Unser Sohn hat sich 2008 erhängt, obwohl in den
letzten Wochen/ Monaten vor seinem Selbstmord keine Anzeichen von
Depressionen oder Selbstmordabsichten zu erkennen waren.
Im Gegenteil: Wir hatten von Ihm den Eindruck, als wenn er sich auf ein Date
mit irgend jemanden vorbereitet.
Er war uns gegenüber positiver eingestellt als in den
Jahren vorher.
Ich weiß, dass er im ICQ gechatet hat und dass er auch über mich und
meine Frau nicht immer ein gutes Wort übrig hatte. Wie groß ist die Gefahr, daß man im ICQ gemobbt wird ?
Irgendwer wusste, wer er ist und hat ihm möglicherweise angedroht es zu
veröffentlichen. Ich war schon bei einigen Psychotherapeuten, habe aber den
Eindruck, dass dieses Problem oder die Gefahr von Mobbing durch chat bzw.
ICQ leider noch nicht bewusst ist.
Wir machten die ganze Palette durch von Schulleitergesprächen,
Schulamt informiert und einer Anzeige wegen Körperverletzung mit
Cyber-Mobbing.
Unser Sohn hat bis heute auf dieser Schule einen harten Stand und von
der Blamage nicht zu sprechen. Ein Wessi, so heißt es zu mindest hier,
hat an dieser Schule nichts verloren!
Kurz vor Weihnachten kam die Nachricht von der Staatsanwaltschaft. Das
Verfahren wird eingestellt, erzieherische Maßnahmen einer Belehrung
wurde beim Täter durchgeführt.
Keine Entschuldigung, nichts wurde von diesen intoleranten Mistkerlen
gefordert. Die lachen sich ins Fäustchen und jetzt kommts, nach einer
längeren Pause (abwarten vom Urteil) geht es mit dem Mobben
wieder los.
Ich werde das Jugendamt informieren und wenn es sein muss, wieder eine
Anzeige machen. Nun heißt es wieder abwarten, haben sie heute was
gemacht, wann kommt der nächste Angriff ????
Ich könnte nur noch KOTZEN und mein soziales Denken lässt langsam aber
sicher nach.
Unser Staat ist einfach nur blöd, für was zahlen wir eigentlich
Steuern, wenn uns doch nicht geholfen wird? Immer für den Angeklagten,
wie verdreht ist das alles.
Vielleicht sollte ich einen Prügel nehmen und diesem schlecht
erzogenen Bastard eins drüber braten, dann wäre ich die erste Amok
laufende Mutter.
Ein Dichterfürst prägte einst das Wort „Ernst ist das
Leben, heiter die Kunst!“ Die Kulturbeutelredaktion ist in erster Linie für
die heitere Kunst zuständig, kann und will sich aber auch dem
Ernst des Lebens nicht verschließen. Auch uns fallen immer wieder
gesellschaftliche Phänomene auf, bei denen wir Aufklärungsbedarf sehen.
Eines dieser Phänomene ist das Internetmobbing. Da spielen
sich Lehrstücke ab, die jedem soziologisch, politisch oder psychologisch
gebildetem Menschen nur ein trauriges Kopfschütteln entlocken
können. Man bekommt Einblicke, die einem das Gefühl vermitteln, das 250
Jahre Aufklärung sinnlos verpufft sind.
Menschen aber, die auf Internetplattformen in öffentlichen
Foren zur direkten Zielscheibe von Mobbing werden, fällt es
weitaus schwerer, die Vorgänge abgeklärt unter theoretischen Aspekten zusehen, denn die Angriffe, Verleumdungen und Aggressionen, denen
sie öffentlich ausgesetzt werden, sind echt. Sie sollen persönlich
verletzen, denn daraus zieht der Angreifer seinen Lustgewinn. Wer sind die Täter?
Obwohl der Begriff Mobbing neu ist, ist der Vorgang selbst so
alt wie die Menschheit. Schon immer haben Gruppen ihre Gemeinschaft
gestärkt, indem sie andere zum Feindbild erklären und ausschließen. Jeder kennt ein Ehepaar, dessen Zusammenhalt allein darin besteht, die
gleichen Nachbarn zu hassen. Das schweißt zusammen und man muss nicht über
sich selber nachdenken. Fast jede Schulklasse hat ihren
Außenseiter, in vielen Abteilungen gibt es einen Mitarbeiter, der zu
informellen Treffen nicht eingeladen wird, damit man ungestört über ihn
lästern kann.
