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Zuschriften und Beiträge im Forum zum Thema
Mobbing
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Beiträge aus dem Mobbingforum
Selbstverteidigung ( z. B. auch bei Mobbing)
Karate Do bedeutet, sich selbst vor Attacken anderer zu schützen. Um diesen
Anspruch gerecht zu werden trainieren wir Selbstverteidigung.
Spezielle Schwerpunkte des Trainings sind:
- das Erkennen der eigenen Kraft und des Körpergefühls
- das bewusste Einsetzen der Körpersprache
- Grenzen setzen
- das Erkennen der eigenen Distanzschwelle
- die Stimme als Hilfsmittel
- die eigene Angst
- effektive und uneffektive Verhaltensweisen
Einige Grundüberlegungen:
Die Distanzschwelle ist die Linie , bei deren Überschreitung ich mich in der
Nähe einer anderen Person nicht mehr wohl fühle. Ich muss entschlossen sein
diese Linie zu verteidigen.
Wird diese Linie überschritten wirkt es sich negativ auf die Gesamtsituation
aus, wenn ich den Angreifer wegstoße.Dies wirkt gleich einen körperlichen
Angriff und die Situation kann sich hochschaukeln, besser ist es mit der Hand
abzustoppen (zum Brustbein) mit entsprechender verbalen Aüßerung. Weitergehend
kann der Angreifer durch die Streckung von Hand und Arm gestoppt werden.
Merke:
- Laß dich auf keine Diskussion ein !
- Entscheide selbst, ob du in der Situation bleibst oder gehst !
- Nimm alle verbalen Drohungen ernst !
- Benenne das Verhalten, das dir nicht gefällt !
- Sage genau, was dir nicht gefällt !
- Sage genau, was du willst !
- Sage genau, was der andere jetzt tun soll !
- Spreche mit klarer und ruhiger Stimme !
- Nimm dir Zeit !
Ziel des Trainings ist es Selbstvertrauen und Sicherheit auszustrahlen, damit
potenzielle Angreifer nicht auf die Idee kommen, uns auf die Probe zustellen.
Denn unsere Körpersprache vermittelt unsere Gefühle und innere Haltung
deutlicher als das, was wir sagen oder bewusst tun.
Je mehr man der Körpersprache anderer bewusst wird, desto deutlicher erkennt man
die Botschaften, die der eigene Körper vermittelt.
Ebenso wichtig ist die Atmung, denn sie wirkt nicht nur auf unseren Körper,
sondern auch auf unsere Stimmung und unserer geistigen Verfassung. Andererseits
hat die Stimmung einen Einfluß auf die Art der Atmung. Gleichmäßiges Atmen baut
Spannungen ab und sorgt dafür, das wir zur Ruhe kommen.
Ein wichtiger Grundsatz der Selbstverteidigung ist es, dem Angreifer keine Zeit
zu lassen, Kontrolle über das Opfer und die Situation zu erlangen. Schreien und
kämpfen sind gute Methoden, um einen Angreifer zur Aufgabe oder Flucht zu
zwingen.
Der Angreifer erwartet zu Beginn einer Angriffsituation, dass sein Opfer
verängstig oder passiv reagiert und nachgibt. Um den Angreifer die Kontrolle zu
verwehren, sollte man von Anfang an schreien und kämpfen. Natürlich nur in
Notsituationen.
Schreien irritiert den Angreifer und setzt Energien in unserem Körper frei und
fungiert als „Startsignal“ , wir haben die Entscheidung getroffen, uns zu
verteidigen.
Wichtig dabei ist es, das wir den Unterleib anspannen und den Schrei tief aus
der Mitte unseres Körpers,dort, wo die Quelle unserer Kraft sitzt,
herausbrüllen. Wir lassen unserer Wut und Energie freien Lauf und zeigen den
Angreifer unsere Entschlossenheit und Unbeugsamkeit.
Bei sofortigen Widerstand wird der Angreifer wahrscheinlich versuchen, sein
Gesicht zu wahren, und behaupten, dass die Situation missverstanden wurde.
Man sollte nie mit einen Angreifer mitgehen. Wir sollten alles versuchen ein
Verschleppen zu vermeiden, denn Selbstverteidigung im Freien ist immer
erfolgreicher als in geschlossenen Räumen.
Bei Gruppen sollte stets der „Anführer“ angesprochen werden, ist dieser erst
einmal „mundtot“ , kneifen meist auch die anderen. Dieses Verhalten darf weder
provozierend noch ängstlich wirken. Es sollte Entschlossenheit vermittelt
werden.
