du solltest immer daran denken, daß das ganze auch eine Eigendynamik
haben kann und du immer unsicherer wirst.
Isoliere Dich nicht! Ich hoffe, Du hast gute Bekannte, Freunde oder gute
Verwandte. Unternimm etwas mit denen, wo Du Dich wohl fühlst. Man hat
festgestellt, die Leute die ein gutes soziales Umfeld haben, werden
weniger gemobbt oder den macht es weniger etwas aus.
Hast Du mal überlegt, zu einem Rechtsanwalt zu gehen bezüglich der
Fotos? Wahrscheinlich ist es schwer zu beweisen.
Hast Du Zeugen?
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Hast Du vielleicht die Möglichkeit die
Schule zu wechseln?
Wie alt bist Du, wenn ich fragen darf?
Im übrigen ist das eine gute Idee mit der Bibliothek.
Ich kann Dich absolut verstehen. ich würde auf jeden Fall versuchen
Hilfe in Anspruch zu nehmen.
V.G.
Bärbel
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20.2.2007 17:05
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Re: Handy-Voyerismus, Rufmord, Mobbing durch Nachbarn |
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Hallo Bärbel,
Man hat festgestellt, die Leute die ein gutes soziales Umfeld haben,
werden weniger gemobbt oder den macht es weniger etwas aus.
Leider habe ich momentan kein soziales Umfeld mehr seit dem Umzug vor
~4-5 Jahren. Da ich nur mit Muehe an die Uni gekommen bin(bin bereits
26), habe ich mich in den letzten Jahren nur auf mein Studium
konzentriert statt mich zu bemuehen soziale Kontakte zu knuepfen.
Ich bin nun auch sehr skeptisch und verschlossen anderen Menschen
gegenueber wegen den Jahrelangen Mobbingattacken, deswegen ist es fuer
mich umso schwieriger neue Kontakte zu knuepfen.
Das mit dem 'weniger ausmachen wenn in einem sozialen Umfeld' das du
angesprochen hast ist mir erst kuerzlich bewusst geworden. Als ich im
Winter mehrere Kletterkurse ueber Monate in der Halle besucht habe,
hatte ich den Psychoterror in der Nachbarschaft und am Bahnhof gar nicht
mehr beachtet. Leider bin ich nach den Kletterkursen wieder in ein
tiefes Loch gefallen da die Mobbingattacken stark zugenommen haben.
Ich habe nun beschlossen an der Volkshochschule regelmaessig Kurse zu
besuchen um neue Leute kennenzulernen. Aber der erste Schritt (die
Anmeldung) ist fuer mich das schwierigste. Ich habe einfach Angst, dass
ich nicht akzeptiert werde. Auch fuerchte ich momente, in denen ich mich
mit jemanden unterhalte und ich nicht mehr weiss worueber ich reden
soll. Ich habe einfach das Gefuehl dass ich 'smalltalk' nach all den
Jahren verlernt habe
Gruss |
Zum Forum
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