Der Mechanismus ist immer gleich. Es braucht ein Opfer, einen Täter, und
die Gruppe derer, die zulassen, dass der Täter sie manipuliert, um sie für
seine Zwecke zu missbrauchen.
Durch die Möglichkeiten des Internets können Menschen mit der
nötigen Täterstruktur ihren Aktionsradius beliebig erweitern, zudem ist die
Hemmschwelle viel niedriger als im direkten Kontakt mit Menschen, die einem ins Gesicht sehen. Seelische Gewalt im Internet ist für
den Täter rein virtuell, er bleibt sauber.
Wer aber wird zum Täter? Bei Mobbing-Angreifern liegt eine
psychische Störung vor, die in der Viktimologie ( einem Zweig
der Psychologie, der sich mit Opfer-Täter-Beziehungen befasst ) als narzisstische Perversion bezeichnet wird.
Ein narzisstischer Mensch konnte nie ein gesundes Selbstbild
entwickeln. Ist niemand da, der ihm ein ( möglichst positives ) Selbstbild
spiegelt, fühlt er sich nicht existent und leidet an großer innerer Leere.
Da er nie gelernt hat, seine eigenen Gefühle in sich selbst
zu finden und auch unschöne Emotionen konstruktiv auszuleben, projiziert er
die daraus aufkeimende Aggression nach außen.
Der narzisstische Mensch braucht also Bezugspersonen mehr als
jeder andere. Allerdings nimmt er sein Gegenüber nie als
eigenständige Person wahr, sondern immer nur als Mittel zum Zweck, als Spiegelbild seines Selbst.
Gerade das Internet lockt diesen Charaktertypus an, da hier eine
Unzahl potentieller Spiegel zur Verfügung zu stehen scheint.
Echte Befriedigung kann der Narzisst aber aufgrund
seiner Gefühlsblindheit nie bekommen, schon gar nicht in der virtuellen
Welt. Sein Hunger nach Bestätigung ist ein Fass ohne Boden.
Also kommt der Punkt, wo seine Suche nach Aufmerksamkeit in
Frustration kippt. An dieser Stelle wird der Narzisst aggressiv.
Sein Verhalten verdreht sich in das, was Psychologen als Perversion
bezeichnen. Perversion meint in diesem Zusammenhang nichts sexuelles,
sondern dem lateinischen Wortstamm nach etwas Verkehrtes, verdrehtes. Der
Narzisst beginnt zu verletzen nach dem Motto: Besser Krieg, als gar keine
Aufmerksamkeit.
Der Täter versucht, sein eigenes Selbstbild zu retten, indem er
die, die er beneidet und die ihn frustriert haben, zu zerstören versucht.
Wer sind die Opfer und womit ziehen sie die Aufmerksamkeit des
Täters auf sich?
Opfer von Internetmobbing werden in den seltensten Fällen die,
die man ( unsicher, schüchtern, ängstlich ) für die klassischen
Opfernaturen halten würde. Ganz im Gegenteil. Stille und unsichere Menschen
stellen für den Täter im Internet keinen Reiz dar, denn sie garantieren ihm
keine Zuschauer. Mobbt er jemanden, der in einem Forum zwar angemeldet ist,
aber sich nur zweimal im Jahr zu Wort meldet, sieht ja niemand hin, wenn der
Täter ihn attackiert.
Opfer werden daher in der Regel gerade User, denen aufgrund
besonderer Fähigkeiten viel Aufmerksamkeit zuteil wird. Sei es, dass
sie besonders kompetent andere beraten, kreative Ideen haben oder einfach
durch ihre Art besondere Sympathieträger sind, die gute Laune verbreiten.
Die Opfer bekommen meistens das, wonach der Täter hungert: Aufmerksamkeit
und positives Feedback.
Wie arbeiten die Täter?
In den meisten Fällen hat der Täter das Opfer schon lange
im Visier, bevor dem Opfer auch nur bewusst werden kann, dass es eines ist.
Die französische Psychotherapeutin Marie-France Hirigoyen nennt in ihrem
Buch „Die Masken der Niedertracht“ dieses Stadium die Phase der Verführung.