Effektive Verhaltensweisen:
- Blickkontakt herstellen, ernst und konzentriert bleiben
- gerade Körperhaltung, Hände ruhig halten, Schultern zurück nehmen,fester
Stand
- in kurzen, klar verständlichen Worten und mit lauter, ruhiger Stimme sprechen
- ruhig und tief atmen
- keine Diskrepanz zwischen Körpersprache und verbalen Äußerungen
(Unglaubwürdig)
Nicht effektive Verhaltensweisen:
- Blick abwenden, Augen niederschlagen, Blickkontakt vermeiden
- nervös an der Kleidung oder mit Fingern herumspielen,
- sich klein machen
- leise, undeutliche, zaghafte Sprache
- schnelle und flache Atmung
- unsicheres Lächeln
- vermehrte Schweißbildung
- ängstliches, zurückweichendes Verhalten
Vital-und-Schockpunkte
Augen:
ein Schlag ins Auge verursacht, das das Auge tränt, beeinträchtigt das
Sehvermögen
Nase:
ein heftiger Schlag verursacht ein Tränen der Augen und das Nasenbein kann
gebrochen werden, direkt unterhalb der Nase befindet sich ein empfindlicher
Punkt, der wenn er stark stimuliert wird, zur Ohnmächtigkeit führen kann
Hals:
ein Schlag bewirkt Würgegefühle und Schluckbeschwerden, Atembeschwerden und
erzeugt innere Panik
Finger:
können leicht gebogen und gebrochen werden
Solarplexus:
ein starker Schlag bewirkt starke Schmerzen und Atembeschwerden
Unterleib:
sehr schmerzhaft bei entsprechender Technik
Knie:
schwächste Teil des Beines, da es nur in eine Richtung gebeugt werden kann
weitere:
Ohren, Genick, Rücken, Nieren, Rippen, Milz, Leber, Schienbein
Diese Punkte sollten uns gut bekannt sein, um unseren Körper sinnvoll zu
schützen. Haben wir unser Sehvermögen verloren - sei es auch nur kurzfristig,
werden wir völlig hilflos, unfähig, uns kontrolliert zu bewegen, sich zu
verteidigen.
Betreff: Rufmord
Geschrieben von:
Claudia am Montag, 24 Mai 2004, um 6:17 p.m.
Hallo, meine ganze Geschichte aufzuschreiben
würde den Rahmen des Forums sprengen, zumal wir schon seit 2 Jahren über
Ortsgrenzen weg gemobbt werden. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir uns nur
noch wehren möchten. Dies haben wir nicht getan, weil wir so naiv waren zu
glauben, dass es aufhören würde wenn wir den Anschein vermitteln, dass es uns
gleichgültig ist. Leider habe ich im Internet keinen Hinweis gefunden, wie wir
an einen Rechtsbeistand kommen können der sich mit Mobbing auskennt. Wir wären
dankbar für dementsprechende Hinweise!!! Danke!
Betreff: Mobbing im Ausland
Geschrieben von:
Hanno am Freitag, 30 Januar 2004, um 10:15 p.m.
Ihre Antimobbing-Website habe ich leider nicht ernst
genommen. Das Fernsehen kam und hat 4 Stunden gefilmt. Die Sendedauer des
Berichts betrug dann ganze 8 Minuten! Von meinen Argumenten wurde praktisch
gar nichts gesendet. Hätte ich ein T-Shirt mit der Internetadresse angehabt, dann
wäre wenigstens das im Bild gewesen und die Leute hätten im Internet nachlesen
können was ich zu sagen hatte. Leider schon vorbei ... aber ich werde demnächst
meine Website eröffnen. Versprochen !
Euer Hanno
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Pin-Up Kalender am Arbeitsplatz
Nach dem mich meine lieben, netten Kollegen arbeitsbezogen nicht
mehr demütigen dürfen (siehe Kollegenverrat),hing in unserem
Aufenthaltsraum nen Orionkalender für 2010 der meine Toleranzgrenze
überschreitet. Diesen Kalender möchte ich mir nicht täglich antun,
deshalb forderte ich diesen zu entfernen. Bisher hingen da nur
normale Frauenaktkalender,die ich toleriert habe,weil ich nun mal
nur mit Männern arbeite. Man hat ihn entfernt,nur besagter Kollege
hat von mir ne Erklärung gefordert,warum ich was gegen seinen
Kalender.(Ich glaube ich spinne) Ich wäre verklemmt usw. Er hat den
wieder im Aufenthaltsraum aufgehängt und mich gewarnt den zu
entfernen- angeblich Diebstahl pers. Eigentums.
Der Kalender ist für mich ne Zumutung, ich werde mich doch umsetzen
lassen, bevor ich hier "mein Gesicht verliere". Hier wirds mir zu
primitiv oder sehe ich das nur zu eng,weil Männer halt so sind.
Gruß Ram
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Starke Angstzustände durch Mobbing u. Depressionen
Hallo, also ich habe
dieses Forum gerade erst gefunden und muss sagen ich finde es total
super und auch erfreulich das soviele Menschen sich gegen das
Mobbing stellen.
Also ich bin zur Zeit auch ein Mobbingopfer. Ich arbeite auf dem Bau
als Landschaftsgärtner und bei uns im Betrieb werde ich immer fertig
gemacht. So schlimm das ich fast keine Kraft mehr finde. Ich schlafe
Abends schlecht ein und wache ständig auf wenn ich arbeiten muss.