Der Täter umgarnt zuerst das Opfer, um seine Freundschaft zu
erringen. Meistens geschieht das im Internet nicht nur öffentlich im Forum.
Oft verschickt der Täter auch völlig distanzlose private Nachrichten, indem
er seinem Opfer über seine zutiefst dramatischen privaten Probleme
berichtet ( das Leben eines narzisstisch Perversen verläuft
niemals problemlos ), um eine scheinbare Nähe aufzubauen und dem Opfer ein
Vertrauensverhältnis zu suggerieren.
Dabei scannt der Täter sein Opfer schon ganz genau auf
Schwächen, die er später verwenden kann, wenn er verletzend werden oder
sein Opfer öffentlich bloßstellen möchte.
Vorsicht also vor Internet-Usern, die Ihnen ungefragt ihre
intimsten Geheimnisse zumuten! Auch versucht der Täter, ganz Sklave
seiner Mechanismen, ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem Opfer aufzubauen, indem er es mit Klatsch und übler Nachrede versorgt, die andere
User diskreditieren sollen.
Auch wir aus der Redaktion haben schon solche Nachrichten für „echte
Briefe“ gehalten, bis wir eines besseren belehrt wurden. Die Täter gehen so
subtil und manipulativ vor, dass das Opfer manchmal seine Denkungsart annimmt, bevor es diese überhaupt hinterfragen kann.
Der Schlüssel, mit dem der Täter arbeitet, heißt oft „Das
erzähle ich aber nur Dir!“ oder „Dir kann ich’s ja sagen, aber der...“
Sinn dieser Scheinbeziehung ist folgender: Jemanden zu verletzen,
für den man völlig fremd ist, ist doppelt so schwer, aber nur halb
so befriedigend. Mobber sind Gefühlsvampire, die ihre Opfer emotional treffen wollen, weil sie selbst keine Emotionen haben.
Oft unterhält der Täter auch solche Kontakte zu
mehreren potentiellen Opfern gleichzeitig und befindet sich in
vielen Kontakten in verschiedenen Stadien. Trauen aber kann ihm niemand.
„So zeigt sein Leben täglich eine Schönheit, die meines verhäßlicht!“
Wie Jago in Shakespeares Othello beobachtet der Täter also,
wie andere ein aus seiner Sicht fröhliches und unbeschwertes Leben führen,
während er danach trachtet, den anderen zu zerstören, was er
selbst schließlich nicht hat.
Wird der Druck für ihn zu groß, beginnt er mit der Provokation.
Er pickt sich das Opfer heraus, das ihm nach seiner Einschätzung die meiste
Frustration zumutet und sucht sich einen banalen Stein des Anstoßes, den er zu einer Hysterie ausweiten kann. Er beginnt das offene
Intrigenspiel.
Dazu bedient er sich der Öffentlichkeit der Plattform, in dem genauen Wissen,
dass sein Opfer hilflos mit ansehen muss, was er treibt. Ziel der Aktion ist es,
das Opfer zu destabilisieren, bis es handlungsunfähig wird und der Aggressor
alle Macht auf seiner Seite fühlt.
Dabei geht der Angreifer so subtil vor, dass man ihm nichts
vorwerfen kann. Er bedient sich meist erst zweideutiger Anspielungen, stellt
sich selbst als jemanden dar, der etwas weiß, was die anderen nicht wissen ( Aufmerksamkeit! ), und setzt durch Auslassungen, bei denen
jeder sich seinen Teil denken soll, geschickt Gerücht in die Welt.
Durch diese versteckte Manipulation zieht er alle auf seine Seite, die sich
durch das Opfer vielleicht auch schon lange in den Schatten gestellt
fühlten und jetzt nur zu froh sind, die Verantwortung abgeben zu können an
jemanden, der offensichtlich „bescheid weiß“. Sie folgen dem Täter wie die
Lemminge und die Hexenjagd beginnt.
Der Täter versäumt dabei nicht, sein Opfer im öffentlichen Raum
wissen zu lassen, dass er eifrig die Funktion für private Nachrichten nutzt,
um alle anderen über den angeblich miesen Charakter und die intriganten
Machenschaften des Opfers aufzuklären.