Ich kann einfach nicht mehr. Meine Nerven liegen blank. Da ich wie
geschrieben auf dem Bau arbeite und wir die ganze Zeit durch das
schlechte Wetter zuhaue waren, konnte ich mich etwas erholen. Heute
hat sich mein Chef gemeldet und möchte das ich morgen wieder
arbeiten komme. Meine Stimmung war von 100 sofort auf Null und ich
hatte ein Gefühl als müsste ich laut los weinen, da ich genau weis,
was mir morgen wieder angetan wird. Vor allem unsere zwei
Vorarbeiter haben es auf mich abgesehen obwohl ich noch nicht mal
den Grund weis. Es geht mir so schlecht das ich regelrecht Angst
habe auf die Arbeit zu gehen. Und wenn ich das unserem Chef sage
dann sagt er nur er kann sich das nicht vorstellen weil es zwei
Führungskräfte sind ect.
Der würde ja lieber mich als einen von denen dann raus werfen. Meine
Frau ist im 5. Monat schwanger und wir bekommen unser zweites Kind,
deshalb ist die Verantwortung da sonst könnte man sagen und tschüss.
Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Vor allem wird immer und
immer wieder auf meiner Figur herum gehackt (1,90m 105kg). Ich halte
das nicht mehr aus, das ist echt seelische Folter.
Wenn ich dann Abends nach Hause komme, dann bin ich mit den Nerven
so am Ende, dass ich nichts mehr machen kann, ich bin regelrecht fix
und fertig. Selbst mit unserer kleinen kann ich dann nicht mehr
spielen weil ich wirklich nervlich am Ende bin. Ich weis nicht was
ich noch tun kann dagegen. Das alles macht mich kaputt.
Ich hoffe das ihr mich irgendwie verstehen könnt und würde mich über
Antworten freuen.
Liebe Grüße,
Björn
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Kündigung und doch keine Ruhe
Hallo Leute,
ich wurde auf meiner arbeit über fast drei jahre hinweg gemobbt. ich
hab alles versucht um das zu ändern, habe mit vorgesetzten
gesprochen und kollegen um hilfe gebeten, nichts hat erfolg
gebracht. als ich dann an selbstmord dachte und nur noch weinte,
entschloss ich mich zu kündigen. ich dachte damit ist mein problem
gelöst - fehlanzeige! ich bekam mein arbeitszeignis zugeschickt,
note 6. das mobbing ging weiter. ich habe meine arbeit immer gut
gemacht und habe mich kollgen und vorgesetzen immer gut verhalten.
ein anwalt übernahm den rest, da ich nicht mehr in der lage war mich
mit diesen leuten zu streiten. aber auch heute, gute 8 wochen später
bekomme ich einfach keine ruhe. ich habe bereits einige praktikas
machen können, die ich aber mit einem schlechten gefühl beendet
habe, da auch dort ein sehr forscher ton und böse worte gefallen
sind... weil ich nicht von anfang an alles konnte. ich gab überall
mein bestes und machte mehr als ich jemans selbst von mir gedacht
hätte, vergeblich, ich komme nicht damit klar was meine ex-frima da
in mir versaut hat. ich habe angst eine neue arbeit anzunehemen und
davor das es wieder so werden könnte.
nochmal halte ich das nicht aus.
hat von euch jemand etwas ähnliches erlebt und überwunden???
danke für eure hilfe
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Wie wehre ich mich bei Mobbing?
Hallo,
Ich bin eine Absolventin, die nach einem Jahr Arbeitssuche endlich
einen Job gefunden hat. Habe mich riesig gefreut. Musste leider
feststellen, dass ich gemobbt werde. Ich werde nicht eingearbeitet.
Mir werden Informationen verweigert, was dazu führt, dass ich meine
Aufgaben nicht erledigen kann. Meine Arbeit wird ständig kritisiert.
Die Aufgaben werden oft unter sich aufgeteilt und ich soll die
Assistentin spielen, dazu muss ich erwähnen, dass die meisten
Kolleginnen auch Absolventinnen sind und erst 1 - 6 Monate früher
eingestellt worden sind. Natürlich spiele ich da nicht mit und stehe
dann als ein "Arschloch" dar. Ich werde oft nicht gegrüßt. Und ich
werde wie Luft behadelt.
Wie soll ich mch verhalten? Wer kann mir dazu etwas sagen? Ich habe
hier Beiträge gelesen von Opfern aber leider keine Information
gefunden wie man sich richtig verhalten soll.
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Diskussionsthema "Auch eine Art von Mobbing" leider etwas länger
Auch eine Art von Mobbing ist, wenn man
minderwertig qualifizierte Beschäftigte auf Stellen setzt und diese
somit gleichwertig einstuft, wie Fachkräfte. Es ist zwar kein
Mobbing in diesem Sinne, welches sich direkt gegen eine Person
richtet, aber es ist unglaublich. So etwas geschieht im öffentlichen
Dienst in den Entgeltgruppen die dem mittleren Dienst zugeordnet
sind. (Berufe wo man nicht studiert hat) Da aber die jeweiligen
Voraussetzungen für diese Stellen nur eine „abgeschlossene
Berufsausbildung“ vorsehen, ist es daher unerheblich, ob man einen
Abschluss als Putzfrau, Hilfsköchin, Bauarbeiter oder im
Kaufmännischen Bereich erzielt hat. Da auch alle dann auf der Stelle
die sie innehaben die gleiche Vergütung bekommen, ist es daher
diskriminierend für diejenigen die eben jahrelang die Schulbank
drücken mussten, und einen Bürotypischen Beruf erlernt haben.
Letztendlich werden somit alle gleich behandelt, als eine Art
„Hilfskräfte“.>>
Da auch im ö.D nur noch Beschäftigte eine
Chance haben die dem gehobenen Dienst oder höheren Dienst zuzuordnen
sind, entsteht in den unteren Gehaltsgruppen bei den Beschäftigten
die über keinen Studienabschluss verfügen, aber über einen soliden
Berufsabschluss im kaufmännischen Bereich haben, regelecht Frust und
die Motivation sinkt auf den Nullpunkt, man ist aber machtlos, da
man wiederum nicht über den nötigen Berufsabschluss verfügt um
besser gestellt zu werden. Spricht man dies an, bekommt man die
Antwort: Na dann hätten Sie mal etwas Ordentliches lernen müssen!
Dann frage man sich auch, warum man solange die Schulbank gedrückt
hat um dann auf die gleiche Stufe wie eine Putzfrau gestellt zu
werden.>>
Erst vor Kurzem habe ich einen Bericht gelesen,
über Beschäftigte in den unteren Entgeltklassen des öD. Waren vor
Jahren die Beschäftigung im öD als lukrativ anzusehen, hat sich das
Blatt ganz schön gewendet. So sind Beschäftigte der unteren
Entgeltgruppen (Beschäftigte ohne Studienabschluss) oftmals
zusätzlich auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes
angewiesen. So genannte Staatsdiener, die beim Staat so wenig
verdienen, dass es zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig ist.
Geht man aber in die oberen Gehaltsklassen, kann man dort einen
drastischen Sprung erleben. Da gibt es Gehälter, von denen man nur
träumen kann.>>
Wenn man Berichte in Tageszeitungen liest über
Hartz IV und „Sind wir zu blöd, weil wir noch arbeiten?“, kann man
immer wieder erleben, dass dort meist Menschen dargestellt werden,
die über keinen Studienabschluss, sondern über einen stinknormalen
mittelständischen Berufsabschluss verfügen. Kein Wunder dass ein
Hartz IV-Empfänger in dieser Sparte dann sagt, dass er dann doch
lieber zu Hause bleibt, wenn er gerade mal 50 bis 100 Euro mehr
bekommt, wenn er arbeiten geht. >>
Fazit ist: Mittelständige Berufe sind einfach
nichts mehr wert. Egal, dort werden alle in einen Topf geschmissen.
Kaufmännische Angestellte, werden gleich behandelt wie Putzfrauen,
jedenfalls ist das im öD so.>>
Würde gern mal hören, ob Ihr hier der gleichen
Meinung seid wie ich, oder ähnliche Erfahrungen gemacht habt.>>
Du bist nicht allein Hexilein!
Das, was Du schilderst, ist mir bekannt. Ich war ja längere Zeit in
verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Es ist wahr und
es ist so wahnsinnig ärgerlich. Ich habe mich nach meiner gut
abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung stets weitergebildet,
einen zweiten IHK-Abschluss gemacht und mehrere zertifizierte
Weiterbildungen erfolgreich absolviert. Und was passiert? Es
interessierte nicht - allen Ernstes. Beim kirchlichen Arbeitgeber
wurde mir als Schwerbehinderte eine Mitarbeiterin vorgezogen, die
bei weitem nicht so vielseitige Qualifikationen aufweist und im
Durchschnitt drei Noten schlechter abschnitt! Und anstelle der krank
rausgemobbten gut ausgebildeten Teamleiterin hat man die Putzfrau!
auf diese Stelle befördert! Genau das gleiche Spielchen später bei
einer Landesbehörde. Als ein neuer Vorgesetzter kam, kannte dieser
bereiits zwei Mitarbeiterinnen im Team. Dass die eine Verkäuferin
war, spielte auch keine Rolle - sie erhielt aufgrund ihrer
Beziehungen teils höherwertigere Aufgaben als ich! Genauso die
andere Bekannte, die vor über drei Jahrzehnten knapp ihre Prüfung
bestanden hatte, weil sie nach eigenen Angaben den Prüfer kannte!
Seitdem keine Weiterbildung.
Da habe ich mich auch gefragt, wozu ich mich eigentlich jahrelang
nach Feierabend noch mit Lernen beschäftigt habe?! Andere haben in
der Zeit Party gefeiert und sind genauso weit. Ausserdem geht es
zumindest bei den internen Seminaren offensichtlich nur darum, eine
Bescheinigung für die Akte zu erlangen. Ob man den Inhalt verstanden
hat oder nur teilgenommen hat, ist unerheblich.