Dieses Vorgehen ist für den Täter doppelt effektiv. Zum einen
kann er sich selbst als den leuchtenden Retter darstellen, der anderen
Usern die Augen öffnet und für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit im Internet
kämpft. Das befriedigt sein verzerrtes Selbstbild ungemein, spiegeln die
in den Kreis der „Eingeweihten“ erhobenen ihm doch Erleichterung und
Dankbarkeit wider.
Zum anderen lähmt er mit dieser Taktik sein Opfer. Das Opfer,
durch diese Angriffe und offensichtlich verbreiteten Lügen schon zutiefst
verletzt, hat schon keine Möglichkeit mehr, in dieses Spiel
einzugreifen, ohne sich lächerlich zu machen. Der Täter will die Provokation
so lange auf die Spitze treiben, bis das Opfer hilflos um sich schlägt.
Dazu blockt der Täter jede konstruktive Kommunikation ab, denn
er ist nicht an Lösung, sondern an Eskalation der Situation interessiert.
Selbst, wenn das Opfer den Mut aufbringt zu fragen, was es denn getan hat,
erhält es zur Antwort „Das weißt du selber ganz genau!“ oder „Tu doch nicht
so unschuldig!“
Wehrt sich das Opfer dann lautstark oder versucht, sich öffentlich
zu rechtfertigen, hat der Täter sein Ziel erreicht. Er kann jetzt selbstgefällig
sagen: „Seht Ihr? Ich habe es euch ja gesagt, der/die ist ja total
verrückt!“
Das Opfer hat also gegen das perfide Spiel des Täters keine
Chance. Der Täter hat schon das gesamte Umfeld so weit manipuliert,
dass allen klar ist, dass sie die Opfer sind und der Täter sie davor gerettet hat, ins offene Messer zu laufen.
Wie aber können Opfer sich schützen?
Wir von der Kulturbeutelredaktion können Opfern von solchen Mobbingkampagnen
nur raten: „Schalt den Zielcomputer aus, Luke!“.
Sobald Sie merken, dass ein Täter Sie als Opfer auserkoren hat
– fahren Sie einfach nur die Kiste runter!
Die höchste Form der Kampfkunst ist es, den Kampf zu vermeiden.
Gegen einen narzisstisch Perversen kann man nicht gewinnen, es sei denn, Sie
sind bereit, genau so manipulativ und skrupellos zu agieren wie er.
Es ist erschreckend, solche Aggressionen aushalten zu müssen.
Ist man nicht darüber aufgeklärt, wie solche auch „Trolle“ genannten Täter
arbeiten, kann es sogar sehr weh tun und die Opfer völlig aus dem seelischen
Gleichgewicht bringen. Vergegenwärtigen Sie sich dabei aber immer wieder,
dass es nicht um Sie geht. Für den Täter sind die Opfer beliebig
austauschbar. Ihm geht es ums Draufschlagen, nicht um Sie als Person.
Es ist ebenfalls erschreckend, hilflos beobachten zu müssen, wer sich
alles vom Täter anheizen lässt und sich mit auf Sie stürzt. Denken Sie aber
daran, dass Sie mit diesen hämischen Mitläufern im wahren Leben sowieso
keinen Kontakt haben wollten.
Wer
Ihnen im Internet ein wirklicher Freund geworden ist, wird sowieso nicht auf
diesen Zug aufspringen und stattdessen weiter den Kontakt zu Ihnen pflegen.
Schalten Sie also den Computer aus. Wenn Sie auf die betreffende
Plattform nicht angewiesen sind, löschen Sie den Account. Sprechen Sie
mit Menschen, die Ihnen gut tun, und zwar persönlich, nicht virtuell.
Der Täter wird mit allen Mitteln versuchen, eine Reaktion von Ihnen zu
provozieren, also tun Sie sich das nicht an, sondern gehen Sie mit dem Hund raus
und mit Freunden ins Kino.
Der
Täter braucht schließlich Sie, nicht umgekehrt.
Und noch etwas: Lassen Sie sich keine Schuldgefühle aufbürden, weil Sie den
Täter scheinbar irgendwie verletzt oder nicht genug Verständnis für ihn
aufgebracht haben.
Seinen Opfern durch nebulöse Andeutungen die Schuld zuzuweisen, ist seine
Spezialität! Sie müssen sich nicht rechtfertigen.