Trauerweide
Hallo Hexlein,
so ähnlich erging es auch mir. Mein direkter Vorgesetzter, damals Technischer
Leiter und direkt der Werkleitung unterstellt, hatte mir höherwertige Aufgaben
übertragen. Er wollte, dass ich mit meinen guten Qualifikationen endlich die
Vergütungsgruppe erhalte, die die Sekretärin der Werkleitung hatte, obwohl sie
geringer qualifiziert war aber ihr "Sonderaufgaben" oblagen.
Fazit: Mein Chef hat ordentlich eins auf den Deckel bekommen und ich keine
Höhergruppierung, weil die zusätzliche Aufgabenübertragung nicht abgestimmt war
mit Personalrat und Werkleitung. Sch... Damit hatte man auch die Kompetenz
meines Vorgesetzten beschnitten.
Ja, ich weiss, im öD werden im mittleren Dienst auch richtige Dösdeppel
gefördert, weil der Opa schon in dem und dem Ausschuss saß.
Wenn man einen bestimmten Kandidaten in eine bestimmte Position bringen will,
werden die Stellenausschreibungen halt so zurecht gestutzt, dass es passt. Und
bessere Bewerber werden erst gar nicht eingeladen, damit diejenige oder
derjenige im Vorstellungsgespräch keine Konkurrenz hat. Ist mir vor einigen
Jahren so passiert. Zu besetzen war eine Stelle, die besser dotiert war als
meine. Anforderungsprofil: lächerlich, EDV-Anwendung, Englisch-Grundkenntnisse,
Organisationstalent. Ich bin als gelernte Kauffrau und
Fremdsprachenkorrespondentin mit Weiterbildung in Organisation/ EDV
/VOL/Pressearbeit gar nicht erst eingeladen worden. Als ich nachhakte, war
bereits alles entschieden - die Bewerbungsfrist gerade abgelaufen.
In dem Sinne ist es vielleicht zumindest tröstlich, dass Du nicht allein mit der
Wut bist.
Gruß
Trauerweide
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Kollegin und Chefs mobben mich
Hallo,
ich bin ganz neu hier. Mittlerweile bin ich auch schon sehr
verzweifelt.
Wir sind hier ein recht kleiner Betrieb, knapp 10 Leute, und haben
zwei Chefs (Ehepaar). Ich bin seit fast 8 Jahren hier beschäftigt.
Die Kollegin die uns hier allen das Leben schwer macht und mich
besonders angepeilt hat ist ein Jahr älter als ich. Sie ist ist für
die Importabwicklung zuständig ich für den Verkauf. Wir haben
wirklich sehr wenig miteinander zu tun. Aber sie lässt keine
Gelegenheit aus reichlich Seitenhiebe zu verteilen. Die anderen
Kollegen werden "nur" angeschnauzt aber ich bekomme gleich eins mit
der Keule. Neuerdings verschwinden auch Unterlagen von / aus meinem
Schreibtisch. Sie macht sich schon ewig einen Spaß darauf mir
Terminverschiebungen nicht mitzuteilen und wenn dann was schief geht
bekomme ich den Anpfiff vom Chef.
Ich habe das Thema bei meiner Chefin angebracht - von der ich weiss
das sie auch so ihre Probleme mit der Kollegin hat - von ihr durfte
ich mir dann aber nur anhören das ich es nicht so persönlich nehmen
sollte.
Meine Chefin war in der vergangenden Woche auf Geschäftsreise und
ist jetzt mit ihrem Mann im Urlaub. Letzte Woche war ich so fertig
das ich dann abends hier noch 2 Stunden mit ihrem Mann gesessen habe
und meinem Ärger und Frust luft gemacht habe.
Mit dem Ergebnis das er mir recht deutlich zu Verstehen gegeben hat
das er das alles nicht so schlimm findet und wenn ich das anders
sehe hätte ich ja schließlich die Wahl.
Bewerbungen laufen schön seit 3 Wochen - bisher ohne Ergebnis.
Vor ca 14 Tagen hatte ich auf einmal so eine Duftölvase im Büro
stehen. Meine Kollegin ist so eine übertriebene Duftölliebhaberin.
In allen Büros wurde gefragt, bei mir wurde es einfach heimlich
reingestellt. Ich habe es dann aufs Damen WC gestellt. Heute habe
ich noch so eine Vase gefunden, ganz weit hinten auf dem
Aktenschrank - kaum zu sehen. Ich habe eine Rundmail geschrieben und
dabei ist rausgekommen, das die von eben jenem Chef stammt bei dem
ich mich letzte Woche ausgeheult habe.

Ich bin so sauer und enttäuscht von den Leuten hier. Ich gehe schon
seit Wochen nur noch heulend nachhause.
Hinzu kommt das ich Stressesser bin, d.h. ich esse in letzter Zeit
häufig was natürlich auch noch weiteren Anlaß zu doofen Bemerkungen
bietet.