Täter greifen sogar besonders gern Menschen an, die von sich aus offen auf jeden
zugehen und immer hundert Prozent geben, um es allen recht zu machen. Am
liebsten demontieren narzisstisch Perverse sogar Menschen, die Fähigkeiten
haben, die von gesunden Mitmenschen als Bereicherung empfunden werden und der
Gemeinschaft viel geben können. Mobbing ist oft nichts weiter als ein
völlig pervertiertes Kompliment.
Lassen Sie also nicht zu, dass der Täter längst in den Urlaub gefahren ist um
fröhlich das Hotelpersonal zu schikanieren, während Sie sich noch immer
mit Schuldgefühlen quälen, weil Sie es ihm nicht recht machen konnten.
In einem gut geführten Forum gibt es Forumsregeln die
meist mit der Anmeldung akzeptiert werden müssen. Dadurch ist ein grober
Rahmen vorgegeben.
In einem fair geführten Forum wird der Admin zudem bemüht sein einem
gewissen Standard zu entsprechen.
Ein Rechtsanspruch auf faire Behandlung besteht für den User allerdings
nicht.
Da viele Foren sog. Supportforen sind, werden Beiträge die dem
beabsichtigten Zweck nicht entsprechen oft gelöscht oder verändert. Aufgrund der heftigen Abmahntätigkeit in Deutschland sind viele
Foren ins europäische Ausland abgewandert. Dort den Rechtsanspruch auf
Meinungsfreiheit gerichtlich durch zu setzen ist sehr schwierig, aber
möglich.
Noch schlimmer ist es mit Foren die anonym gehostet werden. Dort werden
User nicht nur nach Belieben gemobbt, sondern es werden auch persönliche
Daten ( E-Mailadressen etc.) weiter gegeben bzw. missbräuchlich
verwendet. Diese sog. Fake-, Hass- oder Spamforen können bei
manchen US-Providern gerichtlich belangt werden, allerdings ist dies mit
extrem hohen Kosten verbunden. Rechtsanwalt in den USA etc.
Bei der übelsten Kategorie der anonymen Spamforen befindet sich der Server
in einem juristisch "nicht erreichbaren" Land und damit ist jeglichem
Missbrauch Tür- und Tor geöffnet.
Abhilfe dagegen sind völlig falsche und wechselnde persönliche Angaben,
anonymisierte oder falsche Mailadressen und die Bereitschaft solche
Foren bei sich andeutenden Problemen sehr schnell zu verlassen.
mein Chef googelt alle Mitarbeiter. Alphabetisch. Die Aktion
dauert jetzt schon einige Tage und es ist durchgesickert aus dem
Büro des Chefs.
Ich dachte es werden nur Leute die eingestellt werden gegoogelt. Das
war ein fataler Irrtum.
Es gibt ein paar Einträge über mich, die gefaket sind. Bisher war
mir das egal, aber wenn mich jetzt mein Chef googelt, dann sitze ich
voll in der Scheiße und kann nichts dafür. Die Einträge sind in
einem anonymen Forum ( kein Impressum ! ) das in den USA anonym
gehostet wird.
Ich komme da absolut nicht ran. Sogenannte Löschdienste helfen da
auch nicht. Habt ihr eine Idee? Ich fürchte um meinen Job.
Also kurz gesagt, es wird in dem besagten Forum behauptet, ich würde
als Freizeitprostituierte arbeiten, was natürlich nicht stimmt. Aber
es ist mein Name komplett drin und meine Adresse. Das Foto könnte
auch jemand anders sein, es ist von der Seite und unscharf. Aber
meine persönlichen Daten stimmen voll.Mein Chef kann das nicht
übersehen. Es ist auf der ersten Seiten wenn man bei Google meinen
Namen eingibt. Bitte helft mir !
CD Steuersünder Schweiz: Wert mindestens 100 Millionen an
hinterzogenen Steuern. Gegenwärtiges Höchstgebot 2,5 Mios.
Die CD stammt von einem vertrauenswürdigen Gauner der mit seinem guten
Namen für die Echtheit bürgt !
Interessant ! Er bietet auch das know how an, wie sich jeder
Bankangestellte ähnliche Daten beschaffen kann.
Zukunftsträchtige Branche !!!
CD Daten von Tresoren : mindestens 39 Adressen von Personen die
sich einen Tresor einbauen ließen. Genaue Angaben zur Lage des Tresors, Typ und Umgehung der
Alarmanlage.
In den Tresoren befinden sich mindestens 80 Millionen Bargeld und 200
Mios in Schmuck.
Die Cd stammt von einer pleite gegangenen "Sicherheitsfirma"
- absolut vertrauenswürdig. Preis VB ......
Ein sybillinisches Urteil war am Dienstag der vorläufige
Schlusspunkt eines Prozesses um Internetprovider und Websites. Dabei
ging es in der Nachfolge der Klage gegen Yahoo wegen der in
Frankreich verbotenen Internetauktionen von Nazi-Andenken
darum, ob französische Internetprovider verpflichtet sind, den
Zugang für französische Bürger zu einem rechtsextremistischen
Portal in den USA zu sperren.
Wie im Prozess gegen Yahoo war auch in dieser Klage der Richter
Jean-Jacques Gomez zuständig, der in Frankreich bereits als
"Internet-Richter" bezeichnet wird. Nach Anhörung von Experten hatte
der Richter Ende des letzten Jahres
entschieden, dass Yahoo den Zugang zu den Auktionen mit
Nazi-Memorabilien für französische Bürger sperren muss.
Ich bin ziemlich verzweifelt mittlerweile. Ich wurde vor ca.4 5 Jahren von
einem Mädchen in der Schule heftig gemobbt.Wir waren vorher unzertrennliche
Freundinnen gewesen. Sie war wohl neidisch auf mich und meinen neuen Freund.
Sie fing an mich wegen meiner Figur zu mobben (damals:1,65 m und 58kg). Ich
war echt nicht dick. Sie hetzte einige gegen mich auf und mobbte mich sogar
im Internet.Auf einem lokalen Internetportal mobbte sie mich weiter indem
sie indirekte Lästereien unter irgendwelchen Bildern von mir verbreitete.
Aber alles so, dass es nur zweideutig war.Ich war vollkommen machtlos.
Keiner wollte was zu ihr sagen. Als dann noch Schluss war mit meinem Freund
fing sie an ihn zu belabern. Sie verbreitete Lügen über mich und spielte
selber die arme unschuldige und behauptete von mir gemobbt zu werden wegen
ihres alkoholkranken Vaters. Das war natürlich der Skandal. Ich hatte
niemanden mehr in der Schule und musste die Schule wechseln .
Ein fataler Fehler, denn dadurch fühlte sich dieses Mädchen noch
mächtiger und schrieb mir per Email: "Die Schlacht hast du elendig
verloren!"
Richtig krank. Die Jahre vergingen und mir ging es wieder besser. Unsere
gemeinsamen Freunde hielten sich eher zurück. Ich kam mir etwas verloren vor.
Hatte kaum Beistand. Doch mit der Zeit fand ich neue Freunde und es ging mir
zunehmend besser .Dem Mädchen ging ich aus dem Weg doch mittlerweile taucht sie
wieder auf in meinem Leben. Wie schon erwähnt gibt es Leute die uns beide
kennen. Sie versucht nicht mich jetzt direkt bei denen schlecht zu machen,
sondern sie versucht sich ihren Platz im Freundeskreis zu sichern und mich zu
vertreiben, weil sie genau weiß, dass ich eher ein Mensch bin der sich denkt:
"Der Klügere gibt nach."
Dieses Mädchen ist so gestört, dass sie jetzt sogar meine Freunde in einer
weiter entfernten Stadt gefunden hat in Discos und jetzt Kontakt sucht. Das
stört mich gewaltig, aber meine neuen Freunde wissen zwar was zwischen mir und
dem Mädchen gelaufen ist, aber sie lehnen sie nicht ab. Meine Freunde sagten mir
sie hätten privat nichts mit meiner Feindin zu tun, würden sie nur in Discos
treffen .Ein neutrales Verhältnis.
Doch ich fühle mich, obwohl ich weiß wie lächerlich und krank dieses Mädel
eigentlich ist, von ihr bedroht. Ich weiche und mache mich unsichtbar. ich meide
die Clubs in der sie rum rennt und sowas. Ich habe sogar mal einem sehr netten
Jungen Mann eine Abfuhr gegeben ,nur weil er sie kannte.
Ich habe irgendwie Angst davor, dass sich die ganze Sache wiederholt. Dass
wieder niemand auf meiner Seite steht und mich alle im Stich lassen und dieses
Mädchen gewinnt.