Ich brauche dringend einen neuen Job das ist mir klar. Aber wie
überstehe ich die Zeit bis dahin ??
Ich bin nicht gerade jemand der ein großes Mundwerk hat, im
Gegenteil.
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Mobbingmafia...
hallo an alle,
Ich gehe nun 28 Jahre lang arbeiten und habe davon 26 Jahre lang
keine (kaum) Probleme gehabt,weder was die Arbeit ,noch was die
Arbeitskollegen anbelangte.
Aber ich habe jetzt umständehalber wechseln müssen und da bin ich
vom "Himmel in die Hölle" gekommen,werde nur
gehänselt,verachtet,angepöbelt,ob ich nun meine Arbeit gut oder
schlecht mache,immer wird sie kritisiert!
Mein Privatleben wird angegriffen, hinter meinem Rücken wird
falsches über mich verbreitet u.s.w. Mobbing:Tendenz,steigend..
Ich hatte schon epileptische Anfälle durch diesen Psychoterror,war
vor einem Monat in der Nervenklinik durch einen Zusammenbruch.
weis keinen Rat mehr und mit einer Frühpension kann ich wohl kaum
rechnen mit meinen 47 Jahren...
gehe nächste Woche mal zum Kontrollarzt,mal sehn oder "hören" was er
meint,
schöner Gruss noch,
Johny aus Luxemburg
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mobbingopfer
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Ist das Mobbing?
Ich bin seit Anfang des Jahres durch einen Unfall bedingt
ausgefallen. Wurde vor einer Woche operiert. Kann nächste Woche
wieder mit der Arbeit beginnen. Bin seit 16 Jahren in der Firma. Der
Abteilungsleiter teilte mir mit, dass man meinen Job mit einer
jüngeren Mitarbeiterin besetzt habe. Ich soll dann eine Position
einnehmen, die nicht unbedingt meinen Kompetenzen entspricht. Das
schlimme war, das sogar mein Namenschild am Büro schon entfernt war.
Es gibt schon seit längerer Zeit immer wieder Querelen dort. Die
Kollegin ist seit fast 30 Jahren im Unternehmen und möchte immer
ihren Kopf durchsetzen. Das führt natürlich immer wieder zu Unruhe.
Jetzt hat sie während meiner Abwesenheit für diese Lösung gesorgt.
Leider kann ich auch den Betriebsrat nicht einschalten, da diese
Kollegin die zweite Vorsitzende ist und die erste Vorsitzende hinter
ihr steht. Der Abteilungsleiter meinte nur zu mir ich solle dies
nicht so emotional und persönlich sehen. Wie dann
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Schwierige Kollegin - brauche mal einen Rat?
Hallo
ich brauche mal euren Rat. Wir haben eine Kollegin bei uns die nur
befristet beschäftigt ist. Ihr Vertrag läuft in 5 Wochen aus. Jetzt
werden bestimmt viele denke, was will die, sie ist nicht mehr lange
da. Stimmt, aber wir wollen ja nicht im Streit auseinander gehen.
Besagte Kollegin ist schwerbehindert, (kleinwüchsig) und war 2 Jahre
bei uns beschäftigt. Im Grunde ist sie eine nette Person, leider
aber sehr sprunghaft, unstrukturiert, launisch und ein Hans Dampf in
allen Gassen. Überall muss sie sich einmischen. Wir haben das immer
toleriert. Jetzt wo ihr AV sich dem Ende zuneigt und sie nun 100%ig
weiß das er auch nicht verlängert wird, aufgrund von
Stellenproblemen macht sie Stress.
Sie ist verheiratet und hat 2 Kinder, davon einen noch in der Kita.
Im Sommer haben sie ein altes Haus gekauft, welches immer noch nicht
bezugsfertig ist. Derzeit wohnt sie in einer Notunterkunft bei den
Schwiegereltern, weil sie ihre Wohnung zum Ende letzten Jahres
gekündigt hat.
Derzeit kommt sie früh auf Arbeit, ist mürrisch, chronisch müde und
redet keine Wort mehr mit uns. Nur noch das Nötigste. Fragen wir sie
was los ist, bekommen wir die Antwort. Lass mich bin müde.
Kürzlich hatte sie einen Termin auf dem Arbeitsamt. Danach kam sie
auf Arbeit und zog ein Gesicht - uns war alles klar. Vorher hat sie
sich beschwert, dass es wohl nicht sein kann dass sie während der
Arbeitszeit zum AA bestellt würde und die Zeit hernach wieder
reinarbeiten müsste. Meine Kollegin hat ihr gesagt, dass sie doch
bei der Geschäftsleitung nur nachfragen müsse, ob sie für die Zeit
freigestellt wird. Hat sie nicht gemacht, vergessen sagt sie und
sich aber aufgeregt wir verrückt. Ihr fällt es schwer sich auf das
Wesentliche im Leben zu konzentrieren.
Uns tut sie leid, aber wir können doch auch nichts dafür dass sie
gehen muss. Sie hat doch gewusst das sie nur einen befristeten
Vertrag hat. Nur ehrlich gesagt, wenn das die nächsten Wochen so
weitergeht, gehen wir im Frust auseinander und das wollen wir nicht.
Nur ihre chronische schlechte Laune vedirbt das Klima im Büro.
Auch wird sie es schwer haben, wieder was zu finden, aufgrund
ihrerer Behinderung. Es war ja auch die erste richtige Arbeit die
sie überhaupt hatte.
Was sollen wir tun?
AW: Schwierige Kollegin - brauche mal einen Rat?
Kein Salz in offene Wunden streuen. Also nicht mehr versuchen
den Pfadfinder zu spielen der jeden Tag eine gute Tat zu
vollbringen hat.
Mit dem Versuch Mitleid zu zeigen, zeigt ihr der Frau nur, dass
sie bemitleidenswert ist. Das ist in der Tat kein besonders
erhebendes Gefühl mit dem viele Menschen durchaus ein Problem
haben würden. Sie umso mehr da sie schon behindert ist.
Für einen Job oder eine Verlängerung könnt ihr ja eh nicht mehr
einstehen. Dafür sitzt ihr nicht an den Hebeln der Macht.
Seid freundlich und zuvorkommend so wie sich das für Kollegen
gehört. Fordert ihren Teil den sie zu leisten hat ein, so als
wäre sie fest angestellt.
Es gibt keinen Grund sich als "Co Alkoholiker" zu verhalten. Sie
bekommt ihr Gehalt wie ihr auch. Also soll sie auch den Job
dafür bringen der erwartet wird. Wenn sie das nicht einsieht,
dann ist es eh ein verlorenes Spiel das in absehbarer Zeit
zuende geht und ihr Zeugnis zieren wird.
Bill Cosby hat mal gesagt: "I dont know the way of Success.
But the reason of failure is to please everyone!"
"Ich kenne nicht den Weg zum Erfolg. Doch der Grund des
Scheiterns ist es, es jedem recht machen zu wollen!"
Solche Menschen sind geeignet auch die eigene Motivation negativ
zu beeinflussen. Deshalb sollte man sie nicht allzu nahe an sich
heranlassen weil sie dich anstecken können.
Google mal unter: "Das kranke Pferd"
Gruss Martin
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Terror am Arbeitsplatz
Hallo, ich bin neu hier
heisse Annie und bin 33J.
Dieses Jahr im Februar fing ich eine neue Stelle an bei einer
grossen deutschen Firma im Einzelhandel als Teilzeitfilialleitung.
Die Firma vergibt nur Teilzeitstellen und Aushilfsjobs, meiner
Meinung ein durchdachtes Unternehmen!!! ( die Filialleitungsgehälter
werden gespart).
Im Februar wurde ich mit zwei weiteren Damen eingestellt ( eine
Aushilfe (50) u. die andere auch Teilzeitfilialleitung 45J.
Das Vorstellungsgespräch wurde vom Gebietsleiter damals zu viert
geführt.
Er fragte mich warum bei der Firma XXX nicht mehr bin und ich
antwortete wahrheitsgetreu dass ich gemobbt wurde!!!
Und das war schon ein Fehler!!!!
Die filiale wurde drei Tage mit einem Team der Firma eingerichtet
und meine Teilzeitkollegin meinte da schon zu mir sie werde sich mit
mir streiten weil sie Lust dazu hat!!!
Ich schaute sie an und dachte ich bin im falschen Film!!!!
Daraufhin antwortete ich " mit mir bestimmt nicht, drehte mich um
und machte meine Arbeit weiter!!!!
Am vierten Tag war Eröffnung und ich stapfte bebackt mit
Werbemitteln im Schnee auf dem Parkplatz 2 Std. herum und verteilte
es an die Wägen!!!
Bis jemand vom Einrichtungsteam meinte meine Kollegin solle nun raus
gehen und dass kann nicht sein.
Diese schaute sie frech an und meinte sie könne nicht und trage ja
Wildlederstiefel, lach.
So fing alles an, ein Kampf begann!!!!
Sie mischte immer wieder Kollegen gegen mich auf, brachte Sachen
hervor die ich nie gesagt hatte!!!
Sie wäre immer selbständig gewesen und kennt sich aus bla bla........
( Diese jenige welche legt auch Karten und spürt Schmerzen von
anderen Menschen).
Ich spürte in welche Richtung das ging und sprach mit meinem
Gebietsleiter, er hörte sich alles an und meinte man müsse sich halt
zusammenraufen!!!!
Dieser GL wurde im April entlassen und ein neuer kam ( er wurde auch
gemobbt und lässt neue MA ein Dokument unterzeichnen, dass man
keinen MA mobben soll usw.)
Es hörte alles nicht auf und wurde immer schlimmer, ich sprach vor 2
Monaten mit ihm über alles und es geschah nichts!!!!!
Es wurden genug Filialen eröffnet und man hätte jemand versetzen
können!!!!
Jedenfalls waren die beiden Damen im August im Urlaub und kamen vor
drei Wochen zurück und meinten Der Laden würde schlimm aussehen usw.