Freunde von mir raten mir, ihr nicht aus dem Weg zu gehen und mich zu
wehren. Ihr einen dummen Spruch zurückdrücken wenn sie wieder dumm
rumlabert. Aber was haltet ihr davon? Wie sollte ich mit der Situation
umgehen?
Sollte ich ihr die Stirn bieten, indem ich wieder feiern gehe wo ich will
und sie ertrage wenn sie neben meinen Freunden steht und mit ihnen redet?
Oder sollte ich mir ernsthaft neue Freunde suchen und sie gewinnen lassen?
ich will doch nur nicht mehr mir vorkommen wie ein einsamer looser!
1. ein Cyberstalker ist stets derjenige, der einen
Streit beginnt und später die Spuren beseitigt, die nachweisen würden, dass
ER den Streit begann.
2. ein Cyberstalker steckt ständig seine Nase in Privatangelegenheiten
anderer Leute, die ihn nichts angehen
3. ein Cyberstalker versteckt sich in der Anonymität um sich der Justiz zu
entziehen
4. ein Cyberstalker erlaubt sich Beleidigungen, obwohl er weiß, dass es
strafbar ist, wissend , dass diese nicht verfolgt werden, wenn er einen
türkischen, amerikanischen, russischen, niederländischen ... Server benutzt
5. ein Cyberstalker setzt Gehilfen ein, die für ihn seine Opfer in alle
möglichen Foren verfolgen, dabei mit immer neuen Nicks.
6. ein Cyberstalker weist seine Gehilfen an mit Proxy zu arbeiten
7. ein Cyberstalker veröffentlicht Privatadressen illegal
8. ein Cyberstalker macht sich durch Nötigung strafbar
9. ein Cyberstalker täuscht "Satire" vor ( die keine ist ...)
10. ein Cyberstalker produziert Gesundheitsschäden
11. ein Cyberstalker produziert wirtschaftliche Schäden
12. ein Cyberstalker veröffentlicht ohne berechtigtes Interesse E-mails
13. ein Cyberstalker erlaubt sich ständig ohne
berechtigtes Interesse Indiskretionen
14. ein Cyberstalker begeht Urheberrechtsverletzungen
15. ein Cyberstalker stiftet andere zu Straftaten an
16. ein Cyberstalker produziert ehrverletzende Bilder und veröffentlicht sie
17. ein Cyberstalker missbraucht Unbeteiligte, denen er Taten in die Schuhe
schiebt, die er selbst begangen hat
18. ein Cyberstalker täuscht Moderatoren und stellt sich als Unschuldslamm
dar ( wissend, dass es Moderatoren einen aberwitzigen Zeitaufwand kosten
würde zu klären wer nun Täter und wer Opfer ist)
19. ein Cyberstalker empfiehlt Moderatoren, sein Opfer aus Foren zu
verbannen, wobei er diese zu Cyberstalkern erklärt.
20. ein Cyberstalker legt keine Beweise für seine Behauptungen vor sondern
nur Indizien, die keinen beweiswert haben ( seine "Beweise" sind stets
lückenhaft, das "Entscheidende" fehlt regelmäßig um klären zu können, dass
seine Behauptung unwahr ist)
21. ein Cyberstalker produziert Google-Verleumdungseinträge
22. ein Cyberstalker produziert sexistische und rassistische Äußerungen
23. ein Cyberstalker liefern einen anderen Cyberstalker nicht der Polizei
aus
24. ein Cyberstalker täuscht "humanitäre" Ziele vor
25. ein Cyberstalker äußert sich herablassend über gesundheitliche oder
soziale Probleme anderer Bürger
26. ein Cyberstalker drängt sein Opfer Systematisch in die Ecke
27. ein Cyberstalker weiß stets alles
28. ein Cyberstalker lügt ständig, gibt es aber nie zu - selbst wenn es
jeder sehen kann
29. ein Cyberstalke betreibt genau dieselben betrügerischen Geschäfte, die
er seinen Opfern anlastet
30. ein Cyberstalker hat kein Gewissen und ist zynisch
31. ein Cyberstalker ist ein potentieller Mörder
32. ein Cyberstalker knackt Passwörter von Mail - Adressen
33. ein Cyberstalker liest heimlich verbotenerweise E-mails mit
34. ein Cyberstalker animiert Behörden gegen Unschuldige zu ermitteln, um
diese in Schwierigkeiten zu bringen
35. ein Cyberstalker ist autistisch und narzistisch
36. ein Cyberstalker hockt seit Jahrzehnten täglich vor dem PC
37. ein Cyberstalker ist menschlich eine totale NULL ...