( als ich freitags zuvor ins We ging war alles in bester
Ordnung)......komisch......ich weiss da läuft was und ich kann es
nicht beweisen!!!!
Die beiden Damen wohnen auch noch zusammen in einem Haus seit 2
Monaten!!!! Also die eine Teilzeit und die andere Aushilfe, wäre
doch prima wenn die andere auch noch Teilzeit wird und da muss einer
weg!!!!
Sie riefen den Chef an und beklagten sich!!!!!
Dieser meinte eine Teambesprechung aber ohne ihn( ist doch leichte
Sache), so kann man das Problem auch lösen........!!!!
Mein Chef sagte und bestätigte mir auch dass das Problem hier nicht
auf meinem Mist wächst!!!! ( aber er handelt nicht).
Die Teambespr. fand statt und die beiden gingen auf mich los!!!!!!
Habe diese Woche Mo. das letzte Mal gearbeitet und bin vorl. krank
geschrieben, ich kann nicht mehr schlafen nicht mehr essen und saufe
alle drei Tage mir die Birne weg, versuche zu vergessen!!!!
Ich war schon soweit in einem Forum zu lesen wie ich mir am besten
das leben nehme........ich fasse es nicht!!!!
Mein Chef hat nun bestimmt dass wir uns einigen sollten dass nur
eine Die leitung übernimmt!!!!
Sie hat alle Kollegen angerufen und gefragt wen sie wählen, mich
oder sie.
Ich habe davon erfahren und rief sie an und sagte sie solle dass
doch machen dann wäre Ruhe und ich trete zurück!!!!!
Eine halbe std. später rief sie an und meinte sie wolle dass doch
nicht mehr und es gebe einen Haken warum ich zurücktrete..........
Dass ist der Stand der Dinge und ich kann nicht mehr und will nicht
mehr!!!!!!
Liebe Grüsse an Euch
Annie...........
P.S gegen Mobbing sollte endlich etwas getan werden und das man auch
Schwächere schützt, es ist menschenunwürdig!!!!
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Hallo Marco AH,
ich wurde selber jahrelang gemobbt und ich weiß wie hart es ist. Ich kann dir
ein paar Tipps geben, wie ich damit umgegangen bin, vielleicht hilft es dir ja.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass wenn man Mobber direkt darauf
anspricht, sie es sehr oft abstreiten, vll. aus dem Grund, dass Mobbing sehr
negativ sich anhört und ein Chef will natürlich ein gutes Betriebsklima haben.
Ich würde daher bei Gesprächen, dass Wort "Mobbing" vermeiden. Bei mir war es
so, dass ich vom "wehren" müde wurde und daher den Fehler gemacht habe, dass ich
mich total zurück gezogen habe.
Seit kurzen wehre ich mich auch gegen Mobbing und dazu kann ich dir folgende
Tipps geben (ich möchte allerdings klarstellen, dass ich keine professionelle
Beraterin bzw. Psychologin bin):
1. Versuche Gegenfragen zu stellen. Ich meine damit, wenn du zum Beispiel
rumstehst, könnte die Frage heißen: Warum dürfen die anderen herum stehen?
Hilfreich ist es auch, wenn du den Mobber zum Beispiel zeigst, dass du deine
Arbeit ordnungsgemäß gemacht hast. Eventuell kannst du deinen Kollegen anbieten,
dass du einen Drogentest macht, der beweist, dass du keine Drogen nimmst.
2. Versuche in der neuen Abteilung Kollegen zu finden, die auf deiner Seite
stehen. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr schwierig ist, Kollegen zu finden,
da vll. die Kollegin Angst haben könnte, dass sie dann auch gemobbt wird. Aber
vll. findest du jemand, der die Ungerechtigkeit erkennt und sich dann auch in
solchen Situationen auf deine Seite stellt.
3. Ich würde dir auch empfehlen, dass du dich nach einer neuen Arbeitsstelle
umsiehst und nicht nur in eine neue Abteilung gehst. Den auf die Jahre, geht es
sehr stark auf die Psyche und es kann dann zu Krankheiten führen. Ich habe
beispielsweise Depressionen und ständige Kopfschmerzen bekommen.
4. Wichtig ist auch, dass du einen Ausgleich findest. Aus meiner Erfahrung kann
ich dir nur berichten, dass irgendwann auch Beziehungen und Freundschaften
darunter gelitten haben, es ist ratsam mit dem Partner, Eltern, Freunde zu Hause
darüber zu sprechen und eventuell sich Hobbies zulegen. Seit ich beispielsweise
jeden Tag joggen gehe, kann ich den Stress, den ich mit Mobber habe wieder
abbauen.
5. Selbstbewusstsein aufbauen und suche nie die Schuld bei dir selbst.
Das sind einige Dinge die ich gemacht habe. Ich würde mich freuen, wenn sie dir
ein bisschen weiterhelfen. Wenn du fragen hast oder irgendetwas nicht verstehst,
kannst mich ja gerne Fragen.
Viele Grüße
Regina
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