Soziale Netzwerke: ich möchte hier auch einmal meinen Fall schildern
und um Rat bitten.
Vor ein paar Monaten bin ich in ein soziales Netzwerk eingetreten. Zuerst habe
ich meinen echten Namen benutzt und mein Foto. Jetzt habe ich meinen Namen aber
abgekürzt und mein Foto gelöscht.
Ich habe dort in einem Forum mitdiskutiert, ganz sachlich, und wie das dann so
geht, habe ich dort eine Anfrage von einem viel älteren Mann bekommen, doch
seine Freundschaft anzunehmen. Nichts ahnend, habe ich angenommen. Wir haben uns
auch ganz nett unterhalten, doch dann machte er mir immer mehr Komplimente und
auch im privaten Chat wurde er immer zutraulicher. Darum habe ich auch nicht
mehr geantwortet. Ich lebe ja in einer festen Beziehung und habe kein Interesse
an Fremdflirtereien.
Außerdem ist mir aufgefallen, daß dieser Mann überall da, wo ich geschrieben
habe, aufgetaucht ist, um sich da in übelster, asozialer Art und Weise zu
artikulieren, nicht über mich, sondern zum Thema. Seitdem habe ich ihn erst
einmal komplett ignoriert, hatte ihn aber noch auf meiner Liste, weil ich mich
in dem Portal noch nicht so auskannte und nicht genau wußte, wie man die Liste
bearbeitet.
Ich habe dann einmal auf einer Fanseite etwas geschrieben und mich dort auch mit
jemandem "befreundet". Dieser jemand ist sehr nett, hat aber ach einen eigenen
Humor, wurde von mir aber auch in der Liste gespeichert. Er war zunächst mit
seinem Klarnamen angemeldet. Seit dieser andere, verschmähte "Freund mitbekommen
hat, daß ich mich mit dem neuen "Freund" immer besser verstehe und wir unsere
Witzchen mache, geht er genen uns beide vor. Er suchte bei jeder Gelegenheit
Streit und nannte uns Lügner, Deppen und sonst noch etwas. Bei meinem netten
Freund gingen täglich Anrufe ein, one das sich jemand gemeldet hat. Sogar seine
Adresse wurde dort veröffentlicht, mit der Drohung, daß man ihn doch einmal
besuchen müßte. Mittlerweile hat dieser böse Mensch auch Verstärkung von anderen
bekommen, weil wir uns natürlich gegen ihn wehrten und seine Kommentare, die er
immer schnell löscht, mit Screenshots gesichert haben und öffentlich gemacht
haben und uns bei dem Netzwerkbetreiber beschwerten. Dann wurde sein Profil
gelöscht, doch er ist mit weiteren vertreten. Er beschimpft uns weiterhin als
Idioten, und nicht nur uns, auch ander werden aufs Übelste bedacht. Er benutzt
auch keinen echten Namen, wie er selber sagt. Neuerdings tauchen auch immer
wieder Profile auf, in denen er und seine Freunde beschimpft werden und mir wird
unterstellt, daß ich dahinterstecke. Zum Beweis legt er dann Screenshots vor,
mit Profilen, die die gleiche URL haben, und eines davon trägt dann immer meinen
Namen. Also wird es wohl mit meinem Namen erstellt, Screenshot gemacht, dann
Name geändert, und dann auf der Seite geschimpft, so daß es jeder mitbekommt,
und im nachhinein legt er dann das "Beweisfoto" vor. Noch zu erwähnen, daß er
die meisten aus meinem Freundeskreis blockiert hatte. Damit man ihn nicht melden
kann. Er hat ein 2. Browserfenster offen und kann dann mitlesen. Hat also
hinterrücks agiert.
Ich wüßte gerne ob sich jemand auskennt und weiß ob es eine Straftat wäre, wenn
ich einmal die Gesprächsverläufe Kommentar für Kommentar in einem Video aufzeige
und ein Anti- Mobbing Video erstelle, mit der Url zu seinem Profil, von dem ich
ja weiß, daß es nicht sein echter Name ist.